Federfeuer

Die Nachhölle - dem Feuer entronnen => Bücher => Thema gestartet von: felis am 01 Juli 2007, 20:42:47

Titel: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: felis am 01 Juli 2007, 20:42:47
Liebe Mitdämonen,
der Urlaub steht vor der Tür, da liegt es nahe, sich mit Lesefutter zu versorgen.
Gibt es Bücher, bei denen ihr der Meinung seid, die muss man unbedingt lesen?
Um mal selbst den Anfang zu machen:
für Fantasy Fans natürlich den Herrn der Ringe.
Sehr gefallen hat mir aber auch: "Roter  Mond und schwarzer Berg" von Joy Chant

Und für die Pferdefans unter euch:
Clemens Laar: "Meines Vaters Pferde"

Mein absolutes Lieblingsbuch in Sachen Zeitgeschichte:
Ernst von Salomon: der Fragebogen (Rowohlt)

Ich freue mich auf Tipps und Anregungen.
LG
felis
Titel: Re: Bücher die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Frostblade am 01 Juli 2007, 20:55:29
Hm, das wird wohl sehr subjektiv sein, also poste ich mal eine kleine Auswahl von dem, was mir gefallen hat:

Glennkill: Ein Schafskrimi von Leonie Swann
Hüpft zur Zeit noch irgendwo auf den Bestsellerlisten rum und ist einfach mal was ganz anderes. Die Schafe sind so richtig zum knuddeln und die Perspektive der Tiere ist auch sehr interessant.

Artemis Fowl von Eoin Colfer
Die Geschichte eines jugendlichen irischen Verbrechergenies, der versucht, die Elfen um einen beträchtlichen Teil ihres Goldes zu erleichtern. Ziemlich spannender und schräger Spaß mit herrlich ausgefallenen Figuren.

Die Säulen der Erde von Ken Follet
Was Historisches, das sich um den Bau einer Kathedrale in England rankt. Liebe, Leid und Intrigen, Mord, Hass, von allem etwas eben.

Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams
Muss ich nix dazu sagen, oder? Ist nicht jedermanns Sache, aber für mich ist die Weltantwort seitdem 42.

Vielleicht findet ja jemand was nettes, das ihm zusagt...
LG Frostblade
Titel: Re: Bücher die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Safira am 01 Juli 2007, 22:05:11
Dann muss ich euere Liste unbedingt noch um das Foucoultsche Pendel von Umerto Eco und Scott McBrains: Die Geheimloge, und Der Mastercode ergänzen

Liebe Grüße
 Safira
Titel: Re: Bücher die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Sonnenstrahl am 01 Juli 2007, 22:07:48
Ich geb meinen Senf auch dazu:

Der Medicus von Noah Gordon

Die Bücher von Paulo Coelho: Der Zahir, Veronika beschließt zu sterben und Elf Minuten

LG Sonnestrahl
Titel: Re: Bücher die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Rheia am 02 Juli 2007, 08:34:13
Ich schließe mich hiermit an:
42 ;D

Nicht zu vergessen alle anderen Douglas Adams Bücher. ;)

Ergänzen würd ich dann noch:
"Jenseits des schweigenden Sterns" von C.S. Lewis
+ die zwei folgenden Bände. Zwar auch Scifi aber genial geschrieben.

Außerdem auch mal ganz nett:
"Epic" von Conor Kostick.
Das ist zwar nicht unbedingt Pflichtlektüre aber für nen gemütlichen Chilltag am Strand oder so genau richtig.  ;)
Titel: Re: Bücher die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Frostblade am 02 Juli 2007, 19:24:50
"Der Herr der Diebe"
Cornelia Funke
*zustimm* Den hatte ich in meiner Aufzählung doch glatt unterschlagen.
Titel: Re: Bücher die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Rorschach-Phoenix am 02 Juli 2007, 23:15:38
Okay, dann will ich auch mal, obwohl ich noch nicht so viele Bücher gelesen habe.

"Momo" - Michael Ende (Einzigartig!)

"Der Seewolf" - Jack London (Das beste Psychoduell, das ich bisher gelesen habe)

"Die Chroniken der Elomaran" - Maja Ilisch (Ich mag den Stil wirklich gerne lesen ;D)

Joa... gibt es noch mehr?

"Das Parfum" - Patrick Süßkind (Pervers, eklig, aber nett geschrieben.)

Öhm... joa, ne das war glaube ich alles.


Liebe Grüße: Rorschach-Phoenix
Titel: Re: Bücher die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Haramis am 03 Juli 2007, 07:20:58
huhu,  :jump2:

herr der ringe und per anhalter durch die galaxis sind beides toll, muss ich zustimmen. ;)

wer eine genre mischung aus historischem roman, liebe, abenteuer und zeitreise toll findet, sollte sich einfach mal an die outlander saga von diana gabaldon ranwagen. sind zwar mehrere kilo papier (bis jetzt sins 6 bände erschienen, im durchschnitt jeder über 1000 seiten), aber lohnt sich...

nochmal zeitreise: die frau des zeitreisenden von audrey niffenegger. sehr schön geschrieben und - meiner meinung nach -  obwohl liebesroman, nicht kitschig.

glennkill habe ich auch gelesen und kann es nur empfehlen.  ;D

jugendbücher zwar, aber trotzdem unheimlich lustig: die bartimäus trilogie von jonathan stroud. geht um einen in fußnoten quasselnden dämon.  :diablo:

musste ich für die uni lesen aber fand es toll: sturmhöhen von emily bronte.
so richtig schön düster. ;)

und obwohl ich eigentlich keine frauenromane mag, fand ich bridget jones einfach nur herrlich...  ;D

wahrscheinlich habe ich jetzt die hälfte vergessen...  :blush:
 :lesen2:
 
Titel: Re: Bücher die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Kjato Lumpenfuß am 03 Juli 2007, 16:48:36
Ich finde, man sollte unbedingt eines der Bücher von Olga Tokarczuk lesen. Von Ur und andere Zeiten (leider vergriffen) ist toll, ihr neues Buch Anna In in den Katakomben. Der Mythos der Mondgöttin Inanna. klingt aber auch spannend und verspricht, den Erzählstil des älteren Buches fortzuführen.

Eine Freundin war auch von Der Schrank begeistert. Das habe ich aber noch nicht gelesen.
Titel: Re: Bücher die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Ginnie am 03 Juli 2007, 17:09:33
Meins! :auto:
Titel: Re: Bücher die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: felis am 03 Juli 2007, 17:31:28
Ginnie - lass rüberwachsen!  ;D
Titel: Re: Bücher die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Serendipity am 08 Juli 2007, 12:52:00
Na, vieles gutes wurde ja schon genannt.

William Goldman - The Princessbride  (bzw. die Brautprinzessin)
Mal ganz andere Fantasy. Zum einen zu genießen als spannendes Märchen, das einen irgndwie in die Kindheit zurückverschlägt, ohne dabei im allgemeinen Sinne "kindisch" zu sein zum anderen als wunderbare Satire. 
Kann man insgesamt aschlecht beschreiben, sollte man aber lesen!

Anne Rice - Interview mit einem Vampir, Königin der Verdammten, Nachtmahr

Schwülstig, bilderreich, düster... genialer Horror, der einen unheimlich zu fesseln vermag, wenn man sich erst einmal darauf eingelassen hat. Die neueren werke der Autorin kann man leider getrost vergessen.

Tad Williams - Osten Ard

Muss dazu noch was gesagt werden? Kommt für mich beinahe  - wenn auch nur beinahe- an Tolkien heran. Meiner Meinung nach der beste moderene fantasyautor.

Rebecca Gablé - Das Lächeln der Fortuna

Wundervolle, spannende Historienromane, ähnlich Gordons Medicus. Sehr lesenwert.

Leider muss ich mich jetzt auf die Socken machen, deshalb fallen die Erklärungen kurz aus. ^.^
Ich schreibe in zwei Wochen gerne noch mehr dazu. *g*

LG
Serendipity
Titel: Re: Bücher die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Neyasha am 08 Juli 2007, 23:25:54
*schreiend vor Osten-Ard davonlauf*  :eep:

Ein Buch, das ich wirklich jeder einzelnen Person uneingeschränkt empfehle:
"Die Brüder Löwenherz" von Astrid Lindgren
Es ist zwar ein Kinderbuch, aber total schön, spannend, märchenhaft und traurig. Ich hab es bestimmt schon zehnmal gelesen.

„Candide oder Die beste aller Welten“ von Voltaire
Eine unglaublich böse Satire, die eine einzige Kampfansage an Leibniz und seine Theodizee darstellt. Dazu flüssig zu lesen und einerseits so zynisch, das man nicht mehr lachen kann, andererseits aber stellenweise einfach nur zum Losprusten.

"Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafón
Sehr fesselnd und faszinierend. Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen, zumal es auch gut geschrieben ist.

"The Last Unicorn" von Peter S. Beagle
Für mich eins der besten Fantasybücher aller Zeiten. Sehr poetisch und verträumt - sowohl inhaltlich als auch stilistisch. Da ist wirklich jede Zeile ein Genuss. Und stellenweise ist es auch sehr ironisch.

Und zuletzt noch ein Buch, das sicher nicht jedermanns Sache ist, das ich aber liebe:
"Die letzte Welt" von Christoph Ransmayr
Darin geht es um den Römer Cotta, der in Tomi am Schwarzen Meer (der "letzten Welt") nach Ovid sucht und dabei überall auf Spuren der "Metamorphosen" stößt. Allerdings ist die Handlung völlig aus der Zeit herausgehoben – es gibt zwar antike Elemente, aber trotzdem ist das Ganze kein historischer Roman. Und es ist nicht ganz einfach zu lesen, aber es lohnt sich.  :D

@Talh: Es hat doch eh niemand was davon gesagt, dass es Fantasy sein sollte, oder?  huh?
Titel: Re: Bücher die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Rheia am 09 Juli 2007, 12:07:56
Habe ich eigentlich
"Die Zwerge" (and the following) von Markus Heitz erwähnt?
Nein?  :ups:
Schande über mich!  :eingrab:
Mein großes Vorbild! *g*

Die muss man wirklich gelesen haben.  ;D

Greats
Rheia
Titel: Re: Bücher die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Wolfsrufer am 09 Juli 2007, 18:31:06
*räusper* Hat jemand schon die Göttliche Komödie von Dante erwähnt. Stand für einiges im Federfeuer Pate, also Pflichtleküre!!! :devgrowl: :devwink:
Nebenbei wunderbar :cheerful:
Titel: Re: Bücher die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Aryana am 09 Juli 2007, 22:16:35
Na, dann will ich auch mal.
Meine Empfehlungen:

Astrid Lindgren: "Die Brüder Löwenherz" und "Mio, mein Mio". Kinderbücher für jede Altersklasse, wie Neyasha schon über die Brüder Löwenherz sagte. Ich liebe diese beiden Bücher - und ich habe sie erst als Erwachsene so richtig schätzen gelernt. Als Kind kannte ich nur die Filme.

Otfried Preußler: "Krabat"
Märchenhaft, dunkel und düster - dieses Buch fasziniert mich schon ewig. Ich lese es jedes Jahr einmal. Meist zu Weihnachten.

Michael Ende: "Momo" und "Die Unendliche Geschichte" - wenn man mal wieder das Gefühl hat, keine zeit zu haben oder seine Phantasie zu verlieren.

J.R.R. Tolkien: "Der Herr der Ringe" - entweder man hasst ihn, oder man liebt ihn. Ich liebe ihn.

Jostein Gaarder: "Sofies Welt" - ich finde, dieses Buch sollte in allen Schulen Pflichtlekture werden.
Ebenfalls von Gaarder: "Das Orangenmädchen". Poetisch, nachdenklich, einfach zum Heulen schön.

Khalil Gibran: "Der Prophet" - kurze Meditationen über Gott und die Welt, die einen nachdenklich stimmen.

