Autor Thema: Ein besonderer Tag  (Gelesen 424 mal)

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Offline Zitatus

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Ein besonderer Tag
« am: 05 April 2018, 07:48:37 »
Ohne lange Vorrede werfe ich mal eine KG im altgewohnten Zitatus-Style auf den Grill.

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Ein besonderer Tag
Die Nacht ging und ließ mich auf der Matratze zurück. Mein Wecker projizierte die sekundengenaue Uhrzeit an die Zimmerdecke und präsentierte darunter auch noch gleich das Datum. Das war nicht ungewöhnlich.
Ungewöhnlich hingegen war die Tatsache, dass dazu ein paar vermeintlich lustige Bildchen, animiert und bunt, angezeigt wurden. Konfetti, ein geringelter Papphut und Luftschlangen. Die grellen Farben reizten unangenehm meine Netzhäute. Ich schloss die Lider und verfluchte mich selbst. Warum hatte ich das Gerät nur mit dem Net verbunden?
Grob schlug ich auf die hochempfindliche Sensortaste. Mit eine quäkenden Midi-Version von einem Stevie Wonder Song wollte ich nicht wach gemacht werden. Dann schwang ich bemüht motiviert die Beine aus dem Bett, schlurfte ins Bad und starrte mit blutunterlaufenen Augen in den Spiegel. Es brauchte einen Moment, bis ich kapierte, warum ich mich nicht sehen konnte. „Einschalten“, knurrte ich. Das Display erwachte zum Leben, zeigte mein müdes Antlitz. Daneben erschienen die aktuellen Nachrichten in Wort und Bild, die Wetterprognose und ein automatisch erstelltes Video mit einer Torte voller Kerzen und einer kleinen Auswahl Profilfotos meiner Socialmedia Kontakte. Dazu dudelte ein Kinderlied. „Wie schön, dass du geboren bist. Wir hätten dich sonst sehr vermisst.“ Ich beschloss, den Spiegel abzuschalten.
Nach der Katzenwäsche und einem Kaffee aus meinem betont gutgelaunten Coffee-O-Mate wagte ich es, mein Smartphone in die Hand zu nehmen. Mutig rief ich meine Mails ab. So früh am Morgen konnte ja noch nicht so viel ...
Die zwanzig russischen Spams löschte ich reflexartig. Die polnischen Gewinnbenachrichtigungen wanderten gleich auch ins Datennirvana. Das Erbe, dass die südafrikanische Bank seit zehn Jahren wie Sauerbier an den Mann bringen wollte, ließ meine Mundwinkel kurz zucken. Natürlich wanderte diese Mail auch wieder in den virtuellen Mülleimer.
Danach blieb tatsächlich nur noch wenig Post. Mein Telefonanbieter gratulierte zu meinem Ehrentag. In der Filiale sei ein Geschenk für mich hinterlegt worden. Vermutlich etwas im Wert eines Gratiskugelschreibers, dass ich im Austausch für ein längeres Beratungsgespräch bekommen würde. Irgendwie kann man ja jeden Tarif noch aufstocken.
Ein Geburtstagsgewinnspiel, nur für mich, wollte mich ins Web locken. Teilnahme umsonst. In jeglicher Hinsicht. Da war ich mir sicher.
Außerdem war da natürlich noch die obligatorische Punktesammelaktion. Gratissammelpunkte wenn ich dieses und jenes tun würde. Außerdem gäbe es bei den entsprechenden Handelspartnern satte Rabatte. Ob ich das Gesparte auch in bar haben könnte?
Der Frust, der sich langsam in mir aufstaute, veranlasste mich dazu, das Phone auszuschalten.
„Aleksiry“, sagte ich in die Leere meines Kühlschranks, „kaufe Milch, laktosefrei. Zwei Mal Käse, Gauda, mittelalt. Toast, glutenfrei.“
„Eine Prime-Drohne ist sofort verfügbar.“ Säuselte die Frauenstimme? „Möchtest du die Bestellung gleich in optionales Geschenkpapier geliefert bekommen?“
„Fuck.“
„Ich habe dich nicht verstanden.“
„Nein.“
 Ich zog meine Jacke an und ging zur Garage. Der Navigator erwachte zum Leben und zeigte mir ein Katzenvideo. Natürlich sangen die Viecher. Das war also der Grund, warum das letzte Update über eine Stunde gedauert hatte.
Die Fahrt zur Arbeit blieb weitestgehend ereignislos. Abgesehen davon, dass mir der städtische Großrechner eine verkehrsarme Sonderfahrspur zuwies. Das hob tatsächlich leicht meine Stimmung. Ich beschloss, dass der Tag doch irgendwie besonders ist. Mein Ehrentag. Wann wird man schon mit Konfetti geweckt? Irgendwie war das Ganze doch eine Einstellungssache.
Wohlgemut stellte ich meinen Sharecar auf den nur für mich reservierten Parkplatz. Ich durfte heute tatsächlich direkt neben der Limo meines Chefs parken! Dann schritt ich zum Fahrstuhl, ließ mich zu meinem Büro befördern.
„Happy Birthday“, sang ein unaufdringlicher Chor aus unsichtbaren Boxen, nachdem mich der Netzhautscan identifiziert hatte. Ja. Heute drehte sich alles nur um mich!  Schon saß ich an meinem Schreibtisch und ...
... schaute erwartungsvoll in die Augen meines Kollegen, der am Arbeitsplatz nebenan arbeitete.
Er erwiderte ungerührt meinen Blick, zog ahnungslos eine Augenbraue hoch. „Is‘ was?“
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Offline Uli

