Autor Thema: Stephen King  (Gelesen 5265 mal)

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Gregorius

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Stephen King
« am: 20 April 2009, 20:32:56 »
So, jetzt aht er denn seinen eigenen Thread - Stephen King der Meister des Grauens, den wohl auch hier einige lesen. King war nunmal das erste an "Erwachsenenbüchern" das ich angefangen habe zu lesen und er hat mich mit dem zweiten was ich von ihm gelesen habe "Cujo" in den Bann gezogen und gefesselt. Ich hab beinahe alles von ihm gelesen und es waren sowohl brilliante, als auch recht unscheinbare Bücher dabei.
Am gelungensten von seinen Einzelbänden finde ich (so ziemlich in dieser Reihenfolge): "Needfull Things - In einer kleinen Stadt". "Brennen muss Salem" und "Shining". Bei letzterem sah ich den Film vor dem Buch, vielleicht hab ich deshalb nichts gegen das Kubrick-Meisterwerk, das King so hasst. Sehr enttäuscht von King ahben mich, ich mach hier auch ne Top 3, "Das Spiel", "Das Monstrum - Tommyknockers" und - "Friedhof der Kuscheltiere". Ja, ich fand Friedhoif der Kuscheltiere echt nicht dolle, obwohl esw sein komerziell erfolgreichstes werk war und Begründer des seitdem tausendmal gemachten "alter-Indianerfriedhof"-Witz6es ist. Okay, zusammen mit "Poltergeist".
Ich finde einfach, King hat mehr verdient als lediglich diue reduzierung auf einen billigen Gruselbuchschreiber, zwar bezeichnet er seioen schreibe wohl selbst als "Fast-food", aber ich finde er steht nicht ohne Grund da wo er steht. Seine Charaklter sind nie einfach nur "er selbst" wie viele ihm ja vorwerfen, auch wenn sie genrne Schriftsteller und ehemalige Alkoholiker sind. Jack Torrance und Thadeus Beaumont sind keinesfalls gegeneinander austauschbar. Und ich glaube, ich ahbe nie jeamnden gelesen der das "show, don't tell" so meisterhaft beherrscht wie King und der so intensiv mit der personalen Erzählweise arbeitet.
Neben seinen  Einzelbänden steht im Mittelpunkt natürlich sein größtes Werk: Die Turm-Saga.
Wer angesichts dieser noch behauptet King wäre flach und eindimensional, der hat sich definitiv nie intensiv damit befasst. Allein wie eigentlich jedes seiner Werke, ob deutlich als tragende Säule, oder als versteckte anspielung hier einfließt, finde ich genial. Und keine der Hauptpersonen ist Schriftsteller. Ich könnte mich stundenlang darüber auslassen, wo man gerade in eher unauffälligen Seitenbemerkungen andere Werke immer wieder findet, aber das lass ich wohl lieber da ich hoffe, hier wollen das Leute noch lesen.
Soweit meine Ode an Stephen King ;D.
Nur eins würde ich mir wirkllich wünschen: Das er endlich aufhört zu schreiben. Gerade ist er nämlich echt dabei, seinen Ruf gründlich zu demontieren.

Antigone

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Re: Stephen King
« Antwort #1 am: 20 April 2009, 21:57:34 »
Mein erstes S.K. Buch war "ES". Meine Mutter war damals bei so nem Buchclub, wo man jedes Quartal ein Buch kaufen musste. Ich nehm mal an, das Cover (für Nicht-Wisser: eine Hand, die eine blutige Spur über die Wand zieht) hat mich in den Bann geschlagen.  :devgrin: Jetzt ist ES ja auch ein ziemlich dicker Wälzer, und für die 15jährige, die ich damals war, durchaus eine Herausforderung. Und ich war hin und weg.