Walter Kempowski: "Uns gehts ja noch Gold" - eine wahre Geschichte über das sich-nicht-unterkriegen-lassen.

Peter S. Beagle: "Das letzte Einhorn" - einfach zauberhaft, bittersüß, romantisch.





Titel: Re: Bücher die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Maran am 09 August 2007, 20:41:02
Vergeßt den "Catcher in the Rye"!!! Wenn ich nur an den denke, bekomme ich das Würgen. Einfach grauenhaft!  >:(

Empfehlen kann ich folgende Bücher:
"Wintersonnenwende" von Susan Cooper. Ist zwar ein Kinder-/Jugendbuch, aber spannend geschrieben.

"Es ist nicht alles Gold, was glänzt" von Jeffrey Archer. Eine schmunzelnde Geschichte über eine Gruppe von Leuten, die sich ihr auf unredliche Art abgeluchstes Erspartes auf ebenso unredliche Art wiederholen.

"Mein Name ist Asher Lev" von Chaim Potok. - Uff, was soll ich dazu sagen? Ein Künstler in einer ihm nicht entsprechenden Umgebung? Egal, lest es! Es ist einfach nur klasse!

"Die neun Schneider" bzw. "Der Glocken Schlag" von Dorothy L. Sayers. Ein Lord-Peter-Wimsey-Krimi und meiner persönlichen Meinung nach der beste überhaupt.

Für diejenigen, die sich mit amüsanten Liebesgeschichten in eine stille Ecke verkriechen, seien die Bücher von Georgette Heyer empfohlen, allen voran "Liebe unverzollt", "Lord Ajax" und "Penelope und der Wüstling".

Auch eine Pferdegeschichte darf nicht fehlen: "Ein Königreich für ein Pferd" von Irmgard Zeiler.

Oje, das hätte ich jetzt beinahe vergessen: "Die Augen des Drachen" von Stephen King.
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Ayira am 27 November 2007, 08:39:02
Mister Perfekt von Linda Howard. Unglaublich humorvoll, Hauch von Leidenschaft und ja, ein durchgeknallter Mörder.

Buchreihe von J.D. Robb. Jedes einzelne Buch davon ist göttlich. Ich liebe sie.
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Saphael am 17 Dezember 2007, 18:58:52
Hallo, dann mach ich mal weiter..

Anne Rice (vieles zb Armand der Vampir oder Merrick)
Stephen King (ebenso vieles, zb. "Duddits" oder "Das schwarze Haus")
Philip K. Dick - Das Orakel vom Berge
J. Robert King - Merlins Fluch
Stephen Baxter - Zeitschiffe
James Redfield - Die Prophezeiungen von Celestine

So das wars einmal fürs erste...

Grüße Saphael
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Darien am 24 Januar 2008, 14:21:47
Jaja ich sag auch mal wieder was, wenn auch nur was was bereits gesagt wurde...


Also die Top 3+1 der Buecher die man unbedingt gelesen haben muss:


1. Per Anhalter durch die Galaxis - muss man einfach gelesen haben. Kennt ihr das wenn alle von einem Buch reden und ihr habt eigentlich gar keine Lust das zu lesen, aber ploetzlich bekommt ihr es zu Weihnachten (zum Geburtstag, zur Hochzeit oder so) geschenkt?
So war es bei mir und diesem Buch.
Nun ja was soll ich sagen? Ich hab die ersten Seiten gelesen und dann in etwa einem halben Jahr die ersten vier Baende im Schnitt etwa 4 mal gelesen...
Nennt mich Freak :glotz:, aber...

2. Der Herr der Ringe - J.R.R. Tolkien - Nun ja bedarf kaum mehr Erlaerungen. Allein die Landschaftsbeschreibungen oder die Art wie detailliert er beschreiben kann, ohne dass es langweilig wird, spricht schon fuer sich.

3. Artemis Fowl - Eion Colfer - Auch ein einfach geniales Buch (besser gesagt eine geniale Reihe) ausgezeichnete Idee, geniale Dialoge, facetenreiche Charaktere und einfach eine grossartige Story. Gelungene Mischung aus Witz, Action und Spannung. Nicht zu vergessen den Effekt den man hat wenn ein genialer Plan aufgeht und im Nachhinen alles Sinn macht.
(viele werden denken: Ja, das kenn ich doch, das is doch immer so, dass er das gar nich alles geplant haben kann, ABER bei Artemis Fowl hatte ich, glaub ich, nie dieses Gefuehl)

+1 Bunbury oder die Bedeutung, Ernst zu sein von Oscar Wilde - auch wirklich grossartig, vor allem wenn man es aufgefuehrt sieht. (vielleicht nicht meine echte Nummer 4, sollte man aber gelesen oder besser noch gesehen haben)


Gruss

Darien

P.S.: Bin in England, darum die Abwesenheit der "sz" "ae" usw.
andere Rechtschreibfehler sind bitte auch auf eben diesen Umstand zurueckzufueren...
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Gregorius am 24 Januar 2008, 14:29:31
Bücher die man gelesen haben muss, hm:

Patrick Süßkind - Das Parfüm

Ken Follett - Die Säulen der Erde

Ottfried Preußler - Krabat

Stephen King - Brennen muss Salem

Stephen King - Sie

Stephen King - Die dunkle-Turm-Saga (gut, das sind 7 Bücher)

J.R.R. Tolkien - Der Herr der Ringe

Sergej Lukianenko - Spektrum (gerade durch und - boah.)

Sergej Lukianenko - Die Wächterreihe (Wächter der Nacht, Wächter des Tages, Wächter des Zwielichts, Wächter der
                                                                                                                                          Ewigkeit)
Grundsätzlich empfiehlt sich außerdem alles von Pratchett ;D.
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Tauglanz am 25 Januar 2008, 22:34:33
Hm, eine Reihe von Büchern, von denen ich denke es lohnt sich, die zu lesen:

Peter Hoeg Das stille Mädchen (Wie ich finde sein bisher humorvollstes Buch)

Michael Crichtion Next, Beute, Welt in Angst, Congo

Minette Walters Der Außenseiter/Die Schandmaske/Der Nachbar/Fuchsjagdt/Echo/Schlangenlinie

Jostein Gaardner Das Leben ist kurz

Barbara Hambly Der Zauberturm/Der Magabytemagier/Das Dämonentor/Jagd der Vampire/Gefährten des Todes

Jo Clayton Brennende Erde (und wie auch immer die restlichen Bücher der Reihe heißen; SF)

Isaac Asimov Der Jahrhundertplan (die anderen fand ich gar nicht mehr so gut, aber das erste fand ich sehr interessant) und die Robotergeschichten

Jean Christopher Grangé Die prupurnen Flüße (ich fand das Buch bedeutend besser als den Film)

Dave Wolverton Die goldene Königin (SF)

Kipling Kim, Geheimdienst in Indien


Hm, ich habe das Gefühl mir müssten viel mehr einfallen, die ich eigentlich wirklich gut finde, aber irgendwie ist gerade Sense  :weissnicht:
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Abigail am 05 März 2008, 15:52:26
Ja, es gibt eine Buchreihe - ich weiß nicht, ob die hier schon erwähnt wurde - von der ich der Meinung bin, dass man sie unbedingt lesen sollte.

Und zwar: Sabriel, Lirael, Abhorsen von Garth Nix.

Klasse Bücher. :D
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: GinaTonic am 05 März 2008, 16:08:33
oky, ücher, ie man unbedingt gelesen haben muss...*zumbücherregalrennundnachschau*
Also:
-Die Wolkenvolk Trilogie von Kai Mayer (Seide und Schwert, Lanze und Licht, Drache und Diamant)
-Die Bis(s) Trilogie von Stephenie Meyer (Twilight, new Moon, Eclipse, bzw. Bis(s) zum Morgengrauen, Bis(s) zur Mittagsstunde, Bis(s) zum Abendrot..okay, die englischen Titel sind besser.) Diese Bücher sind unglaublich *schmacht*
-Das Geisterhaus von Isabel Allende
-Doch mit den Clowns kamen die Tränen von Johannes MArio Simmel
-Die Nebel von Avalon von Marion Zimmer Bradley
-Tintenherz, Tintenblut, Tintentod von Cornelia Funke
-Die Leiden des jungen Werther von Goethe
- (was leichteres, trotzdem unglaublich Spannend... :zitter:) Der Schwarm von Frank Schätzing
- Die Verwandlung von Franz Kafka
-Prügelknabe von Jana Frey
- Jugend ohne Gott von Ödön von Horvàth (eigentlcih müsste ich es hassen, ich habe heute dreieinhalb stunden schulaufgabe darüber geschrieben)
-Natürlcih Herr der RInge, wobei ich die Filme besser finde als die Bücher, was bei mir eine absolute Ausnahme ist...
-Eine wie Alaska, ich weiß leide nicht mehr von wem, aber dieses Buch ist nichts für Frohgemüter, wei ldie danach nciht mehr froh sind, da sich das Buch mit den letztendlcih zum Suizid führenden Depressionen der Protagonistin befasst...
ja soweit erstmal....
Lg Gina
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Abigail am 08 März 2008, 12:55:03
Zitat
Die Leiden des jungen Werther von Goethe

Hm... dieses Buch hat es mir ehrlich gesagt nicht so angetan, aber kommt ja auf den individuellen Geschmack an. :)


Ansonsten ist mir noch Isabel Abedi - Whisper eingefallen. Finde ich sehr gut, das Buch.
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: EmiliaG am 08 März 2008, 15:09:11
"Flug der Störche" von Jean-Christophe Grange und
"Glenraven" Marion Zimmer Bradley sind bislang meine Favoriten.
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: karinkla am 11 März 2008, 19:23:19
Ich möchte noch zwei Autoren / Reihen anfügen:

1. David Eddings. Die 'Belgariad-Saga' mit fünf Bänden, beginnt mit 'Das Kind der Prohphezeiung'
und die 'Malloreon-Saga' als Fortsetzung dazu, auch fünf Bände, beginnt mit 'Die Herren des Westens'.
Ich liebe beide Reihen, es ist Fantasy mit Humor geschrieben, sympathischen Protas, einer schönen Sprache.

2. Anne McCaffrey - Die Drachenreiter von Pern. Eine Mischung aus Science Fiction und Fantasy. Fängt an mit 'Die Suche der Drachen' und umfasst so ca. 15 Bände. Nicht immer gleich gut, aber trotzdem lesenswert. Ich krieg sie jetzt nicht alle zusammen, aber A.M. fügt dem 'Genre' über Drachen eine faszinierende Facette hinzu. Finde ich jedenfalls als absolutes Muss.

LG Karinkla
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Haramis am 11 März 2008, 19:30:39
Die Drachenreiter von Pern sind klasse!  :klatsch:

Unbedingt lesen: Die Bibel nach Biff von Christopher Moore!  :victoria:

Auch toll:
To kill a mockingbird von Harper Lee (Vorsicht, Klassiker ;)).

 :devcool:
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: felis am 11 März 2008, 21:34:04
@karinkla, wenn du Eddings (auch) magst, musst du unbedingt die neue Reihe lesen (The elder gods, the younger gods) Kenne leider die dt. Titel nicht, weil ichs auf englisch gelesen habe, weiß aber, dass es die deutschen Übersetzungen inzwischen gibt.
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: karinkla am 11 März 2008, 22:14:10
Echt? Ich habe nämlich nach der 'Tamuli-Saga' die Finger von ihm gelassen. Hat mir gar nicht gefallen. Und 'Althalus' hab ich nur angelesen, dann weggelegt.
Und nachdem die Rezensionen bei Amazon über seine 'Götterkinder' so kontrovers ausfallen, hab ich sie nicht mal versucht. Gehen die denn wieder mehr in die Richtung seiner ersten Bücher?