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Re: Ein besonderer Tag
« Antwort #1 am: 09 April 2018, 13:28:35 »
ay Zitatus,

da ist wenig dran zu rösten ... ich mache es einfach trotzdem.

Erzählerisch gut, eine hübsche Szenerie, die nicht zu heftig dieses ganze IT-Zeug überzeichnet und daher sowohl den humoristischen Anspruch als auch den Wahrscheinlichkeits-Beiwert erfüllt.
Man kann sich gut vorstellen, dass das alles in Bälde genau so stattfindet.
Und die Pointe ˋsitzt´ auch: In dieser Szenerie, in der Zahnbürste und Klorollenhalter zum Geburtstag gratulieren, fehlt das Menschliche. Die verbliebenen echten Kontakte haben einen Anlass nicht mehr auf dem Schirm. OK.

Nur: An dieser Stelle wird das leider auch unrealistisch.
Denn in einer solchen, von KI gesteuerten Welt würde ˋdie Maschine ´ doch sicher auch von sozialen und geschäftlichen Kontakten wissen - und die Kollegen auf anstehende Geburtstage aufmerksam machen.
(wenn ich mich recht entsinne, mache das Gesichterbuch doch jetzt schon)

Da müsstest du m.E. ein wenig weiter springen:
Der Kollege könnte seine Alexsiri (wunderhübsch übrigens, das Wort) beauftragt haben, automatisch per Mail (oder so) zu gratulieren, der Prota bekommt also von genau dem einen Glückwunsch - nur, der weiß nichts davon, weil das eben die KI für ihn übernimmt.

Damit würde die Pointe zwar ein klein wenig komplexer (also weniger ˋleuchtend´), aber zugleich wahrscheinlicher. Finde ich ...

cheers, Uli

Offline Zitatus

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Re: Ein besonderer Tag
« Antwort #2 am: 26 April 2018, 08:24:59 »
Ich hab jetzt noch ein Weilchen abgewartet, ob noch was kommt.

Danke für die Röstung, Uli.
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Offline Tika

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Re: Ein besonderer Tag
« Antwort #3 am: 14 Mai 2018, 02:14:55 »
Lieber Zitatus,
insgesamt ganz gut geschrieben, für mich funktioniert die Pointe jedoch leider nicht.
Aber schauen wir uns das mal genauer an...

Zitat
Die grellen Farben reizten unangenehm meine Netzhäute

Ja, ich weiß, das schreibt man so - ändert allerdings immer noch nichts daran, dass diese Redewendung total falsch ist. Wenn die Netzhaut entzündet ist, spürt man keinen Schmerz, sondern sieht nur schlechter. Von einer unangenehmen Reizung kann im Grunde keine Rede sein. Aber naja - Haarspalterei halt  :)

Zitat
Warum hatte ich das Gerät nur mit dem Net verbunden?

Mit dem Net? Wat soll dat denn sein? So redet kein Mensch. Ich würde hier WLan schreiben.

Zitat
Mit eine quäkenden Midi-Version von einem Stevie Wonder Song wollte ich nicht wach gemacht werden.

