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Grill / Re: (F) Daimonia - Im Club
« Letzter Beitrag von Zitatus am 06 Januar 2020, 08:47:41 »
Ich weiß gar nicht, was du hast. Das ist eine fundierte Kurzröstung. :)

Da habe ich nicht bemerkt, dass er nach einem Namen für sein Opfer sucht, sondern dachte, er spricht seinen Kumpan an (dessen Namen mir persönlich noch nicht bekannt war), womit die nächsten Sätzen aber keinen nachvollziehbaren Sinn ergaben.
Okay, das ergibt wohl besser, wenn man die vorherigen Text kennt. Thad heißt mein Protagonist.
Zitat
Zitat
"I see a little silhouetto of a man
Scaramouch, Scaramouch will you do the Fandango
Thunderbolt and lightning, very, very frightening me
Galileo, Galileo, Galileo, Galileo
Galileo, Figaro, magnifico"
Ooookay. Diese Verbindung hatte ich, so wie eska, auch nicht hergestellt. Vermutlich, weil ich mir den Queen-Film nicht angetan habe und die Textzeile daher nicht so präsent hatte. Ich hatte es eher als so etwas wie ein "Marco" - "Polo" der Neuzeit abgetan, als möglichen Jugendwitz aus Fortnite oder etwas ähnlichem, wofür ich zu alt und meine Kinder zu jung sind.

Na, man sollte Queen nicht kennen, nur weil man den Film gesehen hat. Aber natürlich: Es ist Popkultur. Ich setze nicht vorraus, dass jeder den Gag versteht. In meinen Büchern sind oft Insider-Witze. Ich freue mich über jeden, der sie versteht und hoffe, dass sie nicht aus dem Lesefluss reißen, wenn man sie nicht versteht.

Danke für's Rösten.
 :b2:
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Grill / Re: (F) Daimonia - Im Club
« Letzter Beitrag von Shanaja am 29 Dezember 2019, 21:55:02 »
Hallo Zitatus,

keine eigentliche Röstung auch von mir, sondern nur ein paar Eindrücke und Bemerkungen:

Die gestelzte Sprache wurde ja schon angesprochen, darüber bin ich auch mehrmals gestolpert. Am schlimmsten hat es mich bei der Schlägerei vor dem Club getroffen.
Zitat
„Du bist hier im Hause der Clown, oder ... Pennywise?“
Ich musste den Satz mehrmals lesen, auch den davor und den danach, bevor ich verstanden habe, wie es gemeint ist. Und auch danach bin ich beim Lesen immer wieder an der Stelle gestolpert. Dabei weiss ich nicht, ob es allein das "Hause" ist, oder auch das ",oder... Pennywise?" Da habe ich nicht bemerkt, dass er nach einem Namen für sein Opfer sucht, sondern dachte, er spricht seinen Kumpan an (dessen Namen mir persönlich noch nicht bekannt war), womit die nächsten Sätzen aber keinen nachvollziehbaren Sinn ergaben.

Zitat
"I see a little silhouetto of a man
Scaramouch, Scaramouch will you do the Fandango
Thunderbolt and lightning, very, very frightening me
Galileo, Galileo, Galileo, Galileo
Galileo, Figaro, magnifico"
Ooookay. Diese Verbindung hatte ich, so wie eska, auch nicht hergestellt. Vermutlich, weil ich mir den Queen-Film nicht angetan habe und die Textzeile daher nicht so präsent hatte. Ich hatte es eher als so etwas wie ein "Marco" - "Polo" der Neuzeit abgetan, als möglichen Jugendwitz aus Fortnite oder etwas ähnlichem, wofür ich zu alt und meine Kinder zu jung sind.

Zitat
An keiner Stelle im Buch sollen weder das Wort "Dämon" oder das Wort "Teufel" fallen. Trotzdem soll spätestens hier klar sein, was die beiden sind.
Sorry, nein, wurde mir nicht klar. Einzig die Kralle war ein Hinweis, dass es sich bei den beiden nicht um typische Arschlöcher, wie sie einem an jeder Bushaltestelle oder auf der Arbeit begegnen können, handelt. Die im Einführungstext erwähnten langen Ohren und grüne Haut werden im Text ja nicht erwähnt. Oder kennt der Leser diese Besonderheit schon vom Banküberfall?