Ich habe Unmengen an S.K. Büchern seither gelesen, und kann mich gar nicht mehr an alle erinnern. *Antigone schlurft schnell mal zu ihrem Bücherregal und guckt nach*

So, meine Favoriten sind (in beliebiger Reihenfolge): Es, Das letzte Gefecht, Der Talismann, In einer kleinen Stadt, Brennen muss Salem, Sie, Friedhof der Kuscheltiere

Weniger gefallen haben mir: Die Fortsetzung vom Talismann (Titel vergessen), Schlaflos, Atlantis, Tommyknockers (*würg*), Sara, Dolores, Duddits, der Buick, Puls, überhaupt die neueren Werke von ihm.

Zwiegespalten bin ich mit der Turmsaga. Bei Schwarz war ich noch skeptisch, bei Tot, Drei und Glas begeistert, und bei allem, was danach kam, nur noch entsetzt. Mit den immer wirrrer werdenden Phantasien konnte ich echt nix mehr anfangen. Und ich habs ein paar Mal versucht!

"Erwähenswert" sind auch die zum größten Teil grottenschlechten Verfilmungen. Da gabs mal ein Machwerk namens Schlafwandler, Friedhof der Kuscheltiere war ein ganz billiger Gruselfilm, Shinging verliert im Vergleich zum Buch auch gewaltig (und da kann auch Jack Nicolson nichts retten).

Es, Das letzte GEfecht und In einer kleinen Stadt waren im TV ganz OK, aber irgendwie wirken sie trotzdem.. billig. Liegt vielleicht daran, dass da dauernd irgendwelche drittklassigen Schauspieler bzw. gealterte Serienhelden (der Typ aus den Waltons!) mitspielen.

S.K. schreibt garantiert nicht, wie es die Schreibratgeber empfehlen, oder wie es Lektoren (vielleicht) gerne hätten. Er wechselt wild die Perspektiven, schreibt seitenlange Rückblenden, macht Vorausdeutungen, lässt den allwissenden Erzähler raushängen, verrät die Pointen (also meistens, wer als nächstes stirbt). Nichts desto trotz kenn ich kaum einen Autor, der es dermaßen schafft, lebendige Figuren zu erschaffen, mit einem Backround, der seinesgleichen sucht. (evtl. vielleicht noch George Martin, aber S.K. braucht kein Personenregister, damit sich der Leser die Protas merkt!!!) Und er schafft es, den Leser mit den Protas mitleiden zu lassen, das ist einfach meisterlich.

Oder sagen wir mal: es war meisterlich. Denn diesem hier:

Zitat
Nur eins würde ich mir wirkllich wünschen: Das er endlich aufhört zu schreiben. Gerade ist er nämlich echt dabei, seinen Ruf gründlich zu demontieren.

dem muss ich mich leider anschließen. Nicht nur, dass er in den letzten 10 (?) Jahren kein Buch mehr geschrieben hat, das mir gefällt (wenn ichs überhaupt lesen konnte), fängt er tatsächlich an, bei sich selbst zu klauen. Puls war nichts anderes als ein matter Abklatsch von Das letzte Gefecht. Und sowas sollte ein solcher Meister doch nicht notwendig haben. Da sollte er sich lieber zur Ruhe setzen als mit wirklich schlechten Büchern seinen Ruf zu gefärden.

lg, A.

Rorschach-Phoenix

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Re: Stephen King
« Antwort #2 am: 20 April 2009, 21:57:38 »
Hi Gregorius,

ich erlaube mir mal, dich zu rösten:

So, jetzt ahat er denn seinen eigenen Thread - Stephen King(,) der Meister des Grauens, den wohl auch hier einige lesen. King war nunmal das eErste an "Erwachsenenbüchern"(,) das ich angefangen habe zu lesen und er hat mich mit dem zZweiten(,) was ich von ihm gelesen habe(,) "Cujo"(,) in den Bann gezogen und gefesselt. Ich hab beinahe alles von ihm gelesen und es waren sowohl brilliante(,) als auch recht unscheinbare Bücher dabei.
Am gelungensten von seinen Einzelbänden finde ich (so ziemlich in dieser Reihenfolge): "Needfull Things - In einer kleinen Stadt". "Brennen muss Salem" und "Shining". Bei letzterem sah ich den Film vor dem Buch, vielleicht hab ich deshalb nichts gegen das Kubrick-Meisterwerk, das King so hasst. Sehr enttäuscht von King ahaben mich, ich mach hier auch ne Top 3, "Das Spiel", "Das Monstrum - Tommyknockers" und - "Friedhof der Kuscheltiere". Ja, ich fand Friedhoif der Kuscheltiere echt nicht dolle, obwohl esw sein kommerziell erfolgreichstes wWerk war und Begründer des seitdem tausendmal gemachten "alter-Indianerfriedhof"-Witz6es ist. Okay, zusammen mit "Poltergeist".
Ich finde einfach, King hat mehr verdient als lediglich diue rReduzierung auf einen billigen Gruselbuchschreiber, zwar bezeichnet er seioen sSchreibe wohl selbst als "Fast-food", aber ich finde(,) er steht nicht ohne Grund da(,) wo er steht. Seine Charakltere sind nie einfach nur "er selbst"(,) wie viele ihm ja vorwerfen, auch wenn sie genrne Schriftsteller und ehemalige Alkoholiker sind. Jack Torrance und Thadeus Beaumont sind keinesfalls gegeneinander austauschbar. Und ich glaube, ich ahabe nie jeamanden gelesen(,) der das "show, don't tell" so meisterhaft beherrscht wie King und der so intensiv mit der personalen Erzählweise arbeitet.
Neben seinen  Einzelbänden steht im Mittelpunkt natürlich sein größtes Werk: Die Turm-Saga.
Wer angesichts dieser noch behauptet(,) King wäre flach und eindimensional, der hat sich definitiv nie intensiv damit befasst. Allein wie eigentlich jedes seiner Werke, ob deutlich als tragende Säule(,) oder als versteckte aAnspielung hier einfließt, finde ich genial. Und keine der Hauptpersonen ist Schriftsteller. Ich könnte mich stundenlang darüber auslassen, wo man gerade in eher unauffälligen Seitenbemerkungen andere Werke immer wieder findet, aber das lass ich wohl lieber(,) da ich hoffe, hier wollen das Leute noch lesen.
Soweit meine Ode an Stephen King ;D.
Nur eins würde ich mir wirkllich wünschen: Das(s) er endlich aufhört zu schreiben. Gerade ist er nämlich echt dabei, seinen Ruf gründlich zu demontieren.

So, das wars... sollte ich etwas übersehen haben... egal.
Der Enthusiasmus kann weitergehen.


Freundliche Grüße: Rorschach-Phoenix

Gregorius

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Re: Stephen King
« Antwort #3 am: 20 April 2009, 22:54:56 »
Ey ;D.
Zitat
Nicht nur, dass er in den letzten 10 (?) Jahren kein Buch mehr geschrieben hat, das mir gefällt (wenn ichs überhaupt lesen konnte), fängt er tatsächlich an, bei sich selbst zu klauen.
Also für mich ist die Zäsur klar nach Abschluss der Turm-Saga. "Wolfsmond", "Susannah" und "Der Turm", die drei fand ich noch brilliant. Allerdings gefällt mir der neue Übersetzer nicht sehr ...
Danach allerdings wurde es schlimm. Er kann halt auch nichts mehr zum Turm-Universum beitragen, weil das nunmal leider Gottes vollendet ist, und das versperrt ihm glaube ich eine wesentliche Inspirationsquelle. Nachdem er dem Maler kein ganzes Buch gewidmet hatte schreibt er also nachträglich "Wahn", das konnte man zwar lesen, aber ... ihm fehlt die alte Klasse. Es wirkt, wiie Antigone schon sagte, alles irgendwie aufgewärmt, er kupfert bei sich selbst ab.
Und ja, die Verfilmungen^^. Ich muss dir wiedersprechen, Shining ist auf eigene Art durchaus brilliant. Kubrick legt es mehr auf die Gratwanderung an zwischen Thriller und echtem übernatürlichen Horror. King stellte die übersinnliche Komponente stärker raus.
Und "Misery" hat, glaube ich, sogar mindestens einen Oscar gewonnen, aber im vergleich zum Buch (immer noch der beste Thriller den ich bisher gelesen habe), wirkte der auch eher mau. "Christine" von Carpenter ist sehr sehenswert, "Friedhof der Kuscheltiere" in der ungeschnittenen Fassung ist besser als das Buch.
Aber außer Shining gab es keine wirklich herausragende Verfilmung. Man schafft es ja zum Beispiel ums Verrecken nicht "Brennen muss Salem" vernünftig zu verfilmen, und dabei ist das wirklich Kings am einfachsten zu verfilmendes Buch. Es kann doch nicht schwer sein, daraus einen erstklassigen Vampirhorror zu machen. Aber zwei Verfilmunghen gab es, die neuere, mit Rutger Hauer als Barlow, hab ich mir nichtmal bis zum Ende angetan. Needfull Things hat einen klasse Max von Sydow als Gaunt, aber, das muss ich einfach so sagen, keine Eier. Das Ende ist furchtbar verharmlost und Pangborn verhindert zwischendurch die Hemmingway Lösung des Jungen. Sowas finde ich schwach. Der absolute Tiefpunkt der King-Verfilmungen ist zweifelsohne "Cujo", das wär schon so einer der schlechtesten Filme die ich kenne, dadurch das das die Verfilmung "meines" King-Buchs wahr sank er aber noch ein paar Stufen tiefer.
EDIT: Ah, ich muss mich korrigieren. Die wohl beste King-Verfilmung: The green mile. Kiene Ahnung wie ich den vergessen konnte.
Und der neueste "der Nebel" ist auch ziemlich gut.