LG Karinkla
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: felis am 11 März 2008, 22:16:28
Althalus hab ich nicht gelesen. Die Götterkinder (ist das der dt. Titel?) sind bester ironischer Eddings vom Feinsten. Mir haben die sehr viel Spaß gemacht...
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Moons am 12 März 2008, 19:57:08
Ich persönlich liebe die Elenium-Saga von Eddings. Drei Bände mit sehr sympathischem Prota, wie ich finde. Ein bisschen verwirrt hat mich die Beschreibung der Tamuli-Saga: Gleicher Prota, gleicher Gott, der "vernichtet" werden muss. Deswegen hab ich die Finger davon gelassen, kam mir eher wie so ne Neuauflage vor...  :weissnicht:

Sonst, was man meiner Meinung noch gelesen haben muss:
"Der Kreis der Dämmerung" von Ralf Isau. Absolut genial, wie dieser Mann reale Geschichte des 20. Jahrhunderts mit einer Fantasy-Geschichte verweben kann. Ich liebe diese vier Bücher. Auch wenn der Anfang vielleicht etwas... schleppend ist, es lohnt sich, weiterzulesen.
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: karinkla am 13 März 2008, 18:45:36
Zitat
Ich persönlich liebe die Elenium-Saga von Eddings. Drei Bände mit sehr sympathischem Prota, wie ich finde. Ein bisschen verwirrt hat mich die Beschreibung der Tamuli-Saga: Gleicher Prota, gleicher Gott, der "vernichtet" werden muss. Deswegen hab ich die Finger davon gelassen, kam mir eher wie so ne Neuauflage vor...
Ja, die Elenium-Sage ist auch noch schön, kommt aber meines Erachtens nicht mehr an die ersten beiden Reihen heran. Und mit der Tamuli-Saga hast du vollkommen recht, sei froh, dass du's gelassen hast.

@ felis
Ich denke schon heftig über die 'Götterkinder' nach, vielleicht probier ich's einfach mal.

LG Karinkla
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Leony19 am 14 März 2008, 09:03:06
Dann mache ich hier auch mal Werbung dafür.

"City of Bones - Chroniken der Unterwelt" von Clarissa Clare .
Total genial. In dem Buch werden die Dämonen richtig aufgemischt. ;-) Der zweite Band kommt Juni 2008 und der dritte 2009 im März, glaub ich, raus.

Dann sollte man noch lesen:

"Peter Pan" James M. Barrie. Ich fand ihn total toll. Lese ihn immer wieder gern. ;-)
"Felidae" von Akif Pirincci (für alle, die Krimis mögen und denen ziemlich makabere Geschichten nichts ausmachen.
"Götterkinder" David und Leigh Eddings, hab ich leider nur den ersten Band. 
Für Hohlbeinfans:
- Dreizehn
- Märchenmond 1-3 (4 ist nicht so dolle)
- Anders 1-4
- Unterland
- Elfentanz
- Die Bedrohung
- Katzenwinter
- Der Greif
- ... usw.
(Die neueren Bücher fand ich persönlich bisher nicht so gut. Mit einigen Ausnahmen (Anders z.B.)  waren die nicht ganz so mein Geschmack.

LG
Leony

PS. danke für den Hinweis, habs mal schnell korrigiert.
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Neyasha am 14 März 2008, 14:04:44
Zitat
"Peter Pan" Peter S.Beagle
:wiejetzt: Peter Pan ist von J. M. Barrie, Peter S. Beagle ist der mit dem letzten Einhorn.  ;)
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Leony19 am 17 März 2008, 20:18:39
Ups, ja richtig. Wie peinlich! *Unter dem Bett verkriecht und sich schämt*

Da hab ich sie doch durcheinander gebracht. In meinem Kopf spuken echt zu viele Autoren herum. Danke für die Korrektur.
Das kommt davon, wenn man ein Buch aufschreibt und noch an ein anderes denkt.  :devevil:


LG
Leony
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: GinaTonic am 30 März 2008, 15:55:47
Ich habe in der letzten Woche, wo ich in Italien war, zwei unglaublihc wahnsinnig tole Bühcer gelesen...einfach der hammer
folgende:
Die Bücherdiebin, von Markus Zusak. Eine Kriegsgeschichte und das besondere ist, dss sie ausd er Sicht des Todes beschrieben ist. Nicht sehr düster, der Tod hat einen fablehaften Humor;D
Das Aion, von Michael Marrak. Eine Mischung aus Fantasy und Science Fiction...*lechz*
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Voleur_de_Feu am 31 März 2008, 00:26:30
Hm - was muss man schon gelesen haben? *grübel*

Egal. Meine Empfehlungen - höchst subjektiv, natürlich:

Frédèric Beigbeder: "Windows of the world" (Vorsicht: absolut nichts für die zartfühlende Leserschaft ohne starke (Magen)-Nerven)
Leo Perutz "Nachts unter der steinernen Brücke" (Ein wundervolles Geschichten-Rondo im Prag zu Zeiten Kaiser Rudolfs. Mystik, Legenden, zauberhafte Sprache)
Michel Houellebecq "La possibilité d'une île" (Postapokalypse trifft auf Psychostudie, zynisch, teilweise abstossend, immer brilliant)
Graham Greene "The Captain and the enemy" (Subtile und in leisen Tönen beschriebenes quasi-Vater-Sohn-Verhältnis)
Neil Gaiman "American Gods" (vergessene Götter und eine Reise quer durch Amerika, und das ganze auch noch ausgesprochen unterhaltsam erzählt)
Umberto Eco "Das Foucault'sche Pendel" (weil Okkultismus, Ironie und Gelehrsamkeit eine wunderbare Mischung abgeben)
Choderlos de Laclos "Les liasons dangereuses" (wunderbare Sprache, wunderbarer Zynismus, wunderbares Flair, hocherotisch)

Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Wave am 03 Mai 2008, 13:47:01
Gut, dann gebe ich meinen Senf jetzt auch dazu:

" Die Nebel von Avalon" - Marion Zimmer Bradley

"Das Haus zwischen den Welten" - Marion Zimmer Bradley

Eine imho gelungene Mischung aus Phantastik und Fantasy! Sehr selten so etwas!

"Sofies Welt" - Jostein Gaarder

"Brandzeichen" - Dean Koontz

Ist zwar auch auf Horror angelegt, aber viel gravierender kommt das Phantastik-Element des Hundes mit Menschenverstand raus, und wie der Protagonist allmählich herausfindet, dass der Hund, der ihm zugelaufen ist, wahrhaftig richtig denken kann. Faszinierend.

"Lauf, Jane, lauf" - Joy Fielding

"Zähle nicht die Stunden" - Joy Fielding

Zunächst unscheinbare (und für die Protagonistin interpretierbare) Symptome weisen bereits auf eine tödliche Krankheit hin. Jedes Symptom erscheint zunächst harmlos, wenn auch leicht merkwürdig... Bis eines Tages die Ursache entdeckt wird ...

"Der Zeitreisende" H. G. Wells - sowie seine gesamten Kurzgeschichten

"Die Rückkehr des Zeitreisenden" von Friedell - Die ganze Thematik auf lustig-ironische Weise fortgesetzt.



Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Viskey am 03 Mai 2008, 15:32:19
Eine - keineswegs vollständige - Liste meinerseits:


o[/li][/list]"The Long Walk" von Stephen King - spielt zwar in einer Parallelwelt, aber die ist unserer ziemlich ähnlich, und darum geht's eigentlich auch gar nicht. Es geht um eine Gruppe Jugendlicher, die eine gewissen STrecke gehen müssen, und dabei nie länger als (ich glaube) eine Minute stehen bleiben dürfen. Am Ende bleibt nur einer übrig, die anderen sterben auf dem WEg. Und die Gespräche, die sich unter den Jungs ergeben... grandios.Die Wüstenplanet-Reihe - Die Versuche, die Geschichte zu verfilmen, sind fehlgeschlagen. David Lynch's Film ist eine Lachnummer, und diese Trilogie neueren Datums ist auch nur langweilig und pathetisch. Die Größe des Universums ist einfach außerhalb des Buches unerreicht. (Und damit meine ich ein großes leeres, nicht ein großes volles Universum.)Stephen King - hierbei speziell die Dark Tower- Reihe und Bag of Bones (sorry, keine deutschen Titel, da auf Englisch gelesen)Aus der Kinderbuchabteilung: Das kleine Gespenst - hab ich als Kind unzählige male gelesen
Aus der Jugendbuchabteilung: Die Schreckensteinbücher. Wie oft ich DIE gelesen hab, fragt nicht.

Und jetzt mach ich einen neuen Fred auf, mir brennt da nämlich noch was auf der Seele...

Viskey
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Luna am 07 Mai 2008, 16:42:01
Meine Nummer 1 bleiben sämtliche Potter-Bücher. Ich weiß, die sind mittlerweile verpönt aber ich mochte die schon vor dem Medienrummel. Gerade die klare Sprache gefällt mir ausgesprochen gut und ich finde die Charaktere wundervoll.

Viele andere Bücher wurden schon genannt, aber "Die Wilden Hühner" von Cornelia Funke fehlen mir noch. Die lese ich heute noch gerne
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Franziska am 09 Mai 2008, 21:08:06
Dies sind meine Empfehlungen:

Klassiker

Hermann Hesse: Demian, Siddharta
Haldor Laxness: Atomstation
Salinger: Fänger im Roggen

Fantasy:
William Goldman: Die Brautprinzessin
Ursula K. LeGuin: Der Magier der Erdsee
Tolkien: Herr der Ringe

SF:
Per Anhalter durch die Galaxis ( wurde ja schon mehrfach genannt)
Ursula K. LeGuin: Planet der Hebenichtse


Kinderbücher:

Astrid Lindgren: Ronja Räubertochter, Brüder Löwenherz, Mio mein Mio, Kalle Blomquist, Pipi Langstrumpf...eigentlich alles
Ottfried Perußler: Krabatt
Michael Ende: Die unendliche Geschichte
Tove Jansson: Mumins
Clement Freud: Grimpel
Klaus Kordon: Mit dem Rücken zur Wand, Der erste Frühling

ach ich könnte so viele Konderbücher nennen, aber das sind die Bücher, die ich als Kind immer wieder gelesen habe und auch jetzt noch lesen kann.
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Leony19 am 14 Mai 2008, 20:34:10
Also wir haben jetzt im Zuge einer Schullektüre

"Ohne ein Wort" von Linwood Barclay gelesen. Ich lese eigentlich keine Psychothriller. Aus dem einfachen Grund, dass ich sie seelisch nicht gut vertrage. Dieses Buch habe ich auch nur für die Schullektüre gelesen. Eine einmalige Sache.
ABER:

Es ist mega spannend geschrieben (ich hab exakt einen Tag fürs Lesen gebraucht),  man wird mitgerissen, es ist alles recht schlüssig, es macht einfach Spaß. Ich war zwar geschockt am Ende, was aber auf meine seelische Verfassung zurück zu führen ist. Unabhängig von meinem Gemütszustand würde ich schon sagen, es ist nicht zu brutal. Ich hab es als extrem realistisch empfunden. Auch ist der Erzählstil (Ich-Form) sehr interessant. Warum? Schaut rein! ;)

LG
Leony
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: jerry006 am 01 Juni 2008, 00:50:19
Hallo zusammen,

auf die Gefahr hin, dass jemand schon diese Titel gepostet hat, poste ich sie eben einfach (nochmal?):

- "Die Asche meiner Mutter" und "Ein rundherum tolles Land" von Frank McCourt
- "High Fidelity" von Nick Hornby
- "Soloalbum" von Benjamin von Stuckrad-Barre
- "Hey Hey Hey" von Rebecca Casati

Schöne Grüße
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Wave am 05 Juni 2008, 11:20:50
"Tochter der Nacht" von Marion Zimmer Bradley - die literarische Umsetzung von Mozarts "Zauberflöte". Sehr, sehr schön gemacht.

Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: wilpito am 07 Juni 2008, 21:26:59
Hallo zusammen,

auch ein paar Tipps von mir. Lesen muss man garnichts, aber mir haben diese Bücher und Serien gut gefallen.