Liebe Grüsse
Shanaja
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Grill / Re: (F) Daimonia - Im Club
« Letzter Beitrag von Zitatus am 14 Dezember 2019, 07:36:32 »
Zuerst die paar Erbsen aufpieken  :g1::
Danke für's Erbsenfinden.

Zitat
Dann zum Ganzen:
Die Szene ist amüsant, weil wir sie aus der Sicht der Akteure lesen, die schlecht behandelt werden (wegen ihres Äußeren) und dann den Spieß umdrehen. Eine Art Gerechtigkeit geschieht. Gefallen tut sie mir nicht wirklich, allein weil ich diese Gewalttätigkeit ohne große Not nicht mag (deine Zusammenfassung oben nennt auch lauter Spaß am Chaos, könnte mir leicht zuviel werden), aber sie charakterisiert ja wohl deine zwei Protas hier als ziemlich rücksichtslos bis fies, was ja gewollt ist. Und funktioniert!
Hm. Ja. Ein Problem, das ich auch schon mit meinem arroganten Herrn Plana in Buchland hatte: Manche Leser mögen das Buch nicht, weil der Ich-Erzähler ihnen zu sehr als Identifikationsfigur dient. Ist ihnen der Ich-Erzähler unsympathisch, haben sie Schwierigkeiten mit der Story. (Andere Leser setzen den Ich-Erzähler mit dem Autoren gleich. Das wird bei Daimonia wohl eine interessante Erfahrung für mich werden ... ) Das Chaos und die Lust am Zerstören ist für die Handlung wichtig. Galileo und Thad haben vom personifizierten Bösen höchstpersönlich einen entsprechenden Auftrag bekommen. Erfüllen sie ihn nicht, droht ihnen ewige Verdammnis und so. Galileo steht auf dem Standpunkt, dass man dabei wenigstens etwas Spaß haben sollte. Thad will die Sache auch so angehen. Allerdings habe ich im Verlauf der Geschichte anderes mit ihm vor.
Zitat
Dazu meine Frage, wie weit der Leser schon mit den beiden vertraut ist und sie möglichst ein bisschen mag, um das wegzustecken. Denn ich kann mir nicht vorstellen, wie du einen ganzen Roman lang das Wohlwollen der Leser erhalten willst nur durch Action oder hintergründige Kommentare. Aber der Thaddeus, an den ich mich aus einem früheren Text erinnere, war ein interessanter, weil hin und her gerissener Charakter. Vielleicht könnte hier oder im Anschluss dann auch so etwas innerer Konflikt mit rein?
Die ganze Geschichte wird als Rückblick erzählt. Der Thad aus dem früheren Text ist der Thad, der erzählt (und seine Entwicklung bereits hinter sich hat). Der innere Konflikt wird hoffentlich der rote Faden. Hier haben wir den vermeintlich bösen Thad - in der nächsten Szene wird der gute Thad seinen Auftritt haben.

Zitat
Aber hat das Anrichten von Chaos auf ihrem Weg noch einen andere Hintergrund als nur Charakterdarstellung? Thaddeus sagt doch etwas von Wut - das wäre spannend zu verfolgen. Oder sind sich beide uneins, wie genau sie vorgehen, bremst einer, sozusagen zum Teil 'vermenschlicht'? Oder haben sie unterschiedliche Ziele bzw. Zielpersonen? Irgendwie geht mir das Ganze zu glatt: Jede Opposition wird mit links niedergebügelt, und was die eigentliche Opposition ist, wissen wir noch nicht.
So viel kann dieser kurze Ausschnitt nicht zeigen. Ich brauche die Szene als (aus der sicht des Bösen) Optimum. So würde es weiterlaufen, wenn für das Böse alles nach Plan verläuft. Erst danach kann ich die Wandlung einleiten.

Zitat
Hier noch ein paar Stellen, wo mir die Sprech- bzw. Denkweise von Thaddeus störend auffiel, zu gedrechselt und dadurch weg vom Geschehen. Schau mal, ob du daran etwas ändern willst oder ob der Effekt ist wie gewünscht.
Da muss ich tatsächlich überlegen, ob ich den Sprech meines Protas entschärfen will. Eigentlich mag ich dieses überkanditelt Gehobene, weil es aus ihm mehr als ein Arschloch macht. Ein gebildetes Arschloch ist immer schlimmer als ein dummes ... Mal schauen. Ich entscheide das später.

