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Sonstige Texte / Re: Dark Watch Kapitel 1 neue Version
« Letzter Beitrag von Schreibsuse am 18 Juni 2018, 14:10:48 »
Hallo Eska,



Und gönn deinen Beiden ein bisschen Zeit, in der sich dieser entfalten kann und zu einem Abschluss kommen, das ist glaubwürdiger, auch für die äußere Situation: Nach monatelanger Abstinenz und in schwieriger psychischer Situation würden Menschen, die seit 20 Jahren eine liebevolle Ehe führen, sich m.E. nicht sofort aufeinander stürzen, sondern erst sondieren, wie der/die andere drauf ist, um nichts kaputt(er) zu machen. 


Ja, ich glaube auch, dass das Kapitel ein paar zusätzliche Seiten braucht. Inzwischen denke ich auch, dass es nicht schadet, wenn der Leser Eric ein wenig besser kennenlernt, bevor er durch den Mord schon wieder von uns scheidet. Dann leidet es sich ja auch viel besser mit. Bei der jetzigen Version hat Eric ja nicht allzu viele Sympathiepunkte eingeheimst  :(
Dein Vorschlag, mehr von Melissas Gedanken einfließen zu lassen, gefällt mir sehr gut. Hab vielen Dank!

Ich mach mich mal ans Werk  :grinwech:

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Sonstige Texte / Re: Dark Watch Kapitel 1 neue Version
« Letzter Beitrag von Schreibsuse am 18 Juni 2018, 13:59:18 »
Hallo Lilith,

hab vielen Dank, dass du mir deine Sichtweise noch mal näher erläutert hast. Ich kann jetzt wirklich besser nachvollziehen, worum es dir ging  :cheerful:!

Auch wenn der Schwerpunkt im Roman nicht auf Ermittlungsarbeit liegt, finden die dennoch im Hintergrund statt und Melissa wird zwangsläufig mit der Kriminalpolizei in Berührung kommen - schließlich ist sie Zeugin. Mit dem Vorschlag, einmal selbst "Polizistin zu spielen" und dich in den Täter hineinzuversetzen, wollte ich vielmehr darauf hinaus, dass das Vorgehen des Täters in sich schlüssig sein muss, um Spannung zu generieren. Für ihn (!) schlüssig. Warum steht er da, wo er steht? Wieso tut er genau das, was er tut? Wieso lässt er Melissa am Leben (als Zeugin ist sie ein Risiko, das er sich nicht leisten kann) bzw. was geht schief? Wieso riskiert er, dass sie ihn sieht? Usw.

Einiges hiervon klärt sich bereits im nächsten Kapitel . . . bis auf die wesentlichen Fakten (Warum wurde Eric ermordet und Melissa am Leben gelassen?). Die Hintergründe sollen dem Leser an dieser Stelle noch nicht klar werden . . . denn darum geht es in dem Roman und dann wäre die Spannung ja schon nach den ersten Seiten weg. Ich weiß natürlich warum die Täter dort stehen und worum es ihnen geht  ;). Von den Tätern ist alles ganz genau und aufwendig durchgeplant (von langer Hand). Ihr Verhalten ist schlüssig, aber wie Alles in einander greift soll der Leser an dieser Stelle noch nicht erfahren.

Was du zu Melissas seelischer Situation sagst, ist ein wirklich sehr interessanter Punkt:


Mir kommt es im Text eben so vor, als hättest du versucht, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen und sowohl diese (frühere) Depressivität als auch ihr ganz normales Leben irgendwie einzufangen. Das Problem dabei ist, dass die Depression damit weniger vergangen als aktuell wirkt - Melissa bleibt belastet. Der Gedanke an ihre Tochter ist noch ständig da, die Schuldgefühle (der große Motor für die Depression) ringen sie noch nieder, sie wirkt lustlos und apathisch, muss sich zu Vergnügen mehr zwingen als dass sie sich darauf einlassen kann und bedauert das, was sie zusätzlich verloren hat (wie z.B. das Untergewicht). Sie lenkt ihre Gedanken auf die Belastungen in ihrem Leben, fokussiert all das, was es ihr schwer macht, und nicht das, was sie davon noch hat (auch ohne ihre Tochter).

. . .