Hier ist ein typisches Beispiel für Dinge, die überarbeitet gehören. Im Letzten Überarbeitungsdurchgang suche ich u.a. immer nach den Wörtern: machen und tun. Die gehören grundsätzlich ersetzt. Wer machen und tun verwendet, war nur zu faul das richtige Verb zu suchen ;-) (Ich leihe dir mal ein "geweckt" bis du vielleicht ein besseres findest *kicher)
Ach, und ich bin kein Experte für diese wuseligen Kommabiester, aber ich glaube, hinter dem Wort Song ist dir eins abgehauen  ;D

Zitat
schlurfte ins Bad und starrte mit blutunterlaufenen Augen in den Spiegel. Es brauchte einen Moment, bis ich kapierte, warum ich mich nicht sehen konnte.

Ähm - nö. Woher will er wissen, dass seine Augen blutunterlaufen sind, wenn er sich nicht sieht?

Zitat
Die zwanzig russischen Spams löschte ich reflexartig. Die polnischen Gewinnbenachrichtigungen wanderten gleich auch ins Datennirvana. Das Erbe, dass die südafrikanische Bank seit zehn Jahren wie Sauerbier an den Mann bringen wollte, ließ meine Mundwinkel kurz zucken. Natürlich wanderte diese Mail auch wieder in den virtuellen Mülleimer.

Diese Zusammenfassung ließ mich schmunzeln. Sehr schön geschrieben. Leider aber auch total veraltet. Wer heutzutage noch solche Mails im Fach hat, sollte entweder dringend seinen Mail-Anbieter wechseln, da deren Filter nichts taugen, oder die selbst erstellten Filter überarbeiten. Da der Text obendrein noch ein Stückchen weiter in die Zukunft greift, wird die Passage noch unglaubwürdiger - leider, denn witzig ist sie - keine Frage.

Zitat
Wohlgemut stellte ich meinen Sharecar auf den nur für mich reservierten Parkplatz.

Ich glaube es muss mein heißen, nicht meinen. Stand da vorher ein Wagen, der zum Sharecar wurde?

Zitat
... schaute erwartungsvoll in die Augen meines Kollegen, der am Arbeitsplatz nebenan arbeitete.
Er erwiderte ungerührt meinen Blick, zog ahnungslos eine Augenbraue hoch. „Is‘ was?“

Wortdopplung Arbeitsplatz und arbeitete.
Ich weiß, du willst darauf hinaus, dass die Technik alles weiß, kann, managed - der Mensch nicht bzw. ohne aufgeschmissen wäre - grob die Richtung,
für mich funktioniert das aber leider nicht. Der Typ muss schon arg hinterm Mond wohnen, um es nicht zu wissen. Solchen Spezies bin ich schon längere Zeit nicht begegnet. Gerade bei Menschen, die man jeden Tag sieht, wirkt es für mich unglaubwürdig.
Andere mögen das anders sehen ;-)

Liebe Grüße
Tika
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Wenn ich mich kurz fassen könnte, würde ich keine Romane schreiben.

Offline Trippelschritt

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Re: Ein besonderer Tag
« Antwort #4 am: 14 Mai 2018, 09:25:09 »
Ich habe da nur wenig u sgen. Mir gefällt die Pointe, die Widersprüche meiner Vorposter überzeugen mich zwar, aber ich bin in der heutigen digitalen Welt immer noch nicht richtig angekommen und werde es wohl auch nicht mehr.
Stilistisch müsstest Du noch mal drüber. Mit gesunden augen, hätte ich dir die Stellen markiert. Generell ist es mir ein  bisschen zu viel an Adjektiven und Adverbien inder ersten Hälfte.

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Trippelschritt
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Womit kann der alte Vol Jin euch helfen

Offline Zitatus

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Re: Ein besonderer Tag
« Antwort #5 am: 17 Mai 2018, 09:10:38 »
Huhu Tika!

Ja, ich weiß, das schreibt man so - ändert allerdings immer noch nichts daran, dass diese Redewendung total falsch ist.
Naja. Wie Du schon sagst: Es ist eine Redewendung. Kann man das einem Ich-Erzähler dann nicht nachsehen? Ist ja dann eher Umgangssprache, oder?

Zitat
Mit dem Net? Wat soll dat denn sein? So redet kein Mensch. Ich würde hier WLan schreiben.
Äh. Ups! Ich rede so. "Wehlan" sage ich seltenst.

Zitat
Wer machen und tun verwendet, war nur zu faul das richtige Verb zu suchen ;-) (Ich leihe dir mal ein "geweckt" bis du vielleicht ein besseres findest *kicher)
stümmpt!