Zitat
Ansonsten: Immer her mit weiteren Stückchen Daimonia!
gerne!

Zitat
P.S.: Ich habe die Galileo-Figaro-Sache nicht verstanden.  :weissnicht:  Bildungslücke?
Bildungslücke! In der Tat.

"I see a little silhouetto of a man
Scaramouch, Scaramouch will you do the Fandango
Thunderbolt and lightning, very, very frightening me
Galileo, Galileo, Galileo, Galileo
Galileo, Figaro, magnifico"
aus: Bohemian Rhapsody von Queen
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Grill / Re: (F) Daimonia - Im Club
« Letzter Beitrag von Zitatus am 14 Dezember 2019, 06:31:58 »
Schöner Text, hab nichts zu rösten außer ein paar Tippfehlern. Bist du daran interessiert?
'türlich, immer.


Zitat
Allerdings kommen die beiden bei mir nicht als Teufel oder Dämonen an, sondern nur als besonders unerfreuliche Arschlöcher. Kleinwüchsige Arschlöcher. Von denen einer eine Kralle hat. Aber das ist noch ein bisschen zu subtil.
Dass die beiden als Arschlöcher rüberkommen, ist gewollt. Wobei Galileo tatsächlich ein Arschloch ist und Thad, mein Protagonist, zunächst mal als Antiheld angelegt ist. Ich bin gespannt, ob ich so eine Figur glaubhaft darstellen kann - das ist absolutes Neuland für mich. Er soll vom Saulus zum Paulus werden - das wird die Story.

Weniger subtil wird es im Rest der Szene: Die beiden zerlegen den Club. (Aber zu viel vom Text wollte ich nicht öffentlich einstellen, da Verlage ja etwas verschnupft auf sowas reagieren ;) )

Zitat

Die "Galileo - Figaro"-Idee ist natürlich vom Feinsten. :cheese:
Schön, dass der Gag funktioniert. Meine Tochter ist zur Zeit meine Betaleserin. Auch sie hat mit 16 den Gag verstanden. In der musikalischen Erziehung hab ich als was richtig gemacht ...
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Grill / Re: (F) Daimonia - Im Club
« Letzter Beitrag von FF am 14 Dezember 2019, 05:59:07 »
Galileo-Figaro ist ein Zitat aus "Bohemian Rhapsody" von Queen. :)
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Grill / Re: (F) Daimonia - Im Club
« Letzter Beitrag von eska am 13 Dezember 2019, 20:38:11 »
Mensch Zitatus; da ist mir doch wirklich einer der raren Rösttexte durchgerutscht! :kopfwand:
Sorry und danke für den Tipp!


Zuerst die paar Erbsen aufpieken  :g1::

Zitat
mit nächtlichen Sternenglanz
nächtlichem
Zitat
diese Region des Hühnen
Hünen
Zitat
Ein Irrer mehr oder weniger, änderte nichts am Gesamtbild.
Komma kann weg.
Zitat
Mit dem Ruck
mit einem Ruck?
Zitat
zwischen den rosa Wolken in meinem Kopf, vergaß ich sie irgendwie.
Komma kann weg.
Zitat
er kleidete sich in einer luftig leichten Euphorie.
in eine ...

Zitat
wog sich die Masse an verschwitzten Leibern
wiegte


Dann zum Ganzen:
Die Szene ist amüsant, weil wir sie aus der Sicht der Akteure lesen, die schlecht behandelt werden (wegen ihres Äußeren) und dann den Spieß umdrehen. Eine Art Gerechtigkeit geschieht. Gefallen tut sie mir nicht wirklich, allein weil ich diese Gewalttätigkeit ohne große Not nicht mag (deine Zusammenfassung oben nennt auch lauter Spaß am Chaos, könnte mir leicht zuviel werden), aber sie charakterisiert ja wohl deine zwei Protas hier als ziemlich rücksichtslos bis fies, was ja gewollt ist. Und funktioniert!
Dazu meine Frage, wie weit der Leser schon mit den beiden vertraut ist und sie möglichst ein bisschen mag, um das wegzustecken. Denn ich kann mir nicht vorstellen, wie du einen ganzen Roman lang das Wohlwollen der Leser erhalten willst nur durch Action oder hintergründige Kommentare. Aber der Thaddeus, an den ich mich aus einem früheren Text erinnere, war ein interessanter, weil hin und her gerissener Charakter. Vielleicht könnte hier oder im Anschluss dann auch so etwas innerer Konflikt mit rein? 