Du willst aber in eine andere Richtung (Melissa hat begonnen, ihre Trauer zu akzeptieren und lernt langsam, damit umzugehen, ist aber noch nicht ganz "raus") ... Dafür stimmt das Set-up noch nicht. Also zeig mir Melissa, wie sie versucht, mit den Schuldgefühlen umzugehen. Was sie macht, wenn sie da sind. Wie sie es schafft, ihr Leben langsam, Schritt für Schritt wieder zu genießen. Worauf sie später bauen kann, wenn Eric weg ist, und es ihr noch mal den Boden unter den Füßen wegzieht.

Du hast mein Problem genau auf den Punkt getroffen! Ja, ich wollte beide Zustände einfangen, die "vergangene" Depression ebenso wie die noch immer währenden Schuldgefühle. Und das hat nicht funktioniert. An diesem Punkt muss ich nun noch herumfeilen. Deine Anmerkungen haben mir auf jeden Fall die Augen geöffnet und sehr geholfen! Ganz lieben Dank!!  :-*



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Sonstige Texte / Re: Dark Watch Kapitel 1 neue Version
« Letzter Beitrag von eska am 18 Juni 2018, 10:23:12 »
Hi Schreibsuse;

schön, dass dir meine Anmerkungen hilfreich vorkommen.  :)
Dann gleich noch eine  :klugklo: auf Folgendes hin:

Zitat
Ich habe keine Ahnung, ob und wie man so eine Situation in den wenigen Seiten eines Kapitels rausarbeiten kann  :flenn:
Muss ja nicht alles gleich zu Anfang klar sein. Gerade, wenn du Melissa noch genauer erfühlst und dann beschreibst, kannst du damit einiges andeuten. Ansonsten finde ich es immer hilfreich, in die Gedanken der Leute reinsehen zu können. Hieße hier zum Beispiel: Melissa lächelte vorsichtig zurück. Ob es endlich mal wieder funktionieren könnte? Eric sah genauso sehnsüchtig aus, wie sie sich fühlte, immer dann, wenn sie ihn von der Seite ansah, so XXX (was auch immer sie attraktiv findet). Seine Hände spüren, das Kribbeln dabei, seine Lippen auf ihrer Haut, ..., sich vergessen, alles vergessen, nicht mehr daran denken, dass ... (Zwischenspiel, z.B. die Frage nach ihrer Therapie)
Vielleicht konnte sie es inzwischen. Weil er sie brauchte. Und sie ihn. Der Wein war eine gute Idee. Sie griff nach ihrem Glas, um das Zittern in ihren Fingern zu stillen, und trank. Los, Melissa, enttäusche ihn nicht! Konzentriere dich! Auf XXX (körperliche Details, die sie besonders mag)...

Dies nur als Beispiel, wie ich als Leserin ihren inneren Kampf besser mitbekomme.
Und gönn deinen Beiden ein bisschen Zeit, in der sich dieser entfalten kann und zu einem Abschluss kommen, das ist glaubwürdiger, auch für die äußere Situation: Nach monatelanger Abstinenz und in schwieriger psychischer Situation würden Menschen, die seit 20 Jahren eine liebevolle Ehe führen, sich m.E. nicht sofort aufeinander stürzen, sondern erst sondieren, wie der/die andere drauf ist, um nichts kaputt(er) zu machen. 

Ich bin gespannt, wie deine nächste Version aussehen wird!

Gruß,
eska
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Sonstige Texte / Re: Dark Watch Kapitel 1 neue Version
« Letzter Beitrag von Lilith am 18 Juni 2018, 09:50:31 »
Hallo Schreibsuse,

freut mich immer, wenn es hilft!

Das Einfachste vorweg: Der Schatten:

Zum Einen ist es so, dass die Person(en) dort nicht im Dunklen gelauert haben, sondern unbemerkt das Schlafzimmer betreten haben. Sie waren nämlich bereits in der Wohnung und dieser Punkt ist auch imens wichtig für die Handlung. Diese Person hat dann einen Moment an der Tür verweilt und den Beiden zugesehen, bis sie von Melissa entdeckt wurde.