Zitat
Die Fortsetzung vom Talismann (Titel vergessen)
Das schwarze Haus. Das fand ich gut, allerdings hab ich den "Talisman" auch nicht gelesen ...

Luna

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Re: Stephen King
« Antwort #4 am: 20 April 2009, 23:15:36 »
*Stephen King Fahne schwenk*

Zitat
Shinging verliert im Vergleich zum Buch auch gewaltig (und da kann auch Jack Nicolson nichts retten)
Och, ich fand das Buch zwar auch besser, aber den Film mochte ich auch sehr gern. Jack Nicholson ist genial.
The Green Mile finde ich als Film richtig super, das Buch kenne ich allerdings nicht. Dann hört es aber auch tatsächlich auf mit guten King-Verfilmungen.

Zitat
Nur eins würde ich mir wirkllich wünschen: Das er endlich aufhört zu schreiben. Gerade ist er nämlich echt dabei, seinen Ruf gründlich zu demontieren.

Unterschreib! Die alten Sachen sind eindeutig seine besseren Werke.

Hat eigentlich niemand von euch seine Kurzgeschichten gelesen? Da sind einige wirklich gute bei.

Gregorius

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Re: Stephen King
« Antwort #5 am: 20 April 2009, 23:21:08 »
Doch, sicher. "The Nightflyer" zum Beispiel.

pirat

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Re: Stephen King
« Antwort #6 am: 21 April 2009, 01:43:08 »
Ich muss gestehen, dass ich noch nie was von ihm gelesen hab (außer "Das Leben und das Schreiben", und das fand ich im Großen und Ganzen gut  ;D ). Filme - kenne nur "The Green Mile" und Ausschnitte aus "Friedhof der Kuscheltiere".

Aber da ich sein Schreibbuch gelesen habe, wäre es mal interessant, eines seiner Romane zu lesen. Und was ihr hier so schreibt, klingt ja auch alles ganz gut. Hier wurde ja die "Turm-Saga" öfters erwähnt.




Offline Zitatus

  • Grillmeister
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Re: Stephen King
« Antwort #7 am: 21 April 2009, 06:43:35 »
Ich bekenne: Ich bin ehemaliger King Fan. In meinen gruseligeren Stories ist er gewiss unterschwellig immer mit dabei. Ich habe sogar eine Story ÜBER ihn geschrieben ("Sein größter Fan", Seite 63).

Meine Gefolgschaft hat er verloren mit "Langoliers". Der Plot war soooo grottenschlecht, dass ich mir hinterher veralbert vorgekommen bin.

