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Bücher / Re: Was lest ihr gerade? (2019)
« Letzter Beitrag von Trippelschritt am 04 November 2019, 09:42:33 »
Danke Lilith,

ich bin mittlerweile be Band 3 und werde auch den Rest lesen. mittlerweile verstehe ich etwas mehr von dem, was und wie der Autor macht und wo seine Stärken und Schwächen liegen.
Er ist ein geschickter Planschreiber wie viele Krimiautoren, geht aber sehr nachlässig mit Plotsträngen und Spannungbögen um. Band 2 ist irre spannend, hat aber seine Höhepunkt viel zu früh. Klarer Fall von präcox. Band 3 ist wieder besser.
Aber seine Ideen und Details sind erste Sahne, der Still eher knapp über dem Mittelmaß. So meine erste Bewertung. Fehlergucker könnten den Autor etwas abwerten, Leser, die strong points begeistern werden wohl Höchstnoten geben. Ich selber tendiere zur Schulnote 1- oder grad noch so fünf Sterne. Aber das muss ein autor erst einmal erreichen.

Viel Spaß beim Lesen
Trippelschritt
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Bücher / Re: Was lest ihr gerade? (2019)
« Letzter Beitrag von Lilith am 02 November 2019, 22:41:59 »
Hier mal eine frische Rezension in der Online-Ausgabe der ZEIT: https://www.zeit.de/2019/45/harry-bingham-fiona-das-tiefste-grab-krimis-wales

Ich lese gerade "Kriminalfälle aus dem 19. Jahrhundert" - eine Sammlung von aufbereiteten Originaltexten diverser Erzählungen über stattgefundene Verbrechen. Sehrst interessant. :cheerful:
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Bücher / Re: Was lest ihr gerade? (2019)
« Letzter Beitrag von eska am 02 November 2019, 17:52:19 »
Du hast mich so neugierig gemacht, dass ich mir den ersten Band in die Bibliothek bestellt habe, ganz gegen meine übliche Lektüre. Freu mich drauf!

eska
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Bücher / Re: Was lest ihr gerade? (2019)
« Letzter Beitrag von Trippelschritt am 28 Oktober 2019, 17:06:21 »
Neuen Krimiautor entdeckt, obwohl ich kaum Krimis lese.

Harry Bingham mit Fiona einer jungen Ermittlerin in Wales.
Da gibt es mittlerweile eine ganze Reihe. Ich habe gelesen, dass Blanvalet eine Zeit versucht hat diesen Autor auf dem Markt zu pushen. Aber ohne Erfolg.
Ich lese die Bücher auf englisch. Bin in der Mitte von Band 2, Band 3 liegt bereit und der Rest wird auch noch gekauft.

Ich-Perspektive. Ganz nah dran an einer sehr gewöhnungsbedürftigen Prota, weil man erst am Ende versteht, was mit ihr los ist.
Wen das fehlende Verständnis stört, kann hinten nachschauen. Dort wird das Phänomen erklärt. Aber ich will nicht spoilern.

Ab Band 2 ist dann die mögliche Verunsicherung weg.
WAHNSINN

ein begeisterter Trippelschritt

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Links / Re: FAZ: "Es fehlt die Liebe zum Leser"
« Letzter Beitrag von Trippelschritt am 28 Oktober 2019, 17:00:09 »
Und Libri hate gerade viele Bücher aus seinem Sortiment geworfen. Vor allem die kleinerer Verlage. So erscheinen die Titel als nicht lieferbar. Sie können nur direkt beim Verlag bestellt werden.

Nein, leserfreundlich ist der Büchermarkt nicht.
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Links / Re: FAZ: "Es fehlt die Liebe zum Leser"
« Letzter Beitrag von Zitatus am 28 Oktober 2019, 15:33:06 »
Ich habe mich gestern noch mit Freunden darüber unterhalten. Das eBook hat wirklich nicht den Markt umgekrempelt.

Dass die Branche zu träge ist, mache ich immer an einem konkreten Beispiel fest: Amazon macht seit Jahren vor, wie man Leser erreicht. Jedem Blogger, jedem Autoren, jedem Buchmenschen macht der ungeliebte amerikanische Großkonzern es leicht. Mit wenigen Mausklicks können Bücher gewinnbringend verkauft werden, Comics in Szene gebracht werden, Anzeigen für die Webseite generiert werden, Bücher auf den "Marketplace" plaziert werden, Werbung geschaltet werden usw. - Amazon erreicht Leser, Autoren, Verlage ...