Zitat
Zweck der Szene: An keiner Stelle im Buch sollen weder das Wort "Dämon" oder das Wort "Teufel" fallen. Trotzdem soll spätestens hier klar sein, was die beiden sind.
Schwer zu sagen, ob das klappt, weil ich ja schon wusste, dass Thaddeus ein Dämon ist (die frühere Spiegelszene...). Es gibt auf jeden Fall Hinweise für aufmerksame Leser.   :diablo:
Aber hat das Anrichten von Chaos auf ihrem Weg noch einen andere Hintergrund als nur Charakterdarstellung? Thaddeus sagt doch etwas von Wut - das wäre spannend zu verfolgen. Oder sind sich beide uneins, wie genau sie vorgehen, bremst einer, sozusagen zum Teil 'vermenschlicht'? Oder haben sie unterschiedliche Ziele bzw. Zielpersonen? Irgendwie geht mir das Ganze zu glatt: Jede Opposition wird mit links niedergebügelt, und was die eigentliche Opposition ist, wissen wir noch nicht.


Hier noch ein paar Stellen, wo mir die Sprech- bzw. Denkweise von Thaddeus störend auffiel, zu gedrechselt und dadurch weg vom Geschehen. Schau mal, ob du daran etwas ändern willst oder ob der Effekt ist wie gewünscht.

Zitat
Ich vermute, dass sich dies sogar als viel effektiver erwies.
Das klingt für mich gestelzt, zumindest in dem Zusammenhang. Ginge nicht auch so etwas wie: War wahrscheinlich sogar
Zitat
effektiver.

Ich musste zugeben, dass sie in den nächsten Tagen definitiv dunkelrot sein würde.
Ähnlich. Vielleicht willst du das als Sprachmerkmal für Thaddeus haben, aber es wirkt so, als lehne sich der Sprecher zurück beim Erzählen und betrachte die vergangene Situation in Ruhe von außen.
Vielleicht: Ja, morgen oder spätestens übermorgen würde sie definitiv rot leuchten. Ich grinste Galileo anerkennend zu.

Zitat
Dieses kleine Intermezzo blieb weitestgehend unbeobachtet und das Mädel hinter dem Ticketschalter wollte klugerweise auch nichts gesehen haben.
Mindestens ein Komma sollte die beiden Sätze trennen  ;), aber zwei eigenständige hätten mehr Gewicht. Interessant ist das 'weitestgehend' - wenn das aber kein Hinweis auf späteres Geschehen ist, würde ich umformulieren ins mehr Aktive:
Niemand schien dieses kleine Intermezzo beobachtet zu haben, zumindest kümmerte sich niemand um uns. Auch das Mädel...

Btw., wer wäre denn da, um zu reagieren? Einen Hinweis aufs Setting einbauen? Wie sieht es direkt hinter der Tür aus? Oder meinst du, Passanten schleichen vorsichtig um den gefallenen Türhüter herum?

Zitat
Es geschah nicht auf die aggressive Art.
MMn wieder gestelzt. Wieso erklärt Thaddeus die Art eigentlich? Und wem - sich oder uns?

Jemand rempelte mich an, nicht aggressiv, eher ... konspirativ. „Brauchst du was?“

Zitat
Zuerst beabsichtigte ich, einfach wegzugehen. Natürlich nicht ohne ihm dabei über die Visage zu laufen. Doch ich besann mich eines Besseren.

Eigentlich wollte ich einfach gehen, quer über seine Visage, aber dann fiel mir was Besseres ein:

Zitat
Beim Schlucken kratzte Letzterer schon etwas im Hals.
Lockerer? Der hatte schon etwas in der Kehle gekratzt.