Zitat
Ähm - nö. Woher will er wissen, dass seine Augen blutunterlaufen sind, wenn er sich nicht sieht?
autsch! Hast vollkommen Recht!

Zitat
Diese Zusammenfassung ließ mich schmunzeln. Sehr schön geschrieben. Leider aber auch total veraltet. Wer heutzutage noch solche Mails im Fach hat, sollte entweder dringend seinen Mail-Anbieter wechseln, da deren Filter nichts taugen, oder die selbst erstellten Filter überarbeiten. Da der Text obendrein noch ein Stückchen weiter in die Zukunft greift, wird die Passage noch unglaubwürdiger - leider, denn witzig ist sie - keine Frage.
Ach, Spam gibt's immer noch. Auf allen Plattformen. Um diese Minipointe allgemeinverständlich zu halten, bleibe ich auf dem untersten gemeinsamen Nenner: Das Emailpostfach. Kennt jeder und ist somit ein funktionierendes Klischee.
Zitat
Ich weiß, du willst darauf hinaus, dass die Technik alles weiß, kann, managed - der Mensch nicht bzw. ohne aufgeschmissen wäre - grob die Richtung,
für mich funktioniert das aber leider nicht. Der Typ muss schon arg hinterm Mond wohnen, um es nicht zu wissen. Solchen Spezies bin ich schon längere Zeit nicht begegnet. Gerade bei Menschen, die man jeden Tag sieht, wirkt es für mich unglaubwürdig.
Andere mögen das anders sehen ;-)
Wir kommen aber in die Richtung, dass uns die Technik besser "kennt", als unsere Mitmenschen. Wenn das Internet der Dinge besser über unsere Befindlichkeiten bescheid weiß als z.B. unser Arbeitskollege, ist mir das schon eine Story wert. Unglaubwürdig finde ich das nicht, weil vieles davon tatsächlich gerade passiert. Mein erster Gratulant war z.B. neulich die Telekom ...


Danke für die Röstung.  :b5:
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Offline Zitatus

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Re: Ein besonderer Tag
« Antwort #6 am: 17 Mai 2018, 09:13:20 »
Ich habe da nur wenig u sgen. Mir gefällt die Pointe, die Widersprüche meiner Vorposter überzeugen mich zwar, aber ich bin in der heutigen digitalen Welt immer noch nicht richtig angekommen und werde es wohl auch nicht mehr.
Stilistisch müsstest Du noch mal drüber. Mit gesunden augen, hätte ich dir die Stellen markiert. Generell ist es mir ein  bisschen zu viel an Adjektiven und Adverbien inder ersten Hälfte.

Liebe Grüße
Trippelschritt

Ich nehme eine Gutschrift für den Tag, wo die Augen wieder wollen. Gute Besserung nochmal.
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Offline Taurussieben

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Re: Ein besonderer Tag
« Antwort #7 am: 14 Juni 2018, 20:47:22 »
Spät dran und so..

Am Anfang war ich nicht so überzeugt, aber ichhabe auch oft ein Problem mit Geschichten, die ihre Beschreibungen regelrecht aufdrängen, bei denen die Wörter immer anders sind. Doch nach einer Weile war ich drinnen und die Pointe war wirklich gut gesetzt. Aleksiry hat mich schmunzeln lassen, genauso wie die Frage nach dem Geschenkpapier. Vielleicht könnte man noch einen Moment mehr einbauen, der ihm noch ehr das Gefühl gibt heute der Größte zu sein, um die Transition vom Tiefpunkt noch ein wenig glatter zu bügeln.

Zwei Sachen haben mich etwas stutzig gemacht: der Spam und der Kugelschreiber. Zum Kugelschreiber, deine Welt scheint einen Schritt weiter zu sein, in vielen technischen Dingen, da weiß ich nicht ob ein Kugelschreiber da wirklich noch als Geschenk angeboten werden wird. Zum Spam, schwierige Geschichte, zum einen sind die Filter bereits jetzt und auch in Zukunft ziemlich gut und lernfähig, ob da der altbewährte russische Spam und die guten alten Reichtümer des afrikanischen Kontinents noch eine Rolle spielen könnte man hier noch noch mal überdenken.

Zusammengefasst würde ich sagen, etwas behäbiger Anfang, guter Mittelteil, sehr schönes befriedigendes Ende, das alles super abrundet und auf den Punkt bringt.
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