Nicht ein einziges deutsches Unternehmen hat auch nur versucht, eines von diesen Konzepten zu kopieren. Es ist ist alles da. Thalia müsste das Rad nicht neu erfinden. Auch nicht Libri. Oder Heyne.

Lesen muss man doch nicht zum Luxusobjekt a la Starbuckskaffee hochstilisieren. Man muss nur erkennen, dass man mal über den Tellerrand schauen muss.
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Links / Re: FAZ: "Es fehlt die Liebe zum Leser"
« Letzter Beitrag von Lilith am 27 Oktober 2019, 23:09:28 »
E-Books machen gerade einmal 4 Prozent des Marktes aus. Studie von 2018: https://www.boersenblatt.net/2018-02-22-artikel-zahl_der_kaeufer_sinkt-e-book-markt_2017.1434008.html
Es besitzen auch gerade einmal fünf Prozent der Deutschen einen E-Book-Reader.
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Links / Re: FAZ: "Es fehlt die Liebe zum Leser"
« Letzter Beitrag von Trippelschritt am 27 Oktober 2019, 21:31:33 »
Ich finde nicht, dass sich auf dem Buchmarkt viel geändert hat. Er ist halt stehen geblieben. Andere haben sich weiterentwickelt. Die Elektronik und die hat eine neue spezielle Textform geschaffen oder transportiert ihn zumindest. Kurztexte!

Das Buch in in der Masse und für die Masse altmodisch geworden.
Passt. Bin ich auch.

Trippelschritt
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Links / Re: FAZ: "Es fehlt die Liebe zum Leser"
« Letzter Beitrag von FF am 19 Oktober 2019, 19:29:33 »
Faszinierend, dass in dem Artikel zwar Buchhandel, Verlage und Leser zu Wort kommen, aber die Autoren mit keiner Silbe erwähnt werden. Und meiner Erfahrung nach entscheidet in den meisten Verlagen nur noch die Marketingabteilung, was überhaupt in Richtung Leser geschmissen wird. Und Marketingmenschen sind an Büchern nur als Verkaufsware interessiert. Da bleibt die Liebe ziemlich schnell auf der Strecke.

Danke für den Link, Lilith!
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Links / Re: FAZ: "Es fehlt die Liebe zum Leser"
« Letzter Beitrag von eska am 19 Oktober 2019, 18:41:24 »
Danke für den Link, Lillith!  :blume:

Falls jemand Interesse hat, darüber zu reden:
Hab es schon gelesen, bin mir aber nicht im Klaren, ob ich dem zustimme. Nicht genügend bzw. nicht funktionierende Kommunikation zwischen Verlagen und Lesern - vielleicht ist das generell so, ganz subjektiv kriege ich viel mehr von einigen Verlagsprogrammen mit, als ich brauche (per Werbung), und wäre ich eine digitale Leserin, würden die Programme mir immer das nächstähnliche Buch anbieten. Sprich: Ich persönlich will möglichst wenig festgelegt werden auf eine oder zwei Lektüreschienen, und das, stelle ich mir vor, wäre das momentane Interesse von Verlagen an meinem Leseverhalten. (Es ist allerdings etwas anderes, wenn meine Buchhändlerinnen mir etwas empfehlen. :))
Dass Leser allerdings außer durch ihr Kaufverhalten keinen Einfluss auf Verlagsprogramme haben, ist das verwunderlich?

In dem Zusammenhang nochmal eine Erinnerung an die diesjährige Leipziger Buchmesse: Erschreckend, wie wenige ihrer jeweiligen Neuerscheinungen die Verlage überhaupt ausgestellt hatten, so die ersten drei oder vier ihrer Listen, also kommen auch fast nur die Favoriten in den Handel, werden beworben etc.  Also ist die Frage vielleicht, wie die kleinen Verlage und die Titel, die nicht ganz oben gelistet sind, den Leser erreichen.

Sehr gelungen fand ich den Satz über Lesen als Luxusgut: weil man dafür Zeit braucht, und die ist kostbar.  :jubel:  :nerd:

Gruß,
eska
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