Tatsächlich habe ich diese Szene in der Praxis ausprobiert! Ohne die Sexszene natürlich, denn ich wollte mich ja nicht ablenken lassen  :cheese:
Ich habe in unserem Schlafzimmer die Jalousien heruntergelassen, habe eine Kerze auf den Nachttisch gestellt und meinen Mann gebeten, sich auf mich zu legen. Mein Sohn hat dann kurz darauf unser Schlafzimmer betreten. Ich hab die Augen geschlossen und als ich sie wieder geöffnet hab und meinem Mann knapp über die Schulter geschaut habe, hatte ich genau diesen Eindruck, den ich auch in meinem Text wiedergegeben habe. Im ersten Moment war nicht eindeutig zu erfassen, um was für ein Objekt/Subjekt es sich dort an der Tür handelt. Ich habe mich erschrocken, obwohl ich damit gerechnet habe, dass dort gleich Jemand steht. Die Person im Roman ist komplett schwarz gekleidet. Das verstärkt diesen Effekt noch zusätzlich. Alles Weitere ergibt sich aus dem Folgekapitel. Daher möchte ich diese Szene im Grunde so belassen. Und noch mal ganz dringend zum Verständnis: Es geht in dem Roman nicht um die Ermittlungsarbeit! Die ist absolut sekundär. Es ist an dieser Stelle schwer zu erklären, was die Täter im Schilde führen, da der Mord an Eric nur ein kleiner Baustein eines perfiden Spiels ist.
Ich fürchte, da hast du mich missverstanden. :)
Mir ging es gar nicht so sehr um Melissas Reaktion (bis auf das Detail mit dem Schrei), sondern um die Form und den sonstigen Hintergrund. Auch wenn der Schwerpunkt im Roman nicht auf Ermittlungsarbeit liegt, finden die dennoch im Hintergrund statt und Melissa wird zwangsläufig mit der Kriminalpolizei in Berührung kommen - schließlich ist sie Zeugin. Mit dem Vorschlag, einmal selbst "Polizistin zu spielen" und dich in den Täter hineinzuversetzen, wollte ich vielmehr darauf hinaus, dass das Vorgehen des Täters in sich schlüssig sein muss, um Spannung zu generieren. Für ihn (!) schlüssig. Warum steht er da, wo er steht? Wieso tut er genau das, was er tut? Wieso lässt er Melissa am Leben (als Zeugin ist sie ein Risiko, das er sich nicht leisten kann) bzw. was geht schief? Wieso riskiert er, dass sie ihn sieht? Usw.
In dieser Hinsicht kommt mir die Szene einfach noch zu klischeehaft vor, was durch die Form (Foreshadowing, Dramatisierung, Zeitlupe) verstärkt wird.
(Wie der Täter vorgegangen ist, jedes noch so kleine Detail gibt schließlich Aufschluss darüber, was passiert ist (im Nachhinein), dessen sind sich die meisten Täter, die planvoll vorgehen, auch bewusst und es spielt eine große Rolle, wenn man dafür hinterher nicht im Knast sitzen möchte.)
Sprich: Deine Übeltäter haben ja auch einen Hintergrund und werden so handeln, wie sie sich davon den größten Vorteil versprechen.