Leider kann ich nicht mal eben ans Bücherbord gehen und Autor und Titel nachsehen, weil ich mehr als 600 Bücher auf den Speicher umlagern musste. Hoffentlich verwechsele ich nicht Titel und Autor :confused:

* Diana Gabeldon, Die Higlandersaga.  Aus meier Sicht eine sehr gut gelungene Serie Historienromane
* Marion Zimmer Breadly, der Darkover Zyklus. Science-Fiction Fantasy Serie auf einer von Telepathie und übersinnlichen Gaben beherrschten Welt
* Lucia Traosi, Die Drachenkämpferin. Trilogie. Gut gemachte Fantasy
* ??, Die Drachereiter von Pern, wurden schon erwähnt
* David Webber, Der Honor Harrington Zyklus. Military Science Fiction mit übersinnlich begabten Katzen
* Brezina, No Jungs. Kinder & Jugendbuchserie über zwei Hexenschwestern
* Brezina, Hotdogs. Kinderbücher. Eine Gruppe von Jungen werden unfreiwillig Agenten im Kampf gegen Außerirdische


Mehr fällt mir im Moment nicht ein.

Wilpito

 
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Haramis am 09 Juni 2008, 21:42:26
* ??, Die Drachereiter von Pern, wurden schon erwähnt
Der Vollständigkeit halber: Anne McCaffrey hat diese Reihe geschrieben.  :devgrin:
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: felis am 09 Juni 2008, 21:48:00
Ihr dürft mich gerne auslachen - hinterher werdet ihrs eh nicht mehr tun.
Lest die Illias - im Original! Unglaublich was da alles drin ist - Sex - Inrtigen - Action - gut choreographierte Kämpfe - Konflikte ... Einfach genial! Das Teil hat zurecht 3.000 Jahre überlebt!
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Ginnie am 09 Juni 2008, 21:50:12
Lest die Illias - im Original!

Du meinst auf altgriechisch???
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: felis am 09 Juni 2008, 23:35:44
@Ginnie, ich wünschte ehrlich, das wäre mir möglich! Aber ich musste mich mit einer werkgetreuen Übersetzung begnügen.
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: JulyRose am 10 Juni 2008, 14:23:45
@ felis: ich liebe Ilias und Odyssee! Während meines Studiums habe ich mit den beiden so manches Mal zu tun gehabt, und auch wenn ich des Altgriechischen nicht mächtig bin - ich habe sie in mancher Übersetzung hier stehen, und beide sind purer Genuss für mich.

Insofern: keiner lacht!

Ich bevorzuge übrigens die Schadewaldt-Übersetzung ;-)

Liebe Grüße
Juliane
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Frostblade am 10 Juni 2008, 15:15:51
Sex - Inrtigen - Action - gut choreographierte Kämpfe - Konflikte
Die Reihenfolge der Aufzählung ist auch sehr interessant, felis...  :devgrin: Ich sollte die Prioritäten meines Plots wohl umkehren, wenn das so bahnbrechenden Erfolg verspricht  :the_brow:
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Larael am 24 Juni 2008, 15:25:17
Besonders toll finde ich:

Lycidas, Lillith, Lumen von Christoph Marzi
Fantasy vom Feinsten. Was ich besonders daran mag, ist dass es kein "gut" und "böse" gibt, sondern man oft bis zum Ende nicht weiß, welchem der Charaktere man jetzt eigentlich glauben kann und wem nicht.

Die Säulen der Erde und die Tore der Welt von Ken Follet
Die Tore der Welt waren am Anfang etwas unspektakulär, aber es wird immer besser und über die Hälfte habe ich in einer Nacht durchgelesen, weil ich es nicht weglegen konnte.

Die Unendliche Geschichte von Michael Ende
Was soll ich sagen, es ist einfach toll!

Der Goldene Kompass von Philip Pullman

Die Neschan-Trilogie von Ralf Isau
Hab ich mit elf zum ersten Mal gelesen und finde sie immer noch richtig toll.


Die Ilias finde ich auch klasse, ich bin gerade dabei, mir wieder einige griechische Sagen durchzulesen.
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Ayira am 26 Juni 2008, 16:00:55
Ich wage einzuwerfen: "Mister Perfect" von Linda Howard.
Der Titel wird seinem Inhalt mehr als nur gerecht. Ich dachte stellenweise, wenn ich neue Bücher las, dass sie Mister Perfect vom Thron katapultieren - aber weit gefehlt. Ich lese ihn auf deutsch liebend gern, und ein halbes Jahr später, so zur Abwechslung, auf Englisch.
SEHR spritzig geschrieben, und die Spannung kommt mit dem verrückten Frauenmörder auch nicht zu kurz.
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Jujure am 02 Juli 2008, 17:39:27
Kennt ihr "The Book of Lost Things"? Ich habs nur auf Englisch gelesen... ich fand's sehr gut gemacht. Und eine schöne Vermischung vopn realität und Phantasie...
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Wave am 07 Juli 2008, 10:46:04
Stephen King "Das Mädchen" - gerade deswegen empfehlenswert, weil es nicht die übliche Art von King-Horror ist, sondern die entsprechenden Effekte durch die sehr realen Darstellungen hervorgerufen werden, wie es für ein junges Mädchen ist, sich unversehens in der Wildnis  zu verlaufen und zunächst im Glauben daran, schnell wieder herauszufinden sich immer weiter und tiefer zu verirren und ganz und gar sich selbst überlassen bleibt. Sie will nur mal eben auf einen Seitenpfad gehen - und schon ist der gewöhnliche Alltag bereits Vergangenheit.
Gut, ganz ohne "typisches" Horrorelement kommt King hier auch nicht aus, aber das wirkt eher wie ein Anhängsel, hätte genausogut wegbleiben können. Interessant, dass King auch ganz andere Sachen schreiben kann. Ich fand es jedenfalls ziemlich beeindruckend.
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Larael am 07 Juli 2008, 20:11:56
The book of lost things fand ich auch klasse. Ist von John Connolly und auf Deutsch so weit ich weiß noch nicht erschienen
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Aliasara am 09 Juli 2008, 17:34:11
Ahalso:

R. Scott Bakker: Schattenfall 1-3: Fantasy für Erwachsene von einem kanadischen Philosophieprofessor. Besser gehts nicht imo. Ist auf Deutsch sogar besser als auf Englisch. Kompliment für den Übersetzer.

William Gibson: Pattern recognition. Auf Englisch und NUR auf Englisch zu lesen. Ich bin da ja nicht so, normalerweise aber bei Gibson ist es wirklich so: Auf Deutsch kommt seine ganz eigene Sprache einfach nicht rüber.

Zum träumen und weinen: Haruki Murakami: Naokos Lächeln. Selten so ein wunderschönes und trauriges Buch gelesen.

Sven Regener: Neue Vaar Süd. Wer wissen will, wie Herr Lehmann eigentlich nach Berlin kam.

Christian Kracht: Der gelbe Bleistift. Für reisende die Chatwin mögen und die Attitüde eines Kolonialherren haben unbezahlbar, für alle anderen faszinierend und stellenweise sehr komisch.

My 2 cents,

Bastian

Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: camicatze am 31 Juli 2008, 16:54:11
Huhu!

Dann will ich hier auch mal ein paar Empfehlungen raushauen.

"Das Geisterhaus" von Isabelle Allende
-Wunderbar erzählt mit herrlichen Charakteren und eine wirklich -WIRKLICH - ergreifende Geschichte.

"American Psycho" von Brett Easton Ellis
-Eine wirklich schauderhafte Charakterstudie, und überspitzte Darstellung einer Gesellschaftsschicht. Brilliant meiner Meinung nach. Stellenweise wahnsinnig brutal und widerlich, aber dennoch genial.

"Die Buddenbrooks" von Thomas Mann
-Das Buch ist nicht nur super geschrieben, sondern zeichnet auch wunderbar diese Norddeutsche Familie.

"Regenroman" von Karen Duwe
-Ein wirklich toller erster Roman einer Lyrikerin. Diese Story reißt mit!

"Shining" von Stephen King
-Gruselig. Sehr Gut.

Ansonsten schließe ich mich vielen Empfehlungen natürlich an, wie "Der Medicus", "1984", "Der Schatten des Windes", "Parfüm".

Eine Frage hätte ich noch an Wolfsrufer: Du erwähntest Dantes Divina Comedia. Wenn du sagst gut geschrieben, heißt das, dass du dich intensiv mit dem Werk befasst hast? Ich habe es auch gelesen, und mehr als die eigentliche Geschichte darin habe ich nicht begriffen. Dort sind immerhin soviele Allegorien und Metaphern enthalten, dass man diese beim "normalen" Lesen gar nicht alle greifen kann... Das ist nur ne interessens Frage.

Grüße, Cami
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Abigail am 05 Oktober 2008, 16:04:32
Momentan lese ich gerade "Warrior Cats". Unbedingt gelesen haben muss man das auf Englisch. Ich habe sowohl die Deutsche Übersetzung als auch die Originalfassung gelesen und ich muss sagen, dass mir die Übersetzung nicht so sehr gefällt. Dafür ist aber die Idee klasse und im Original gleicht sich das auch wieder aus.
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Mooncat am 08 Oktober 2008, 17:52:34
Okay, da ich eher Buchreihen als einzelne Romane lese (ist einfach zu frustierend! Da fängt man an, einen Charakter zu lieben und schon ist das Buch zu Ende!), hier ein paar meiner Lieblinge:

Krimi/Thriller:
Dana Stabenow - eigentlich alles, was ich von ihr lese, habe ich bisher toll gefunden und ist vielleicht eine der wenigen, die ich tatsächlich als Lieblingsautorin bezeichnen würde. Aber bislang hat sie mich noch nie enttäuscht und ihre Bücher (handeln hauptsächlich in Alaska), egal welches, nehme ich  immer wiedergerne zur Hand, aber die Kate Shugak Serie ist mein persönlicher Liebling.
Ausserdem hat sie einen meiner absoluten Lieblingssätze prodiziert:
Zitat
Shit or get off the pot
. Allein deswegen steht sie ganz oben auf meiner Liste[/sub]

Anne Perry - An viktorianischen Krimis klar meine Favoritin. Insbesonder die Monk/Hester Latterly Reihe. Aber Achtung: Die Übersetzungen sind katastrophal.

(Allerdings finde ich, dass das Original-Englisch in JEDEM Fall zu bevorzugen ist, schon nur wegen den Wartezeiten, die schlichtweg zum Verweifeln sind  :zeter: Ich lese auf jeden Fall fast ausschliesslich nur Englisch - weshalb hier auch der eine oder andere Autor dabei sein mag, der noch gar nicht übersetzt wurde)

Kathy Reichs - Ihre Temperance Brennan Reihe ist DER Pathologie-Renner überhaupt. Nicht zu vergessen, dass die Serie 'Bones' dazu auch erstaunlich gut gemacht ist.

Karin Slaughter - Thriller, die zur Abwechslung mal wirklich keinerlei schöne Blätter vor den Mund nehmen.

Linda Fairstein - Alex Cooper Reihe, Staatsanwältin. Ihre Bücher sind etwas gemächlicher, haben meist eher einen trägen Einstieg, aber gefesselt ist man schlussendlich allemal.

Janet Evanovich - Stephanie Plum Reihe. An witzigen Krimis etwas vom Feinsten, das auf dem Markt ist, wenn ihr mich fragt!

Ausserdem, jemand besonders wichtigen darf man nicht ausser Acht lassen: Agathe Christie. Ich liebe Miss Marple, ich liebe Poirot, aber 'Alibi' ist das Buch von ihr, das ich schlichtweg genial fand - und kein Buch hat mich je so tödlich genervt und aufgeregt. Als ich die letzte Seite gelesen hatte, habe ich es vor Empörung und Wut quer durch das Zimmer geschossen - so verdammt gut ist dieses Buch.