Ansonsten: Immer her mit weiteren Stückchen Daimonia!
 :wink:
eska


P.S.: Ich habe die Galileo-Figaro-Sache nicht verstanden.  :weissnicht:  Bildungslücke?

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Grill / Re: (F) Daimonia - Im Club
« Letzter Beitrag von FF am 12 Dezember 2019, 09:01:45 »
Ok, nach deinem dezenten Hinweis bin ich natürlich sofort in die Grillstube gewandert. Ups. Die Lava war ja schon ziemlich kalt, sorry....
Schöner Text, hab nichts zu rösten außer ein paar Tippfehlern. Bist du daran interessiert?
Allerdings kommen die beiden bei mir nicht als Teufel oder Dämonen an, sondern nur als besonders unerfreuliche Arschlöcher. Kleinwüchsige Arschlöcher. Von denen einer eine Kralle hat. Aber das ist noch ein bisschen zu subtil.
Die "Galileo - Figaro"-Idee ist natürlich vom Feinsten. :cheese:
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Bücher / Re: Was lest ihr gerade? (2019)
« Letzter Beitrag von Tika am 09 Dezember 2019, 16:57:21 »
Ich habe gerade gelesen: Deutsches Haus von Annette Hess

Gutes Buch. Ganz klar.
Es spielt in den 60-ger Jahren, im Rahmen der Kriegsverbrecherprozesse (Auschwitzprozess) unter Oberstaatsanwalt Fritz Bauer.
Eva ist Dolmetscherin und soll polnische Zeugenaussagen im Prozess übersetzen. Dazu muss man wissen, dass die wenigsten, vor allem junge Erwachsene, durch die "Kopf in den Sand" - Methode der Elterngeneration wenig bis keine Ahnung davon hatten, was diese im Krieg getan haben geschweige denn, welche Todesmaschinerie die Lager Auschwitz und andere wie z.B. Treblinka waren.
Durch die schockierenden Aussagen der Zeuge, beginnt Eva sich zu fragen, was ihre Eltern im Krieg gemacht haben. Wussten sie wirklich von nichts, wie sie behaupten und wenn doch, wie tief waren sie selbst ins Regime verstrickt und was bedeutet die Schuldfrage für sie selbst?

Ein sehr interessanter Stoff, sogar relativ spannend dargelegt. Kann ich nur empfehlen.
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Bücher / Re: Was lest ihr gerade? (2019)
« Letzter Beitrag von Trippelschritt am 09 Dezember 2019, 12:06:37 »
Ich lese mal wieder Fantasy und auch noch Deutsch.

Oliver Plaschka: Das Licht hinter den Wolken

Es wurde mir empfohlen, und nun quäle ich mich durch den Anfang.
Mit sicherheit ist es keine Allerweltsfantasyklischeegeschichte. Aber der Anfang ist Typ Schnitzeljagd. Aus einzelnene Szenen fügt sich langsam etwas zu sammen. Schlecht für einen alten Mann, der heute nicht weiß, was er gestern gelesen hat.
Aber ich habe noch nicht aufgegeben. Und so gibt es im Augenblick weder Lob noch Verriss.

Liebe Grüße
Trippelschritt
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Bücher / Re: Was lest ihr gerade? (2019)
« Letzter Beitrag von FF am 07 Dezember 2019, 09:17:26 »
Und ich habe dadurch inspiriert gerade dasselbe getan und gelesen, dass sie damals von Frieda Fromm-Reichmann behandelt wurde. Von der habe ich "Psychoanalyse und Psychotherapie" gelesen - Zufälle gibt's. ;D Wusste bis dato nicht, dass diese Dame als Inspiration für die Ärztin in "Ich habe dir nie einen Rosengarten versprochen" diente.

Wie cool, dass wusste ich auch nicht. :)

eska: Ja, der Rosengarten war so eine Art One Hit Wonder, die anderen Bücher scheinen allgemein nicht so bekannt zu sein. Ich war damals ganz begeistert und hab mir auch gleich die Verfilmung gekauft, aber das war leider ein Schuss ins Klo, weil die Produzenten offenbar keine AHnung hatten, wie sie mit dem Stoff umgehen sollten. Also wurde es nur ein unglaubwürdiger Mischmasch aus Alptraum und blutverschmierten Spiegeln.
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