"The Stand" fand ich grandios, allerdings hatte ich den Eindruck, dass ihm beim Schreiben der Schluss, der Höhepunkt abhanden gekommen ist. Der Kampf zwischen Gut und Böse in einer finalen Begegnung und dann plumps-Bombe-ende. Plöt

Sein Meisterwerk war "Sie". Die Verfilmung "Misery" war auch sehr gut. Eine der wenigen ansehnlichen Kinoproduktionen mit dem Namen King.

Ich mag auch viele seiner Kurzgeschichten. Insbesondere die nicht gruselige Story "Die Leiche" die sehr gut mit dem Titel "Stand by me" verfilmt wurde. Die "Creepshow" ist zwar recht kultig, aber auch nicht zu verachten. Da lohnt sich ein Gang in die Videothek.
"Quitters Inc." ist mein Tipp für KG-Fans. DAS ist mein Humor.

« Letzte Änderung: 21 April 2009, 06:45:56 von Zitatus »
  • Ich schreibe gerade: Der Letzte macht dein Licht aus / Daimonia

Aryana

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Re: Stephen King
« Antwort #8 am: 21 April 2009, 07:39:13 »
Moin,
*auch mal rumsenfen will*
Gelesen habe ich von King nicht viel - nur "Christine" (da war ich ungefähr 16) und "Tommyknockers" (vor einigen Jahren). "The green mile" hatte ich mal angefangen, aber wieder aufgehört, da ich den Film kenne und mir das Buch zu langatmig war.
Ich kenne die Filme zu "Die Verurteilten" (finde ich brilliant), "Needful Things", "ES" (danach hatte ich ein sehr gespaltenes Verhältnis zu Clowns, Gullys und meinem Badezimmer)  und  "The Stand", kann da aber keinen vergleich zu den Büchern ziehen, da ich sie nicht gelesen habe. Die Filme finde ich allerdings auch sehr gut.
Zu Kings mehr gruseligen Sachen zieht mich seit Christine und Tommyknockers nicht mehr.  Ich hab's einfach nicht so mit Horror.

Antigone

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Re: Stephen King
« Antwort #9 am: 21 April 2009, 09:10:25 »
"The Stand" fand ich grandios, allerdings hatte ich den Eindruck, dass ihm beim Schreiben der Schluss, der Höhepunkt abhanden gekommen ist. Der Kampf zwischen Gut und Böse in einer finalen Begegnung und dann plumps-Bombe-ende. Plöt

Über The Stand hat er in seinem "übers Leben und Schreiben " ja auch ziemlich viel gejammert, dass er das Buch beinahe in den Sand gesetzt hätte. Eben, weil er mitten drin gemerkt hat, dass das so irgendwie nix wird. Die Plumps-Bombe war wahrscheinlich sein einfachster Ausweg.

Bei den wirklich grottigen Verfilmungen hätte ich ja die grottigste beinahe vergessen: Langoliers. Das Buch fand ich noch ganz nett (nicht überragend), aber der Film.... :deveek: Billiger gings nicht mehr. Das meinte ich schon vorhin, dass die für die Verfilmungen scheinbar immer mit den allerschlechtesten Schauspielern gemacht werden.

Noch was vergessen: The Green Mile. Ich weiß, dass das Buch und die Verfilmung die meisten immer wieder zu Begeisterungsrufen aninmieren. Nur - ich gehöre da nicht dazu. Ich mag das Buch nicht und die Verfilmung noch weniger. Und dass der Film (gefühlt) ca. alle 2 Wochen auf irgendeinem Sender zu sehen ist, macht das auch nicht besser.

"ES" (danach hatte ich ein sehr gespaltenes Verhältnis zu Clowns, Gullys und meinem Badezimmer) 

Stimmt!  :devgrin: Nach ES sieht man Clowns einfach mit anderen Augen.

lg, A.

Luna

  • Gast
Re: Stephen King
« Antwort #10 am: 21 April 2009, 09:35:12 »
Ich mochte Clowns noch nie :zitter:
"Die Verurteilten" ist ziemlich gut verfilmt worden, das Buch dazu auch gut (gibt es das als einzelnes Buch? Ich hab es mit drei anderen zusammen in einem Band).