Fantasy/Paranormal:
Kristen Britain - Ihre Green Rider Saga ist einfach nur fesselnd und packend, mit einer interessanten Welt und charismatischen Charakteren. Leider, leider braucht sie Jahre zwischen den einzelnen Teilen, aber drei hat sie draussen.

Barb + J.C. Hendee - Eine Vampirjägerin und ihr diebischer Gefährte. Sehr fesselnd und interessant.

Charlaine Harris - Sowohl ihre Sookie Stackhouse Reihe als auch die Harper Connely Reihe sind witzig, spannend und gerade mit der richtigen Portion Tragik/Gewalt drin.

Kim Harrison - Rachel Morgan Reihe. Eine Hexe, eine Vampirin und ein Pixie, die gemeinsam eine Detektei leiten und sich ständig mit Dämonen rumschlagen müssen. Herrlich und voll triefendem Sarkasmus.

Lilith Saintcrow - Ich hab noch nicht alles gelesen (die Frau hat viel geschrieben), aber ihre Danny Valentine Reihe ist spitze. Sie zeigt die Hölle, Luzifer und die Dämonen mal von einer ganz anderen Seite (sprich mit viel mehr Einblick als gewöhnlich).

Doris Egan - Kennen wohl die wenigsten, und ist vielleicht eher Fantasy für Jugendliche, aber ihre drei Bücher der Ivory-Trilogie sind auch nach einem Jahrzehnt noch immer Lieblingsbücher, in denen ich gerne schmöckere.

Vielversprechende Autoren, die allerdings noch nicht viel draussen haben, aber deren Reihen mich auch bei nur zwei oder drei Bänden schon gepackt haben sind:
Karen Chance, Carrie Vaughn, Ilona Andrews, Patricia Briggs und Kat Richardson.

Kinder-/Jugendbücher
Tamora Pierce - Die Dhana-Reihe hat es mir besonders angetan, die meisten ziehen allerdings die Alanna-Reihe vor. Meine erste Fantasyautorin, glaube ich, aber nichtsdestotrotz immer noch wunderbare Bücher.

Lucy Maud Montgomery - Anne von Green Gable. Eine Klassiker-Reihe, meiner Meinung nach, auch wenn sie etwas in Vergessenheit geraten ist. Aber ich habe erst kürzlich mal wieder meine Lieblingsbücher aus den Kindertagen hervorgeholt, und diese Bücher hier sind einfach immer noch wunderschön zum Lesen.

Ausserdem, die alten Kinder und Jugendbücher von Federica de Cesco darf man auch nicht vergessen. Mein erstes Buch von ihr 'Das Mondpferd', finde ich immer noch ein Juwel der Jugendbücher. Und sind wir ehrlich, man mag nicht alle Enid Blyton Reihen gemocht haben, aber ich wette fast alle Leseratten, die in den 80er-Jahren angefangen haben zu lesen, haben minestens ein paar Bücher von ihr gelesen - wenn nicht sogar alle. Ich mochte ja immer die 'Geheimis'-Reihe am Liebsten - war halt von Anfang an ein Krimi-Fan. Und wenn ich schon dabei bin, die wenigsten mögen ihn gekannt haben, aber Red Geller und seine Schloss-Trio Reihe fand ich immer einen ganz besonderen Geheimtipp.


Ausserdem doch einige wenige Einzelromane, die mir auch nach Jahren immer wieder einfallen:
Mondfeuer von Donna Gillepsie, Das Haus am Deich von Katherine Allfrey,  Die Rote Zora von Kurt Held, und nicht zu vergessen Felidae von Akif Pirincci (Wobei 'Der Rumpf' auch herrlich krank ist).


Okay, ich hör jetzt dann gleich auf. Aber ich möchte noch sagen, dass ich jetzt bewusst versucht habe, Autoren zu nennen, die noch nicht erwähnt wurden. Sollte ich aber gefragt werden, dann gehören sicher auch Jane Austen, J.D. Robb (und auch Nora Roberts, wenn mir nach Liebesromanen zumute ist), Diana Gabaldon, J.K. Rowlings, Michael Ende, Jostein Gardner, Ken Follet und viele andere zu meinen bevorzugten Autoren. Ich bin nun einmal eine hoffnungslose Leseratte.

Und zum Schluss (ja, selbst ich kann ab und zu zum Schluss kommen  :devgrin:) möchte ich noch sagen, dass ich schlichtweg kein Lieblingsbuch habe, genausowenig wie ich einen Lieblingsfilm habe. Ein einziges zu wählen erscheint mit unmöglich - höchstens eines pro Genre, aber selbst innerhalb eines Genres gibt es manchmal so viele verschiedene Typen, die sich so voneinander unterscheiden, wie soll man da das eine mit dem anderen gleichsetzen können?

So, jetzt ist es aber wirklich genug. Ich hoffe, meine Autorenliste (denn es kann kaum eine Bücherliste genannt werden) bringt den einen oder anderen dazu, etwas Neues für sich zu entdecken.

Mooncat
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Ayira am 08 Oktober 2008, 19:34:44
Weil ich mich gerade durch deinen Beitrag geackert habe und stellenweise Parallelen gefunden habe - vor allem offenbar Thriller und so - würde ich mir vorstellen können, dass du auch von Linda Howard begeistert sein könntest. Ihre neuesten Bücher kenn ich noch nicht, die vor einem Jahr sind ... hmm ... aber EINES hat sie geschrieben, bei dem ich wirklich, wirklich sagen kann, es ist mein Lieblingsbuch: Mister Perfekt. Sowohl auf Englisch als auch in Deutsch in meinem Besitz - ich bereue nichts.
Meine einzige Träne daran ist, dass es von den beiden Charakteren, die meiner Meinung nach schlicht genial aufgebaut sind, keine Fortsetzung gibt.

Das Buch ist ein Thriller, von einem Mörder, der eine wirklich interessante Geschichte hat, wie ich finde. Es ist spannend, aber was ich besonders schätze: spritzig und witzig geschrieben.

Vielleicht stolperst du mal drüber. Ich denke nicht, dass du es bereuen wirst, es zu lesen, Mooncat.  ;D
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Mooncat am 09 Oktober 2008, 10:47:55
Zitat
Weil ich mich gerade durch deinen Beitrag geackert habe...
Sorry?

Zitat
Linda Howard  ... aber EINES hat sie geschrieben, bei dem ich wirklich, wirklich sagen kann, es ist mein Lieblingsbuch: Mister Perfekt.


Merci! Ehrlich gesagt, es steht schon in meinem Regal der ungelesenen Bücher, zusammen mit ca. 20-30 anderen, aber jetzt les ich es vielleicht vor ein paar anderen!

Zitat
spritzig und witzig geschrieben.

Das liebe ich auch - wie man an meinen Lieblingsautoren sehen kann. Die meisten davon schreiben flüssig, packend, aber immer mit einer gehörigen Portion Humor und Sarkasmus. Ich liebe es einfach, ob einer Passage laut lachen zu können (und mir schräge Blicke von meinen Mitmenschen dafür einzufangen...)

Merci nochmals!

Mooncat
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Ayira am 09 Oktober 2008, 14:51:13
Oh ja, wenn das so ist, bis ich davon überzeugt, dass dir Mister perfekt gefallen wird. Darfst mich anPNennen, wenn dus gelesen hast. Ich rede ja so gern mit Leuten, die die Insider des Buchs kennen. *verrücktkicher*  :jubel:

Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Aryana am 17 Oktober 2008, 22:11:05
Ist hier schon die Tamír-Trilogie vonLynn Flewelling erwähnt worden?
Dunkle Fantasy vom Feinsten, diese Reihe reißt mich gerade so richtig vom Hocker.
Und wenn jemand Freund von im 19. Jahrhundert in deutschland angesiedelter Phantastik ist, der sollte mal einen Blick in "Das Obsidianherz" von Juliane "Ju" Honisch werfen. Ju ist eine Bekannte von mir, ich kenne sie aus dem Filkfandom, und sie schreibt herrlich. Von ihr ist auch eine Anthologie bitterböser Kurzgeschichten erschienen: "Bisse". Diese Geschichten sind einfach der Hammer. Hat man eine gelesen, will man sie alle und man kann nicht aufhören, bis man das verd...****e Buch durch hat. Und jedesmal fragt man sich, woher diese eigentlich so sympathische Frau diese megafiesen Ideen her hat.
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: plot-fighter am 18 Oktober 2008, 21:33:37
Hallo,
Charles Bukowski wurde noch nicht erwähnt: Faktotum, Hot Water Music, Der Mann mit der Ledertasche, Jeder zahlt drauf..., alles astreine Schinken. Es geht immer um dasselbe, aber jedes mal anders. (Die drei wichtigsten Dinge im Leben: Alkohol, Frauen und Pferdewetten) Also Bierflasche auf, Zigarette angezunden und aufgeschlagen..., Amüsement garantiert. Ein Gedichtband von diesem Autor wäre noch erwähnenswert: "Gedichte, die einer schrieb bevor er im 8. Stockwerk aus dem Fenster sprang". (Der Titel heißt wirklich so: Maro Verlag: ISBN 3-87512-026-4) Darin kann man feststellen, daß Gedichte auch ohne Reim (nur mit Versmaß) funktionieren. Dieses Versmaß wiederum, ist so weit von allen Regeln entfernt, daß nur bei einem Könner wie Bukowski noch Gedichte draus werden. Ein Buch von Anais Nin wäre noch empfehlenswert, für die Freunde anspruchsvoller, erotischer Literatur: "Das Delta der Venus", der Inhalt ist so verführerisch wie der Titel. Da wär´s erstmal mit meinen Empfehlungen. Ach ne, zwei hätt´ ich doch noch, von T.C. Boyle: 1. "Drop City", die Geschichte einer Hippykommune aus den 60igern, die es am Ende nach Alaska verschlägt, weil die Polizei sie nicht in Ruhe lässt. (Geil für Leute, die sich für diese Zeit interessieren oder sie kennen) 2. "Grün ist die Hoffnung", die Geschichte von ein paar Freaks in den 70igern, die außerhalb von San Francisco ein Stück Land kaufen, und eine Haschisch- Plantage draus machen. Der große Reibach schwebt ihnen vor, klar, doch am Ende... (Ich will aber nicht alles verraten)
Gruß PLot-fighter  :diablo:
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Wavebreaker am 04 November 2008, 20:11:56
Bücher, die man mal gelesen haben muss ... Hmm.
Da fällt mir das ein oder andere Buch ein :)

Die Elfen + Folgebänder von Bernhard Hennen - Sehr gute Bücher! Lebendige Charaktere, eine ausgereifte Story und ein toller Schreibstil machen diese Bücher zu einem Muss für Fantasy-Fans.

Die Zwerge + Folgebänder von Markus Heitz - Mein Einstieg ist die Welt der Fantasy. Ein einfacher Einstieg. Diese Bücher zeichnen sich durch eine sehr verständliche Schreibweise und gute Ausarbeitung der Charaktere aus.

Kriegsklingen + Folgebänder von Joe Abercrombie - Auch wenn die Story nicht das gelbe vom Ei ist, so versteht es der britische Autor den Leser zu fesseln. Die Personen, sowie deren Gefühle und Gedanken sind nachvollziehbar und sehr lebendig. Ein angenehmer Schreibstil rundet das ganze ab.

Ritus + Folgeband von Markus Heitz - Eine gelungene Umsetzung einer Werwolfsjagd. Absolut zu empfehlen.