Zitat
Zu Melissas Stimmungsschwankungen:
Du hast da absolut Recht!! Melissas Zustand ist von mir noch nicht gründlich genug herausgearbeitet. Ja, Melissa hatte eine Depression und war fast 2 Jahre lang in dieser so stark gefangen, dass sie kaum etwas anderes getan hat, als auf dem Sofa zu sitzen und zu weinen und zu grübeln. Sie konnte nicht mehr essen und da sie schon immer sehr schlank war, ist sie nun eher untergewichtig. Vor gut einem Jahr haben Melissa und Eric dann ihr Haus, in dem sie mit ihrer Tochter gewohnt hatten, verkauft und haben die Eigentumswohnung in Winterhude gekauft. Seit dem Umzug ist Melissas Zustand stetig besser geworden. Sagen wir es mal so: Melissa ist auf gutem Wege wieder im Leben anzukommen. Dennoch hat sie Schuldgefühle (die nicht logisch begründbar sind, denn sie kann nichts für den Tod ihrer Tochter). Aber sie hat das Gefühl, als wäre ihre Tochter jetzt allein und vom Leben ausgegrenzt. Daher fällt es ihr immer noch schwer, das Leben mit Eric zu genießen, als hätte es die Tochter nie gegeben. Hier habe ich mich auf die Erfahrungen einer Freundin gestützt, die ihr Kind verloren hat (das allerdings wesentlich jünger war als Kathlen). Meine Freundin hatte ähnliche Gefühle in der Trauer.
Mir kommt es im Text eben so vor, als hättest du versucht, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen und sowohl diese (frühere) Depressivität als auch ihr ganz normales Leben irgendwie einzufangen. Das Problem dabei ist, dass die Depression damit weniger vergangen als aktuell wirkt - Melissa bleibt belastet. Der Gedanke an ihre Tochter ist noch ständig da, die Schuldgefühle (der große Motor für die Depression) ringen sie noch nieder, sie wirkt lustlos und apathisch, muss sich zu Vergnügen mehr zwingen als dass sie sich darauf einlassen kann und bedauert das, was sie zusätzlich verloren hat (wie z.B. das Untergewicht). Sie lenkt ihre Gedanken auf die Belastungen in ihrem Leben, fokussiert all das, was es ihr schwer macht, und nicht das, was sie davon noch hat (auch ohne ihre Tochter).
Eine große Schwierigkeiten gerade bei Romananfängen ist, dass man oft zu viel auf einmal will. Klar! Man hat als Autor auch die Aufgabe, den Leser in die fiktive Welt, die man sich ausgedacht hat, einzuführen, aber das geht nun mal am besten, indem man einen Schritt nach dem anderen macht und sich nacheinander auf die verschiedenen Aspekte konzentriert.
Du willst hier: Melissa und Eric vorstellen und dem Leser sympathisch machen, ein Stück ihrer Geschichte darstellen, das glückliche Eheleben zeigen, schon mal den Konflikt mit der Tochter und dem früheren (?) Therapeuten anreißen und nebenbei noch die Tat einleiten, die das ganze Geschehen erst in Gang setzt. Uff.
Pick dir mal ein, zwei Sachen davon raus und entscheide dann, was der Leser zu diesem Zeitpunkt wirklich (!) wissen muss, um das, was als nächstes passiert, verstehen zu können. Darüber schreibst du dann - und alles andere hebst du dir für später auf.

Zitat
Mir ist dieser Aspekt des Schuldgefühls auch für die Folgehandlung sehr wichtig! Später wird sich Melissa selber die Frage stellen, wie es sein kann, dass sie so gefasst mit Erics Tod umgehen kann. Es ist einfach das Gefühl, dass Kathlen "gefühlt" nun nicht mehr allein ist. Ihr Vater ist bei ihr! Das gibt mir die Möglichkeit Melissa die folgenden seelischen Torturen ohne Selbstmord überstehen zu lassen und etwa ab der Hälfte sogar kämpferisch aufzustellen.
Du sollst die Schuldgefühle auch nicht streichen, die darf sie schon haben. :)
Mein Kritikpunkt bezog sich eher darauf: Melissa hat die Trauer um ihre Tochter zunächst nicht akzeptieren können. Das hat sie in eine tiefe Depression gestürzt. Wenn die Schuldgefühle zu (!) präsent sind, sie darin zu (!) verwickelt und verloren wirkt, dann bedeutet das im Umkehrschluss, dass sie noch nicht gelernt hat, Trauer zuzulassen und in ihr Leben zu integrieren (wie Eric). Wenn sie dann mit dem nächsten Trauerfall konfrontiert wird, wird sie an dieser Krise nicht derart wachsen können, dass sie daraus gestärkt hervorgeht. Wir Menschen reagieren in Krisen nun einmal immer erst so, wie es sich eingefahren hat. Um mit den Widrigkeiten, die uns das Leben entgegenstellt, fertigzuwerden, greifen wir immer zuerst auf das zurück, wie wir gelernt haben, mit Schwierigkeiten umzugehen. Bei Schicksalsschlägen fällt das oft schwer, die werfen uns komplett aus der Bahn. Wenn sie uns so sehr aus der Bahn werfen, dass unser ganzes Leben stillsteht (und das war bei Melissa der Fall), müssen wir früher oder später neue Strategien entwickeln, um damit umzugehen, damit es wieder weitergeht. Wenn du den Fokus hier also auf Melissas Depression, Schuld und nicht verarbeitete Trauer lenkst, passiert genau das: Sie wirkt immer noch gelähmt und versucht nur, irgendwie zurechtzukommen, weiß aber nicht wirklich wie sie das anstellen soll, denn die Gefühle gehen ja nicht weg (wie soll der Verlustschmerz um ihre Tochter auch je aufhören? Sie bleibt verloren - er soll nur nicht mehr ihr ganzes Leben beherrschen). Dann der nächste Schicksalsschlag: Eric stirbt. Was hat sie dem dann entgegenzusetzen? Genau, erst mal nichts. Das stürzt sie nur tiefer in Verzweiflung.
Das war das, was ich meinte.

