Autor Thema: Tipps zum Rösten  (Gelesen 1851 mal)

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Luna

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Tipps zum Rösten
« am: 09 November 2009, 23:50:23 »
Tipps zum Rösten

Einen konkreten Leitfaden zum Rösten gibt es nicht, so viel vorweg. Texte sind individuell und Röstungen auch. Da sich viele Neuteufel trotzdem unsicher sind, gibt es hier ein paar Tipps und Anregungen:

In dem Gesetz der Hölle (unbedingt lesen!) findet ihr folgende Punkte

•   Du sollst fleißig andere Texte rösten.
•   Du sollst beim Rösten sachlich und höflich bleiben und keine persönlichen Angriffe schreiben. Bitte immer sachlichen Bezug nehmen.
•    Grundsatzdiskussionen vermeiden. Darüber könnt ihr in einem gesondert eröffneten Thread in der Nachhölle sprechen und nicht in der Textkritik.
•   Die endgültige Meinung des Autors ist zu akzeptieren.

Texte kritisieren ist Arbeit. In der Vergangenheit ist es leider vorgekommen, dass sich Leute hier angemeldet haben, einen Text einstellten, sich die Kritik abholten und nie wieder auftauchten. Darum gibt es nun die Regel, dass Neuteufel erst 10 sinnvolle Beiträge schreiben müssen, bevor sie selbst einstellen dürfen. Damit erhalten Neulinge einen ersten Einblick in den Ablauf des Federfeuers und bekommen eine erste Vorstellung davon, wie Kritik aussehen kann. Außerdem dienen die ersten 10 Beiträge als eine Art Visitenkarte: Sind sie mal eben so dahingeklatscht kannst du damit rechnen, dass du auch keine brauchbare Röstung zu deinem Text erhältst. Es kann auch sein, dass die wachsamen Moderatoren und Moderatorinnen deine Beiträge für inakzeptabel halten und sie löschen.

Wie schreibe ich eine sinnvolle Röstung?

Lies dir den Text genau durch. Notiere dir, was dir auffällt. Das kann alles sein, von einem Bauchgefühl bis zu einem Rechtschreibfehler. Du kannst auch gerne Dinge ansprechen, die dir positiv auffallen. Dann versuch deine Eindrücke so konkret wie möglich aufzuschreiben und am Text zu belegen (dafür gibt es die Zitierfunktion!).  Aussagen wie „Der Text ist langweilig“ nutzen niemandem. „Der Text beginnt ab Abschnitt 3 langweilig zu werden“ ist schon besser. „Der Text beginnt ab Abschnitt 3 langweilig zu werden, da die Sätze zu verschachtelt sind [Zitat: verschachtelter Satz] klingt schon eher nach Röstung. Du musst auch nicht immer auf alles eingehen. Niemand erwartet Wunder, aber man erwartet, dass du dir Mühe gibst. Der Rest kommt mit der Zeit.

  
Soll man die Röstungen der anderen Teufel vor dem Schreiben der eigenen lesen? Soll man überhaupt noch rösten, wenn da schon so viele Meinungen stehen?

Jeder kann es halten, wie er möchte. Meine persönliche Erfahrung ist, dass das Lesen anderer Röstungen beeinflusst. Tipp: Lies dir erst einige Röstungen zu Texten durch, die du selbst nicht vorhast zu rösten, dann bekommst du ein erstes Gefühl dafür, wie Textkritik aussehen kann. Wenn du dir dann einen Text zur Röstung vornimmst, lies die anderen Röstungen nicht, schreib unvoreingenommen deine Meinung dazu. Wenn du damit fertig bist kannst du dir die Kritiken der anderen durchlesen, dabei lernt man viel! Aber keine Angst, falls du von der gängigen Meinung der Vorröster abweichst, die Geschmäcker sind eben verschieden. Du musst auch nicht in Ehrfurcht vor anderen Röstungen erstarren. Überleg dir lieber, was dir an diesen Röstungen gut gefällt und was du davon bei deiner nächsten Röstung eventuell übernehmen kannst.

Auch wenn du Kritikpunkte ansprichst, die schon mehrmals genannt wurden: Das ist nicht schlimm! Wenn ein Röster schreibt, dass ihm oder ihr z.B. die Charakterisierung des Protagonisten unlogisch vorkommt, kann das eine Geschmacksfrage sein. Wenn nun aber fünf weitere sagen, mit der Figur stimmt etwas nicht, dann kann sich der Autor/die Autorin sicher sein, dass es an der Stelle tatsächlich hakt.

Falls du noch Fragen oder Anmerkungen zum Rösten hast, kannst du sie hier stellen.

Link von Faustina editiert.
« Letzte Änderung: 15 April 2011, 12:05:36 von Dr. Faustina »