So ... Das waren so die Sahnehäupchen. :)

LG
Wavebreaker
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Meruna Monday am 02 Dezember 2008, 00:44:24
Öhm... :twitch: Mein Anglistinnen-Verstand ist gerade etwas schockiert, dass geniale Klassiker der englischsprachigen Literatur, wie:


Bram Stoker's Dracula (ich habe beim Lesen vor Spannung fast mein Kopfkissen zerbissen!)
und Robert Louis Stevenson's The Strange Case of Dr. Jekyll and Mr. Hyde (dito!)


hier bisher noch keine Erwähnung gefunden haben! *augen reib* Nun gut, ich muss fairer wiese gestehen, dass ich o.g. natürlich im Original, also auf Englisch, gelesen habe. Ich wage es auch ehrlich gesagt nicht, die Übersetzungen davon zu lesen. Aber gerade diese beiden Werke sind nicht nur Klassiker, sondern darüber hinaus auch noch wirklich richtig spannend! :shock: Was natürlich nicht heißt, dass man sie unbedingt auf jeden Fall gelesen haben MUSS. Aber ich kann beide Bücher wirklich nur wärmstens empfehlen. Da kommt bei beiden an keiner Stelle jemals Langeweile auf. :ausheck:
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: nus am 30 Januar 2009, 14:59:45
Kennt einer von Euch Cormac McCarthy?
Ich habe gerade wieder eins seiner Bücher zuende gelesen ("Land der Freien"), und ich bin jedes Mal total beeindruckt. Wie macht der Mann das? Der Schluss der Geschichte ist so ergreifend, dass man am liebsten heulen würde. Dabei kommt keine einzige schwülstige Szene vor, keine einzige gedrechselte Formulierung. Der Stil könnte einfacher nicht sein: Subjekt, Prädikat, Objekt. Punkt.
Die Figuren und Settings sind so authentisch gezeichnet, dass man fest überzeugt ist: Die gibt es wirklich.
So möchte ich schreiben können ...
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: _Arual_ am 02 Februar 2009, 17:55:58
Woala:
Meine Empfehlungen:

Der Schatten des Windes
von Carlos Ruiz Zafon
Mein absolutes Lieblingsbuch! Einfach klasse, ich liebe es. Der zweite Roman des Autors 'Das Spiel des Engels' darf man auch gerne lesen, eindeutig ein wunderbares zweites Buch, das zeigt, dass der Autor keine Eintagsfliege ist (meiner Meinung nach)! 100% empfehlenswert!

Drachenreiter, Tintentriologie

von Cornelia Funke
Schöner Schreibstil...Tintentriologie: Tolle Idee, gut umgesetzt; Drachenreiter: Meiner Meinung nach DAS Kinderbuch schlechthin....ich habs mit 15 gelesen 8) und fands einfach nur irre süß. Mit das beste was sie geschrieben hat, was aber irgendwie immer unter den Teppich gekerht wird:P

Bis(s) zum Morgengrauen

von Stepehnie Meyer
Einfach nett zu lesen. Klar geschrieben, eine mal etwas andere Liebesgeschichte, mit einer Meinung nach durchaus sympatischen Ich- Erzählerin. (Die nachfolgenden Bücher kann man auch noch lesen, man sein aber gewarnt, sie kommen nicht an das erste ran. Der letzte ist meiner Meiung nach eine toatle Katastroophe...voll auf Happy End getrimt...geht gar nicht :weissnicht:

Per Anhalter durch die Galaxis
Adam Douglas
Ohne Worte :victoria:

Und für alle, die auf eine gewissen Humor stehen sag ich nur: Terry Pratchett
EInfach genial.
Jeder einzelne Roman!

Bartimäus
Jonathan Stroud
Hat was....nichts schweres, mit einer schönen Prise Sarkasmus an manchen Stellen:P

Extrem laut und unglaublich nah
Jonathan Safran Foer
Einfach mal etwas ganz, wirklich ganz anderes. Ein kleiner junge der den Tod seines Vaters am 11 September zu verarbeiten versucht und dafür quer durch New York läuft. Anfangs schwer nachzufvollziehen, da viel aus der Vergangenheit seines Vaters dargestellt wird....ich habs vor nem halben Jahr gelesen. Meine Meinung: Anspruchsvoll aber eindeutig lesenswert.
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Leony19 am 23 Februar 2009, 11:18:08
Noch welche!

(1) Chroniken der Unterwelt - City of Bones von Cassandra Clare

Zitat
Die fünfzehnjährige Clary lebt mit ihrer Mutter in New York. Als diese entführt wird, lüftet Clary das Familiengeheimnis: Ihre Mutter gehörte einst der Bruderschaft der Shadowhunter an, einer Gruppe, die seit über tausend Jahren Dämonen jagt. Nach und nach beginnt auch Clary in diese Welt einzudringen. Doch die Welt der Dämonenjäger ist zerrissen. Werden Clary und ihre Freunde es schaffen, ihre Mutter zu rette
Link: Chroniken der Unterwelt Band1 (http://www.amazon.de/Bones-Chroniken-Unterwelt-Cassandra-Clare/dp/3401061321/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=books&qid=1235383938&sr=8-2)

(2) Chroniken der Unterwelt - City of ashes von Cassandra Clare
Zitat
Clary wünscht sich ihr normales Leben zurück. Doch was ist schon normal, wenn man als Schattenjägerin gegen Dämonen, Werwölfe, Vampire und Feen kämpfen muss? Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als der Unterwelt den Rücken zuzukehren. Doch als ihr Bruder in Gefahr gerät, stellt sich Clary ihrem Schicksal - und wird in einen tödlichen Kampf gegen die Kreaturen der Nacht verstrickt.
Link: Chroniken der Unterwelt Band 2 (http://www.amazon.de/City-Ashes-Chroniken-Unterwelt-02/dp/340106133X/ref=pd_cp_b_1?pf_rd_p=213562391&pf_rd_s=center-41&pf_rd_t=201&pf_rd_i=3401061321&pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_r=0CBGEE2XKYACTBCY1FTE)

Viel Spaß!
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: pirat am 03 April 2009, 03:22:49
Für mich absolut lesenswert:

sci-fi
Die Wüstenplanet-Reihe (Frank Herbert), im Original: Dune - einfach klasse, was er da für eine Welt aiufgebaut hat, z.T. sehr philosophisch

Historisch:
Die Waringham-Saga: Lächeln der Fortuna, Die Hüter der Rose, Das Spiel der Könige (Rebecca Gable) - England im Mittelalter

Dann noch:

Einmal im Leben (Jhumpa Lahiri) - tragische Liebesgeschichte, sehr schöner Schreibstil




Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Imiak am 13 Mai 2009, 15:30:45
Also, meine Liste:

-Richard Adams -"Watership Down", geniales Buch, richtig schön geschrieben, ich habe es schon öfters gelesen.

-Cornelia Funke "Tintenherz" und "Herr der Diebe" beides richtig spannende Bücher.

-Käthe Recheis "Wolfsaga" Genial!!!

-N.H Kleinbaum " Dead Poets Society"
Super, aber auch richtig traurig!

-David Clement-Davies "Feuerbote" Super Buch.

-Kenneth Oppel "Silberflügel"und auch "Sonnenflügel" (die anderen Teile habe ich noch nicht gelesen, aber bald : ))
 

Viele Grüße,
Imiak
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Lavina am 13 Mai 2009, 17:11:47
Bram Stoker's Dracula (ich habe beim Lesen vor Spannung fast mein Kopfkissen zerbissen!)
und Robert Louis Stevenson's The Strange Case of Dr. Jekyll and Mr. Hyde (dito!)

Diese Bücher stehen ganz oben auf der Liste!

Dazu kommen: Alexandre Dumas' Der Graf von Monte Christo

und mein absolutes Lieblingsbuch:  Sherlock Holmes, die Gesamtausgabe der Kurzgeschichten von Sir Arthur Conan Doyle
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Meruna Monday am 20 Mai 2009, 00:28:37
Bram Stoker's Dracula (ich habe beim Lesen vor Spannung fast mein Kopfkissen zerbissen!)
und Robert Louis Stevenson's The Strange Case of Dr. Jekyll and Mr. Hyde (dito!)

Diese Bücher stehen ganz oben auf der Liste!

Die musst du uuuuuuunbedingt lesen, Lavina! :klatsch: Am besten natürlich im Original (die deutschen Übersetzungen davon kenne ich gar nicht). Wahnsinn, wie die einen fesseln! Vom Anfang bis zum Schluss! :wiejetzt:
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Lavina am 28 Mai 2009, 08:42:45
Die musst du uuuuuuunbedingt lesen, Lavina! :klatsch: Am besten natürlich im Original (die deutschen Übersetzungen davon kenne ich gar nicht). Wahnsinn, wie die einen fesseln! Vom Anfang bis zum Schluss! :wiejetzt:

Das kannst du laut sagen! Dr. Jekyll and Mr. Hyde hab ich in einer Nacht gelesen. Dracula hat mir mein Mann vor der Nase weggeschnappt und sich darin verkrochen und ich muss jetzt warten. :the_brow: So ist das eben wenn zwei Leseratten unter einem Dach wohnen.
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Ayanah am 01 Juni 2009, 19:18:13
"Kinder des Judas" von Markus Heitz

Ich habe das Buch nicht mehr weglegen können, weil es mich so sehr gefesselt hat. Das ist bei einem Buch ja nicht soooo häufig.
Für alle, die es nicht kennen, hier den Rückentext des Buches:


Ich spüre nicht nur den Tod - ich bin eine seiner Göttinnen

Leipzig 2007: Sia ist die gute Seele eines Krankenhauses. Hier steht sie denen bei, die in ihren letzten Stunden nicht allein sein sollen. Jeder, der die junge Frau am Bett eines Sterbenden wachen sieht, wird sie für einen Engel halten. Denn niemand weiß, wer sie wirklich ist. Oder was.

Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Saphira am 01 Juni 2009, 19:23:46
Noch ein Vampir-Roman! (Das hab ich mir grad ergooglet)

Man sollte meinen, dass es nichts anderes mehr gibt. *lach*

Aber klingt wirklich interessant, sollte ich mir vielleicht mal kaufen.
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Ayanah am 01 Juni 2009, 19:27:54
Das stimmt - Vampirromane haben zur Zeit einen regelrechten Boom. Ich muss sagen, dass ich die meisten Vampirgeschichten nicht sonderlich mag - ist meistens eh immer das gleiche - aber "So finster die Nacht" und "Kinder des Judas" empfinde ich da als deutlich anders.

Ayanah
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Federkiel am 01 Juni 2009, 20:16:16
Was ich an diesem Punkt jedem Fantasyfan ans Herz legen kann wäre Raymond Feist mit seiner Midkemia-Saga.

Es war diese Reihe (keine Ahnung wieviele Bücher es nun mittlerweile sind) die mich erst an das Schreiben richtig gebracht haben.

Er baut seine Welten so schlüssig, dass man sich gänzlich in ihnen verlieren kann ohne etwas in Frage zu stellen.

Der beste Aspekt bei diesem Werk ist jedoch, das es pro Buch unzählige Charaktere gibt, die trotz ihrer Fülle realistisch erscheinen. Selbst kleine "Nebendarsteller" wirken plastisch und lebendig. Man beginnt sich sogar bei diesen Randfiguren zu fragen was wohl aus deren Leben wird.

Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Maren am 03 Juni 2009, 08:46:43
Kommt sehr aufs Genre an. Ich verschlinge eine Romance amerikanischer Autorinnen nach der anderen, weil das eben die Richtung ist, die ich selbst schreibe. Meist Contemporarys, aber auch gern Historicals und ab und zu paranormale oder auch mal Romantic-Comedy. Sofern erhältlich auf Deutsch, sonst auf Englisch, das aber nicht so gern, weil ich da immer dreimal so lang für ein Buch brauche.
Da sind so viele gute Autorinnen, die einen ganz tollen Stil haben, wo man so ziemlich jedes Buch von empfehlen kann, wie Bertrice Small, Kerrelyn Sparks, Linda Howard, Olivia Gates, Laura Iding, Michelle Celmer, Marion Lennox, Christine Feehan, Diana Gabaldon, Sandra Brown ...