"Quitters Inc." finde ich genial! Und "Überlebenstyp"
Aber verratet nicht zu viel von "The Stand", ich les es doch gerade :heul:

Gregorius

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Re: Stephen King
« Antwort #11 am: 21 April 2009, 10:44:18 »
*zu The Stand schweig*
Quitters Inc, ist das die Firma, die dir das Rauchen abgewöhnt?

Achja Langoliers, das soll ja sein absoluter Tiefpunkt sein. Gelesen hab ich es deshalb nicht, aber den Film hab ich mal geguckt und der gefiel mir ;D.

Zitat
Zu Kings mehr gruseligen Sachen zieht mich seit Christine und Tommyknockers nicht mehr.  Ich hab's einfach nicht so mit Horror.
Na, dann gut das du die tatsächlich gruseligen sachen gar nicht gelesen hast ;D. Christine hab ich gar kein bedürfnis zu lesen, aber Tommyknockers ist echt nix.

@Zitatus: Aber wie kommt es, das du nur wegen einem schlechten Buch den ganzen Autor nicht mehr eliden kannst?

@pirat: Ein Wort im vertrauen: Die Turm-Saga zu lesen lohnt sich eigentlich erst dann so richtig, wenn man sich schon mit King befasst hat. Man kann sie auch so lesen und sie ist auch so brilliant, aber es entgeht einem einiges.

Lord Duncan

  • Gast
Re: Stephen King
« Antwort #12 am: 21 April 2009, 13:53:49 »
Sein bestes Buch ist "übers Leben und Schreiben". Ich habe viele "Bücher für Autoren" gelesen. Sie sind meist so furztrocken, dass man - wollte man nicht unbedingt etwas aus ihnen lernen - sie einfach wieder zuschlagen würde. Ganz anders bei Steven King: Er ist unterhaltsam, dokumentarisch und erzählt auch noch ein bißchen von seinen Anfängen - war ja nicht gerade auf Rosen gebettet, der Gute - so dass das Buch (wie ich finde) seinen Romanen in nichts nachsteht. Die Verfilmungen seiner Bücher sind nicht immer gelungen, haben oft B-Movie Charakter. Bevor ichs vergesse: Ich bin ein Fan von ihm, nicht zuletzt wegen seinem Autorenbuch, das er geschrieben hat.
Gruß, L.D.  :dreiz01:

Antigone

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Re: Stephen King
« Antwort #13 am: 21 April 2009, 14:15:05 »
haben oft B-Movie Charakter.

B-Movies.... das war das Wort, das ich gesucht hatte... (mir ist nur dauernd C-Promis eingefallen.  :kopfwand:)

Offline Zitatus

  • Grillmeister
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Re: Stephen King
« Antwort #14 am: 21 April 2009, 14:50:16 »
@Zitatus: Aber wie kommt es, das du nur wegen einem schlechten Buch den ganzen Autor nicht mehr eliden kannst?
Hm, war missverständlich formuliert. Schon vorher habe ich mich an ihm etwas überlesen. Es hat mich an ihm nichts mehr richtig überrascht. Ab Langoliers habe ich dann auch einen krassen Quälitätseinbruch gespürt. Ich habe danach noch zwei Bücher von ihm gelesen. Keine Ahnung mehr, was danach kam. Aber es wurde Zeit für andere Autoren. Vermutlich bin ich aus King "rausgewachsen".
War auch gut so: Bei meiner Suche nach einem neuen Lieblingsschriftsteller habe ich "meinen" Terry Pratchett entdeckt. Für den sollten wir auch mal einen Lobhuldigungs-Fred aufmachen.
  • Ich schreibe gerade: Der Letzte macht dein Licht aus / Daimonia

Gregorius

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Re: Stephen King
« Antwort #15 am: 21 April 2009, 15:40:28 »
Stimmt. Aber das ist n gutes Stichwort. An die Pratchett und King-Leser: Hattet ihr nicht auch schonmal den Eindruck es gäbe einige King-Anspielungen bei Pratchett?
Zum Beispiel in "Pyramiden". Ich werd bescheuert wenn da nicht der Plot von "Das Spiel" als Hyroglyphen an der Wand steht.