Du willst aber in eine andere Richtung (Melissa hat begonnen, ihre Trauer zu akzeptieren und lernt langsam, damit umzugehen, ist aber noch nicht ganz "raus") ... Dafür stimmt das Set-up noch nicht. Also zeig mir Melissa, wie sie versucht, mit den Schuldgefühlen umzugehen. Was sie macht, wenn sie da sind. Wie sie es schafft, ihr Leben langsam, Schritt für Schritt wieder zu genießen. Worauf sie später bauen kann, wenn Eric weg ist, und es ihr noch mal den Boden unter den Füßen wegzieht.

Zitat
Dr. Krämers (Dipl. Psychologe Dr. Jan Krämer) Mahnung möchte ich so belassen. Dr. Krämer ist kein guter Psychologe.
Dazu auch gleich noch eine Frage. Kann auch ein Hausarzt ein Antidepressivum verschreiben? Vom Hausarzt kommt doch die Überweisung zum Psychologen, oder? Wer überweist denn dann an den Psychiater? Damit hab ich mich wohl noch nicht genug beschäftigt.

Können sie für den Anfang, machen sie in der Regel aber, wenn sie einigermaßen verantwortungsbewusst sind, nicht dauerhaft, sondern überweisen an den dafür zuständigen Spezialisten - und das ist nun mal der Psychiater. Für einen Therapeuten braucht man eigentlich keine Überweisung (Therapeuten sind keine Ärzte), sondern kann auch so einen Termin bekommen. Den Besuch beim Hausarzt braucht es nur später für den Therapieantrag und den dafür erforderlichen Konsiliarbericht, der feststellt, dass die psychischen Beschwerden nicht auf körperlichen fußen (wie z.B. eine Schilddrüsenunterfunktion o.ä.). Das Ganze ist aber recht komplex und wenn du mehr zur Causa Dr Krämer wissen willst, schreib mir einfach eine PN, sonst sprengt das noch den Thread mit Details, die hier nicht hergehören.

Zu Dr. Krämer allgemein: Ich ging von einem Arzt aus wegen des Doktortitels - nicht, dass ein selbstständiger Psychotherapeut keinen haben könnte, es ist nur selten (liegt am Aufbau des Systems - nach dem Psychologiestudium kommt die teure Therapeutenausbildung, die selbst gezahlt werden muss und über einige Jahre geht ... die Wenigsten haben Lust, vorher noch den Doktor zu machen und wenn sie ihn haben, machen sie nicht unbedingt die Ausbildung, weil die Karrierepläne anders aussehen). Das nur allgemein ... Der zweite Punkt ist, dass das, was er Melissa hier "mitgibt", eher nach Ratgebergeschreibsel klingt als nach ernstzunehmendem Therapievorschlag. Ob er jetzt gut war oder nicht, in dem, was er getan hat, sei dahingestellt, aber der erste Eindruck sollte einfach stimmen. Wie gesagt, alles andere kannst du dir auch für später aufheben, du hast einen ganzen Roman lang Zeit. :)

Zitat
Noch zu deiner Frage wegen des englischen Arbeitstitels:
Dark Watch ist der Kern des Romans. Darauf möchte ich an dieser Stelle allerdings noch nicht weiter eingehen. Bitte um Verständnis.
Klar. :)
Ich wollte es nur ansprechen, denn mich hatte es irritiert und schlicht und ergreifend neugierig gemacht. ;D

Liebe Grüße,
Lilith
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Sonstige Texte / Re: Dark Watch Kapitel 1 neue Version
« Letzter Beitrag von Schreibsuse am 18 Juni 2018, 09:11:43 »
Hallo Ayira,



Idee: Wenn es wichtig ist, Willow diesen Familienmitgliedsstatus zu verpassen, kannst du die Szene damit beginnen, wie Melissa mit ihm kuschelt. Vielleicht auch mit einer Bemerkung von Eric, zum "Kind" Willow. Und dann springt er von ihrem Schoß und verlangt, in die Nacht hinaus gelassen zu werden?
Irgendwie so.


