Autor Thema: Besondere Bücher  (Gelesen 4151 mal)

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Wave

  • Gast
Re: Besondere Bücher
« Antwort #20 am: 26 Juni 2009, 16:28:30 »
Ein Buch, dass mir den Zugang zur Fantasy-Welt, obwohl ich diese viele, viele Jahre später wieder verließ, eröffnete: "Der Weg zum Herz der Welt" von Nancy Kress.
Ich hatte bisher keine Fantasybücher gelesen und empfand dieses Buch als wundervoll, zauberhaft, märchenhaft. Ich las es überall, beim Essen, in der Badewanne, draußen, drinnen, manchmal sogar während des Gehens in der Stadt ... (mit alle paar Sekunden Lider hoch, ob da gerade ein Mensch oder ein Laternenpfahl oder so im Weg stand). Dieses Buch war mein Eintritt in die zauberhaften Fantasywelten, meine Spielwiese, auf der ich mich austobte, leserisch und irgendwann auch schreiberisch, und es entstand nach und nach der erste und einzige Roman, den ich je - fertig geschrieben habe. Ja, es gibt einen. Ich glaube, ich verdränge das immer wieder, denn als er fertig war, habe ich ihn in einer sehr bewegten Phase meines Lebens in einer Großstadt auf einer Bank vergessen ... unwiderruflich weg. Alles. Keine Notizen. Geschrieben auf einer - immerhin schon elektrischen Schreibmaschine -, keine Disketten. Nichts.
Und ich merke grade, wie nah mir das geht ...  :'(  Komisch, das hat sich bisher nie auf diese Weise an die Oberfläche gedrückt. So, damit das jetzt nicht völlig OT wird, mach ich mal weiter:

"Die Nebel von Avalon" haben mich dann nochmal beeindruckt (nachdem ich nach vielen Jahren schon die Fantasy, weil ich dachte, immer dasselbe, wieder verlassen wollte), wobei ich garnicht die literarische/inhaltliche Qualität beurteilen möchte, sondern es war der Umstand, dass ich mich unerwarteterweise noch einmal in ein Buch "hineinfallen" lassen konnte.
Irgendwann las ich dann "Das Haus zwischen den Welten" ebenfalls von MZB, davon habe ich sogar sehr intensiv geträumt (positiv), und ich glaube, das war der allererste Kick, den ich bekam in Richtung dieser speziellen Phantastik-Geschichten, auch, wenn es noch lange dauern sollte, bis ich die erste schrieb ...

Liebe Grüße

Wave






Tschita

  • Gast
Re: Besondere Bücher
« Antwort #21 am: 27 Juni 2009, 00:09:47 »
Schwierig, schwierig.
Es passiert mir immer wieder, dass mit ein Buch in die Hände fällt und ich vollkommen begeister bin. Aber ich versuche mal, mich daran zu erinnern, welche Bücher wirklich etwas unheimlich besonderes für mich waren und die ich immer wieder gelesen habe.

Als Kinderbuch war es ganz klar der Kleine Vampir. Ich weiß noch, dass wir die in der Grundschule im Klassenzimmer stehen hatten und wir sie ausleihen durften. Die der kleine Vampir Reihe sind die ersten Bücher, die ich in Erinnerung habe und irgendwann werde ich sie mir auch alle mal zulegen.
Und natürlich die Fünf Freunde. Die habe ich auch verschlungen.

Dann war da Karl May und seine Winnetou Bücher. Wie habe ich sie als Teenager geliebt! Ich musste sie einfach immer und immer wieder lesen. Außer Winnetou 3, das habe ich nur einmal gelesen und nie wieder. Ich wollte ihn nicht ein zweites Mal sterben sehen :'(

Was mir aus den letzten Jahren gerade noch einfällt: Cornelia Funke mit Tintenherz, Der Herr der Ringe, Harry Potter (ja wirklich  :blush:) und die Millennium Triologie von Stieg Larsson.

Es gibt bestimmt noch so viele mehr, aber die wollen mir jetzt natürlich nicht einfallen ::)

Pisces

  • Gast
Re: Besondere Bücher
« Antwort #22 am: 05 Juli 2009, 15:55:42 »
Dinotopia von James Gurney und Erdsee von Ursula K. LeGuin sind für mich besondere Bücher, weil sie bei mir die Begeisterung weckten, mir eine eigene Welt auszudenken.
Sherlock Holmes von Sir Arthur Conan Doyle, weil ich seine Geschichten immer und immer wieder lesen kann.

Offline Trippelschritt

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Re: Besondere Bücher
« Antwort #23 am: 06 Juli 2009, 09:14:52 »
Wenn ich das alles so lese, dann drängt sich mir der Eindruck auf, dass so ein Buch einem immer in einer bestimmten Phase seines Lebens begegnet.

Ich glaube "Dr. Kleinermacher" in der Kinderzeit und viel später Magier der Erdsse habe ich hier schon erwähnt.

Beinahe schon wieder vergessen hatte ich von Somerset Maugham "Auf Messers Schneide (Razors edge)", das in eine Phase der Selbstfindung hineinpasste. Ich muss damals etwas über 20 gewesen sein.

Später waren es dann immer einzelne Autoren:
James Clavell: Tai Pan
Erik v. Lustbader: Titel vergessen, aber da gab es eine Trilogie mit einem alten Strippenzieher Shi Jin.
Dick Francis: Alle Krimis wegen der Lebensphilosophie des Autors, die mir öfter mal über die Runden geholfen hat.

Liebe Grüße
Trippelschritt
  • Ich schreibe gerade: Tamalone, hieß früher mal Ypsilone
Womit kann der alte Vol Jin euch helfen

pirat

  • Gast
Re: Besondere Bücher
« Antwort #24 am: 08 Juli 2009, 00:52:06 »
Ich weiß nicht, ob mein Post etwas fehl am Pplatz ist, aber mir fällt kein anderer Thread dafür ein ...

Kennt jemand eine Fantasy-Jugendbuchserie, in der es um folgendes geht: Ein Junge landet auf eine Insel, auf der es nicht nicht mit rechten Dingen zugeht, ich glaube, dass dort nur Tiere leben, die verfeindet sind und er hilft den ... ja, eh.... den Bibern? Der Feind lebt in einem dunklen Turm oder so. Der Junge kommt auch irgendwann wieder nach Hause, wo sich eines Tages eine schwarze Kralle durch den Briefkastenschlitz schiebt, um ins Haus zu gelangen (und um den Jungen zu kriegen). Sagt einem all das was?? Kennt jemand den Titel und den Namen des Autors?

Ich fand sie früher klasse, dennoch sind die Erinnerungen nur noch blass, und mich würde interessieren, ob ich die Bücher immer noch gut finden würde.


Wolfskind

  • Gast
Re: Besondere Bücher
« Antwort #25 am: 08 Juli 2009, 01:16:57 »
Muss ich leider passen.
Vielleicht hier mal versuchen?

Würd ich aber auf jeden Fall in eigenen Thread stecken.
« Letzte Änderung: 08 Juli 2009, 01:17:58 von Wolfskind »