Haramis

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Re: Stephen King
« Antwort #16 am: 21 April 2009, 22:23:49 »
Ich persönlich finde an Stephen King besonders interessant, dass man die ganzen Horrorelemente der Romane quasi als Special Effekts sehen kann - das richtig interessante sind meiner Meinung nach oft die Charakterisierungen, die er einbindet. Vor allem die Probleme, die durch zwischenmenschliche Beziehungen entstehen können, sind oft sehr treffend geschildert.

Deshalb sind die Werke aber nicht weniger gruslig.  :devgrin:

Als Jugendliche hatte ich mal Friedhof der Kuscheltiere begonnen, fand das aber total krank.  :weissnicht:
Letztes Jahr habe ich Shining gelesen, das fand ich wirklich beängstigend und unheimlich.
Christine finde ich als Roman gut, der Film ist aber auch nicht schlecht.
Carrie habe ich nur als Film gesehen; ich finde vor allem die Darstellung der bigotten Mutter erschreckend.
The Sleepwalkers ist imho nicht besonders intelligent, zumindest als Film.
Needful Things fand ich ziemlich genial. Wie er hinter die Kulissen einer Kleinstadt schaut ist so gekonnt.  :devgrin: Der Film war eher mäßig.
Grottig ist die Verfilmung von Cujo. Ich kenne den Roman nicht, aber das braucht man nicht, um den Film sch*** zu finden.

Offline Uli

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Re: Stephen King
« Antwort #17 am: 21 April 2009, 22:37:22 »
Zitat
Für den sollten wir auch mal einen Lobhuldigungs-Fred aufmachen.
Gleich dabei ...

Komisch: King hab ich komplett verpasst, irgendwie. Das eine oder andere angelesen - und exakt kein mal das Wort "Ende" erreicht. Langeweile, nicht Abneigung. Irgendwie kriegt er das fertig, dass ich "Jaja, wen interessierts sag", bevor er zur Sache kommt - immer.
Friedhof der Kuscheltier war, glaube ich, das einzige, was ich bis Seite paarundfünfzig gelesen habe - ich lag im Krankenhaus und sonst gabs nur Praline, Stern und HörZu ... meine Tante hat mich dann erlöst mit irgendwas anderem. Ich glaube, mit Johannes Mario Kaviar ...
Kurz: Ich finde King stinklangweilig - jeweils die ersten ± 15 Seiten.

Luna

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Re: Stephen King
« Antwort #18 am: 21 April 2009, 22:46:43 »
In King muss man sich oft erst einlesen, das Gefühl hab ich auch manchmal. Ich hab es bisher nie geschafft "Stark - The Dark Half" zu Ende zu lesen. Keine Ahnung warum.
Wie Haramis schon sagte, dass interessante bei King sind meist nicht die Blut und Horrorsachen, sondern die Charaktere. Besonders gruselig, wenn scheinbar ganz normalen Menschen nach und nach ihre Bösartigkeit zeigen.

Gregorius

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Re: Stephen King
« Antwort #19 am: 21 April 2009, 23:17:19 »
Das ist bei ihm immer der Kern des Horrors gewesen. Bei Lovecraft zum Beispiel, den er ja auch sehr bewundert, ist es immer der totale Horror, der Monsterhorror, die totale Entgleisung des schreckens. man befindet sich in einer Welt des Schreckens und des Unheils und irgendwann manifestiert sich das Grauen noch einmal besopnders heftig. Ein wirklliches Monster hat King eigentlich nur einmal geschaffen (Barlow mal außen vor gelassen): Pennywise. Dafür ist der ungleich bekannter als Cthulhu.
Nein, bei King ist es immer der Alltag, der sich in blankes Entsetzen wandelt, indem das Geschehen entgleitet und vor allen Dingen viel mit den menschlichen Abgründen gespielt wird.

@Uli: ich glaub du haste infach nur die falschen Bücher gelesen^^ (kann durchaus passieren). Friedhof der Kuscheltiere fand ich auch sehr unspannend. Lies mal "Cujo".