Na ja . . . Familienmitglied ist nicht unbedingt =  Kindersatz. So drastisch wollte ich das eigentlich nicht rüberbringen. Willow ist schon ein eher Haustier als Kind. Wie sehr Melissa an dem Kater hängt, kommt in einem der Folgekapitel noch zum Tragen. Das wäre mir an dieser Stelle zu viel.  Aber trotzdem eine gute Idee! Danke dir!   :wink:


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Kurzgeschichten / Re: Reprise
« Letzter Beitrag von Zitatus am 18 Juni 2018, 08:46:46 »
An dieser Stelle ein Dankeschööööön an alle Röster. Den Text habe ich fertig überarbeitet und eingetütet.

:threadclose:
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Kurzgeschichten / Re: Reprise
« Letzter Beitrag von Zitatus am 18 Juni 2018, 08:34:29 »
Das hat mich dann doch irritiert, Mädchen und Frau kann ich nicht wirklich unter einen Hut bekommen. Vielleicht sollte man statt Mädchen etwas anderes wählen.

Ich habe ein "Weib" draus gemacht. Überlege, ob ich noch ein "Vollblutweib" draus machen soll.
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Kurzgeschichten / Re: Reprise
« Letzter Beitrag von Zitatus am 18 Juni 2018, 08:32:59 »

aber vielleicht könntest du noch ein bisschen mehr andeuten, was der Stalker davon hat, warum er irgendein austauschbares Objekt für seine Obsession braucht. Das würde es für mich noch interessanter machen, glaube ich.

Hm. Aber was hat ein Stalker von seiner Obsession? Gerade die Sinnlosigkeit ist ja das, worauf es beim Stalken hinausläuft. Für eine echte Charakterstudie ist diese KG wohl nicht der Rahmen. Das gehört dann eher in einen Roman zum Thema. Oder?
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Kurzgeschichten / Re: Reprise
« Letzter Beitrag von Zitatus am 18 Juni 2018, 08:29:30 »
Hmm... ich störe mich irgendwie an den Angebeteten. Sarah und Jeanette waren in, als ich Teenie war; ist schon eine ganze Weile her. Wann hatte Jeanette ihren letzten Hit, geschweige denn einen Konzertmitschnitt im Fernsehen? Du setzt also ein gewisses "reiferes" Alter beim Leser voraus. Wenn du die beiden nun durch Rihanna und, sagen wir, Ariana Grande ersetzt, wäre das "Problem" vielleicht für den Moment gelöst, in 10 oder gar schon in 5 Jahren müssten die Namen aber wieder ersetzt werden...  :ups:

Die Problematik ist mir bewusst. Ich denke, dass ich deshalb einfach die Namen stehen lasse. Sie sind nur Platzhalter für x-beliebige Stars. Wer die Namenspatinnen nicht kennt, wird den Text hoffentlich trotzdem verstehen. Ich habe ja nicht explizit auf diese Stars verwiesen.
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Sonstige Texte / Re: Dark Watch Kapitel 1 neue Version
« Letzter Beitrag von Ayira am 18 Juni 2018, 07:54:09 »
Zitat
Nachdem ich deinen Hinweis gelesen habe, finde ich Erics Bemerkung auch nicht mehr passend. Willow ist für die Beiden wie ein Familienmitglied und die Bemerkung sollte in etwa so rüberkommen, als wenn Eltern sagen: "Hey, Wochenende und die Kidds sind auf Klassenfahrt. Wir lassen jetzt die Puppen tanzen." Aber nee . . . passt nicht! Wird überarbeitet!

Idee: Wenn es wichtig ist, Willow diesen Familienmitgliedsstatus zu verpassen, kannst du die Szene damit beginnen, wie Melissa mit ihm kuschelt. Vielleicht auch mit einer Bemerkung von Eric, zum "Kind" Willow. Und dann springt er von ihrem Schoß und verlangt, in die Nacht hinaus gelassen zu werden?
Irgendwie so.

So wie es jetzt noch steht, erschließt sich dieser Sinn der Katze nicht für mich. Er erscheint mir nicht wichtig und ich bin nur verwirrt.  :kraul:

lg Ayira
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