Bei historischen Romanen kann ich folgende empfehlen:
Die Säulen der Erde - Ken Follett
Die Nebel von Avalon - Marion Zimmer Bradley
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Konfusius am 03 Juni 2009, 22:27:45
Mal zu meiner persönlichen Top 5:

1. Herr der Ringe - J.R.R.Tolkien :Eines der ersten Bücher die ich jemals gelesen habe damals war ich um die 8 Jahre Alt

2. Der Graf von Monte Christo - Alexandre Dumas: Ich glaube an diesem Buch hat mich fasziniert wie ein Mann aus dem oberen Mittelstand  nach ganz unten fällt um dann wie Phoenix aus der Asche aufzusteigen.

3. Bartimäus 1 - 3 - Jonathan Stroud: Ich habe diese Bücher allein schon wegen der Fussnoten geliebt.

4. Tintenherz Trillogie - Cornelia Funke: Eine Buchreihe die mich von  der Ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat und mich förmlich in die Geschichte zog.

5. Harry Potter 1 bis 7 J.K. Rowling - Naja ein Kinderbuch aber der Hype der um diese Bücher gemacht wurde hatte mich auch vollends ergriffen. ( Mit erscheinen von Band 3 wars glaube ich)

Naja mir fallen soviele gute Bücher ein aber ich beschränke mich mal auf diese Fünf weil übertreiben muss ja nicht sein.


Konfi
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Ayanah am 03 Juni 2009, 22:52:43
Nachdem ich das Buch innerhalb weniger Tage atemlos durchgelesen habe, finde ich, dass es einen Platz hier verdient. Es ist spannend bis zur letzten Seite und ich mag vor allen Dingen daran, dass es einen unterschwelligen Horror hat und die Menschen ganz allmählich dem Wahnsinn verfallen (ohne so wirklich zu wissen, was mit ihnen geschieht). Der Autor kommt ohne ständige "Fiesszenen" aus und schafft es, durch die Stimmung, das Unbekannte, zu fesseln.
So, und damit ihr vor Ungeduld nicht platzt (würde das Lesen ja extrem erscheren  ;D ), hier der Titel und der Autor:

"Böse" von Bentley Little

Hier mal der Klapptext:

In der kleinen Stadt Willis ist noch nie etwas Schreckliches geschehen. Das Grauen beginnt an dem Tag, als ein Fremder in die Stadt kommt. Plötzlich erhalten die Einwohner Briefe von Menschen, die seit Jahren tot sind, und Botschaften, die ihnen Geheimnisse ihrer Nachbarn verraten. Argwohn und Missgunst verbreiten sich wie ein Virus, und bald begeht ein Einwohner den ersten Mord. Das Böse ist nach Willis gekommen. Es wird nicht ruhen, bis der letzte Einwohner zur Hölle gefahren ist.

Ayanah
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Gregorius am 04 Juni 2009, 15:50:02
Hmmm, erinnert mich jetzt erstmal ein wenig sehr an "Needfull Things" :the_brow:.
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Rurouni am 04 Juni 2009, 16:34:54
Hmm, also ich finde es erstmal erstaunlich, das ich ca. 70 % aller genannten Bücher hier schon mal gelesen habe. (Oft mehrmals)
Da scheine ich hier ja doch ganz gut reinzupassen... :jubel:
Hier meine Lieblingsbücher, die man gelesen haben muss(natürlich alles subjektiv):

Die Bücher, die mich am meisten beeinflusst haben:
- Herr der Ringe von J.R.R. Tolkien, aber das habe ich schon bei meiner Vorstellung geschrieben und ich finde, dass das Simarillion auch noch dazugehört.
- Die Dunereihe von Frank Herbert, meiner Meinung nach eine große Inspiration für alle, die eine wirklich eigenständige Welt aufbauen wollen.
- Die Otherland-Bücher von Tad Williams. Zu meiner Überraschung wurden sie nicht genannt. Geniales Cyperpunk und geniale Ideen.

Klassiker:
- Griechische und deutsche Sagen: Zeus und Kumpanen, Ilias und Odysse, aber auch Dietrich von Bern, Nibelungensage, Beowulf...Lektüren meiner Kindheit
- George Orwell: 1984, ganz klar ein Meilenstein der öhhhmm....eigentlich Science Fiction. Es ist finde ich schwer einzuordnen, aber absolut lesenswert, wenn auch sehr schwere Kost.
- Faust 1+2 von Goethe. Alle meine Klassenkameraden haben es gehasst, während ich mich einfach nur köstlich amüsiert habe.
- Shakespeare, natürlich auf Englisch, leider habe ich mich da noch nicht so durchgearbeitet, aber was ich kenne finde ich toll. Muss mir demnächst mal Hamlet antun...
- Ich hoffe ich werde nicht ausgelacht, aber manche Bücher aus der Bibel...Exodus fand ich immer sehr unterhaltsam, aber das inspirierendste ist die Offenbarung des Johannes. (Bin übrigens Agnostiker)

Und noch ein paar Romane die mir einfach gut gefallen
- Sergej Lukianenkov, Nachtwächter-Zyklus
- Terry Pratchett, der zwar schon öfter genannt wurde, aber es muss einfach noch mal sein  :devcool:
- Harry Potter, und es ist mir egal, wie verpöhnt es hier ist, aber die Bücher (aber nur die) waren klasse.
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Melbur am 04 Juni 2009, 16:43:15
Und noch ein paar Romane die mir einfach gut gefallen
- Terry Pratchett, der zwar schon öfter genannt wurde, aber es muss einfach noch mal sein  :devcool:
Ja ja, Terry Pratchett, ein wahnsinns Buch. Einfach ein klasse Bestseller.   :grinwech:
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Leony19 am 28 Juli 2009, 09:51:37
Ganz klare Sache!

Also was ich noch gelesen hab, war "Faunblut" von Nina Blazon:
Für mich mal eine andere Variante. Romantisch, spannend, gut geschrieben. Mir hats Spaß gemacht. Ich kann es für jeden empfehlen, der es gern fantastisch/romantisch/spannend mag. Es ist nicht kitschig geschrieben. Im Gegenteil.
Es zieht einen mit und ich hab es mir damals von einer Autorinkollegin empfehlen lassen, die nebenbei im Buchladen arbeitet.

Zitat
Kurzbeschreibung
Sie hat zwei Seelen, eine muss er töten.

Eine Metropole am Rande der Zeit. Eine Herrschaft im Zeichen der Gewalt. Und eine Liebe wider jede Vernunft.Als Jade, das Mädche mit den flussgrünen Augen, den schönen und fremdartigen Faun kennenlernt, ist ihre Welt bereits am Zerbrechen. Aufständische erheben sich gegen die Herrscherin der Stadt und die sagenumwobenen Echos kehren zurück, um ihr Recht einzufordern, Jade weiß, auch sie wird für ihre Freiheit kämpfen, doch Faun steht auf der Seite der Gegner ...·

Link zu Faunblut
Faunblut (http://www.amazon.de/Faunblut-Nina-Blazon/dp/3570160092/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1248767304&sr=8-1)
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Ven am 04 August 2009, 01:05:29


Ich hab sie in der Liste nicht gefunden, aber ich finde beide sehr lesenswert:

Matt Ruff: Fool on the Hill  (ich hatte während des Lesens die ganze Zeit das Gefühl, ich hätte merkwürdiges Zeug geraucht - was ich natürlich nie gemacht hab...)

Jasper Fforde: Der Fall Jane Eyre (mir eine Welt vorzustellen, in der Autoren wie Rockstars bejubelt und um Shakespeare-Stücke ein wahrer Kult gemacht wird, fand ich ausgesprochen spannend^^)

Gruß von Ven

Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Tschita am 05 August 2009, 20:13:26
Zitat
Jasper Fforde: Der Fall Jane Eyre (mir eine Welt vorzustellen, in der Autoren wie Rockstars bejubelt und um Shakespeare-Stücke ein wahrer Kult gemacht wird, fand ich ausgesprochen spannend^^)

Dem kann ich nur zustimmen, das ist wirklich man was ganz anderes :)
Die anderen drei Bände kann ich auch weiterempfehlen.
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Katja am 02 September 2009, 11:49:51
Ähm ja, viele meiner Lieblingsbücher sind ja schon aufgezählt worden (Harry Potter, HDR etc.) Kommt davon, wenn man erst so spät einen Beitrag postet  :smile:

Trotzdem hier noch einige Ergänzungen:

Salman Rushdie: The Ground Beneath Her Feet.
Das ist mein absolutes Lieblingsbuch. Sollte es bei mir brennen, rette ich erst meine Katze, dann meinen Mac und dann dieses Buch!


Truman Capote: Die Grasharfe

Für all die Leser, die auch schon "Wer die Nachtigall stört" mochten, denn das Buch hat eine ähnliche Stimmung. Und für all die, die sich fragen, wie das sein kann: Harper Lee und Truman Capote sind zusammen aufgewachsen.  :smile:

Heinrich Heine: Deutschland. Ein Wintermärchen

Muss ich immer und ständig um mich haben, den Harry.

Max Frisch: Homo Faber
Das Buch musste ich in der Schule lesen und fand es  g r a u e n v o l l. Vor zwei Jahren gab's in der FR ein Reiserätsel mit einem Auszug aus "Homo Faber" und obwohl ich das Buch seit vielen Jahren nicht mehr angefasst hatte, habe ich die Textstelle sofort erkannt und fand sie schön. Eine Freundin hat mir dann netterweise das Buch SOFORT ausgeliehen.

Harry Mulisch: Die Entdeckung des Himmels

Tolles Buch und für all die, die es noch nicht kennen und lesen wollen: Bitte lest nicht die letzten 200 Seiten.

Ian McEwan: Abbitte
Mochte ich auch sehr. Die Verfilmung ist auch OK, allerdings ist das Ende im Buch besser, da nicht so eindeutig.

Jonathan Safran Foer: Everything is Illuminated

Auch seufz. So ein schönes Buch! Und das radebrecherische Englisch ist sehr lustig!

Ernest Hemingway: Paris– ein Fest fürs Leben
Bin im Augenblick Hemingway-süchtig. Kann auch nix dafür.

Ich könnte jetzt noch eine laaaange Liste mit Klassikern der deutschen, englischen, französischen und russischen Literatur aufführen. Mache ich aber nicht.  ;D

Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Sarah am 24 September 2009, 17:12:44
Hi,

mit Listen nach dem Motto "muss man gelesen haben" tue ich mich ehrlich gesagt schwer. Ich zähle deshalb ein paar Bücher auf, die mich aus irgendeinem Grund beeindruckt haben.

Klassiker
Alfred Döblin: Berlin, Alexanderplatz
Leo Tolstoi: Anna Karenina
Leo Tolstoi: Krieg und Frieden
Joseph Roth: Hiob

Fantasy
Terry Goodkind: Das Schwert der Wahrheit

Science Fiction
Frank Herbert: Der Wüstenplanet I - III (IV-VI sind nicht so toll)
Richard Morgan: Die Kovacs-Trilogie

Ciao!

Sarah
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Leony19 am 12 Juli 2010, 12:27:40
Also, da ich die Zeit genutzt habe:

(Falls dopplung, Sry. ich bin nicht mehr alle Seiten durchgegangen hier.)

Nina Blazon
- Faunblut
- Schattenauge

Beide sehr spannend und haben Spaß gemacht zu lesen. Zu Schattenauge ist zu sagen, dass ich zwischendurch echt dachte "Wann passiert mal mehr als jagen und wegrennen?" aber das Ende war dann doch recht gut. Kein Riesenknall, aber doch interessant. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.

Apilynne Pyke
- Elfenkuss

Ganz ehrlich, erst dachte ich "Nööööööö mit Elfen hab ichs nicht." Zumal das Cover auch was unspektakulär war und die Handlung sich lasch anhörte. Von der Handlung her, denk ich, man kann da noch ein wenig mehr machen. Aber, es liest sich recht gut und ich finde, die Autorin hat eine erfrischend neue Idee zur Umsetzung von Elfen/Feen kurz Naturgeister hervor gebracht. Die Idee fand ich also Originell.

Rainer Wekwerth
- Damian - Die Stadt der gefallenen Engel

Hat mir sehr gut gefallen. War super spannend und ich hoffe, ich hoffe inständig, dass Herr Wekwerth das Buch fortsetzt und das Ende nicht so stehen lässt, weil ich eben doch eine Happy End Fanatikerin bin.
Auch hier wurde ich positiv überrascht. Dachte erst "Engel??? Geh mir weg damit!" Aber meine Buchhändlerin meinte, das würde sich lohnen und sie sollte Recht behalten. Gut, die Hauptfigur Lara mag ich nicht .Das liegt aber wohl daran, dass mich mal eine Lara aus nem anderen Buch genervt hat und ich seitdem mit Larafiguren nicht klar komme. Damian war hingegen war voll getroffen. Spitzenmäßig. Mehr mag ich eigentlich nicht verraten. ^^
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Forticus am 21 September 2010, 22:50:59
Uli Moll, Die Detektive von Eichenburg,  BoD / Selbstverlag

Eine völlig utopische Erzählung und ein vorsätzliches Ableben.

 :whee:  :hach:


Liebe Mitteufel und -felin(n)en,

ich werde mich dafür hassen, aber ich muss das jetzt tuen. *Strauß NeuRosen schwenk*

*glühenden Koks der Hölle nehm*
*in Weihrauchfass einleg*
*dasselbige bis zum Rand mit Weihrauch auffüll*
*losschwenk* (aber so was von!)

Als ich vor 2 Jahren dieses Buch bestellte, wollte ich einfach nur mal etwas molliges am FF-Kamin lesen, und mein erster Eindruck vom Klappen-, Geleit-, und sonstigen Drumrumtext war, dass da jemand unsere Gesellschaft durch den Kakau ziehen würde.

Nun bin ich zur Hälfte durch und eines Besseren belehrt: es entfaltet sich eine Utopie mit wohl bedachtem Rechtssystem, durch welches uns der ehrwürdige Herr von Waldhof, seines Zeichens Richter und Protagonist, führt, und auch wenn dessen unerhörte Abenteuer als Erzählung dar nieder geschrieben wurden, welche das show eindrucksvoll tellt sowie Dialoge eher erzählt denn ausspricht, oder vielleicht gerade dadurch, ist die Sprache des Buches ein wahrlicher Genuss, welchen ich zuletzt, als ich dieser Sprache begegnen durfte, verwesene 35 Lenze zuvor in gelber Reclam-Schul-Literatur, ganz sicher nicht hatte, und an den Lehrern oder den Autoren oder den für mich damals völlig uninteressanten Themen gelegen haben möge.

Eine post-apokalyptische Utopie, die an das Gute im und an post-skandinavisches High-Tex-Stil-Gewebe am Menschen glaubt, und deren mehrere hundert jährige Rechtsgeschichte den Begriff des heimtückischen Mordes nicht vernommen zu haben scheint, ist mit der vorgefundenen "verschlauften Sprache" - ein aus vollem Herzen aufrichtiges Kompliment, in der die Sätze beständig versuchen die Absätze in deren Länge einzuholen und die in der modernen Häppchen-Literatur lockerflockig 20 Absätze, wahlweise 30 schnelle Filmüberblenden ergeben würden, auf das vortrefflichste berichtet.

Aber noch ist die Stunde - der Autor bezeichnet das Werk als Stundenroman, was mich bei meiner eigenen Einordnung in die Zielgruppe irgendwie verladen hatte - nicht um, und ich werde erst wenn es diese Stunde geschlagen hat, erkennen, ob ich meinem Geschwurbel noch etwas hinzufügen sollte.

Leute,
ich habe absolut keine Ahnung vom Verlagsgeschäft, noch weniger von Literatur. Aber wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann würde ich mir wünschen ...

mehr Wünsche. Und dass der zeitgemäße Uli M. irgendwann  - und sinniger Weise links - neben Thomas M. im Regal steht, mit einem dezenten Reclam drauf. Schon jetzt hat das Cover die passende Primärfarbe. Und die ganzen Fußnoten 1) erstmal!


Was mich in letzter Zeit dazu berufen hat, wie am Fließband Bücher zu besprechen? Ich weiß es nicht. Vielleicht musste ich mangels sprachlicher Schulleistungen erst Physik und Astronomie studieren, um Sprache zu begreifen.

----------
1) Was ich ganz sicher nicht lesen möchte auf der Reklame-Rückseite: "... und nichts ist, wie es vorher einmal war.", auch wenn es stimmt. Irgendwie.


       
*  *  *


Anhang 1.0  (23.09.10)

Da wäre ich nun fertig mit dem Buch und zur Feier des Tages gab es in der Herberge zum Abend ein gut bürgerliches und vortrefflich Mahl, von dem ich kurz berichten möchte. 2)

Feine Streifen von Bergen
auf frisch angeschlagenem Blatt
dazu ein Glas 680er Südmüller "Erster Mann", in Eichenholz gereift 3)

Bärenfaust Waldhofer Art
an Seedorfer Spitzen
dazu Eichenburger Doppelbräu, frisch vom Faß

Seekeltische Käsevariationen

Rugienische Zigarre und Eichenburger Bär

Das Menue hatte einen Gegenwert von zwei Tagelöhnen, und die Zigarre deren zweimal mehr, wogegen beim Bär jeglich Maß nicht gehalten wurde, allerdings die Gastgeber des Festmahles darauf Wert legten festzustellen, dass die Besteckhüllen an diesem Abend nur als Tischkärtchen Verwendung fänden. Und weil es sich um eine völlig utopische Erzählung handelte, gab es zum Festmahl reichlich Zupfmusik und Gesang. 5)

Indes noch zu ergänzen wäre, der Humor. Konnte ich doch zeitweise auch bei sternhagelblauem Himmel gleich dem Johannes von Waldhof so manches nicht erkennen: mir stand das Pipi in den Augen, dem Johannes die Bäume vor dem Wald.

-----
2) Der Anstand verbietet es hingegen über jegliches Geschehen des Endes offen zu berichten.
3) "Erstes Gewächs" ist ein Marketing Name für eine gehobene Klasse 4) von Riesling Wein, westlich von Wiesbaden.
4) Weniger erstaunlich wird dadurch eine andere Klasse angesprochen und der Wein von dieser gehoben.
5) Dieser Absatz ist reine Fan-Fiction und entspringt der völlig utopischen Vorstellung, dass der eigens angereiste seekeltische Party-Musiker nicht an einen Baum gefesselt mitfeiern darf.

 
*  *  *

Und bevor ich mich vor den hohen Teufeln wegen Fan-Fiction verantworten muss,  kratz ich die Kurve und die Wildsau sich am Eichenbaume.
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Forticus am 23 September 2010, 23:45:25
up, Anhang 1.0 ergänzt
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Antigone am 13 Oktober 2010, 17:37:24
Wow. Selten, dass ich von einem Buch so beeindruckt war. Da muss ich euch natürlich gleich davon erzählen:

Der Fluch der Gaukler, von Karen Maitland.

Was vom Titel und dem Klappentext wie ein x-beliebiger historischer Roman klingt, vielleicht ein wenig abenteuerlcih, so nach dem Motto: Hui, wie lustig war das Gauklerleben im MA.... das entpuppt sich als etwas ganz anderes. Noch nie habe ich eine so gründliche und drastische Schilderung des Alltagslebens des Mittelalters gelesen. Dagegen lesen sich die "Säulen der ERde" wie eine Seifenoper, und Das Lied von Eis und Feuer - bei all ihrem Realitätssinn - wie eine Gutenacht-Geschichte.

Die Story ist simpel: eine Gruppe von neun heimatlosen Menschen findet sich zusammen, um gemeinsam vor der Pest zu fliehen. Der Roman handelt von nicht viel mehr als dieser Reise und dem Kampf ums Überleben. Doch so unspektakulär das klingt, so spannend liest es sich. Trägt doch jeder der Neun ein Geheimnis mit sich. Und so wurschteln sie sich durchs Leben, mit all ihren Problemen und Fehlern. Und das Leben im MA war verdammt hart!

Vom Inhalt will ich nicht mehr verraten. Gegen Ende dachte ich schon, der Schluß würde mich enttäuschen, aber ich hätte auf die Autorin vertrauen sollen: er tut es nicht!

lg, A.

edit: hab gerade festgestellt, dass das Buch im Original "Company of Liars" heißt. Was als Titel viel besser passt!
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Neyasha am 13 Oktober 2010, 21:59:13
und Das Lied von Eis und Feuer - bei all ihrem Realitätssinn - wie eine Gutenacht-Geschichte.
:o Ich gebe ehrlich zu: Noch brutaler das Lied von Eis und Feuer klingt für mich ziemlich abschreckend. Ich bin halt eher zart besaitet.  :traurig:
Okay, die Serie "Rome" hab ich auch weggesteckt, aber die ist für mich in punkto Realitätssinn, Grausamkeit, Härte und Dreck dann doch auf einer Stufe mit dem Lied von Eis und Feuer.
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Rilyn am 13 Oktober 2010, 23:51:44
Muss haben. :lesles:
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Luna am 14 Oktober 2010, 00:25:48
Das setze ich auch mal auf meine Liste der Bücher, die ich irgendwann noch lesen will. Nach der #&%# Masterarbeit.

Die letzten Bücher, die mich beeindruckt haben waren "Tintenherz" von Funke und "Running Man" von Bachman/King.

Von euch kann nicht zufällig jemand begründen, warum man gewisse Klassiker gelesen haben muss/sollte? Ich streite mich da gerade mit meinem Bruder drüber, der Goethe in der Schule für Folter hält ::)
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Antigone am 14 Oktober 2010, 09:13:25
und Das Lied von Eis und Feuer - bei all ihrem Realitätssinn - wie eine Gutenacht-Geschichte.
:o Ich gebe ehrlich zu: Noch brutaler das Lied von Eis und Feuer klingt für mich ziemlich abschreckend. Ich bin halt eher zart besaitet.  :traurig:


Das LvEuF ist anders brutal. Dort geht es ja eher um die Ängste und Sorgen der höhergestellten Leute, der Adeligen.

Aber beim Gauklerfluch geht es um die Ärmsten der Armen, um "Alltagsprobleme", und das macht es so besonders eindringlich. Der Kampf ums tägliche Brot geht einem halt näher als das Gerangel um die Thronfolge - finde ich.

lg, A.
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: nostra am 14 Oktober 2010, 09:40:44
Hi @ all,


es gibt sooooo viele gute Bücher.

Hier mal ein klitzekleiner Auszug der Bücher die mir spontan einfallen zu dem Thema:

Der dunkle Turm Zyklus    von Stephen King
Die Zwerge                     von Markus Heitz


da wären noch viele mehr ... aber die beiden Reihen haben sich bei mir festgesetzt. Ich liebe es einfach wie in diesen Bändern ganze Welten zum Leben erwachen.

mfg
nostra 8)
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Nimmer am 14 Oktober 2010, 10:23:26
Hallo, Luna.

Von euch kann nicht zufällig jemand begründen, warum man gewisse Klassiker gelesen haben muss/sollte? Ich streite mich da gerade mit meinem Bruder drüber, der Goethe in der Schule für Folter hält ::)
Hat dein Bruder Freude am Denken?
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Luna am 14 Oktober 2010, 12:01:06
Hat dein Bruder Freude am Denken?
Hält sich in Grenzen. In praktischen Sachen ist er ganz gut, aber was Literatur angeht...
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: anabanana am 14 Oktober 2010, 12:16:20
Zitat
Hält sich in Grenzen.
:lach: Geschwisterliebe!

Lass ihm Zeit. Viele der Klassiker, die wir in der Schule lesen mussten, fand ich damals furchtbar. Heute weiß ich, dass es einfach noch zu früh für mich war, denn wie soll man verstehen, dass jemand sich aus Liebe umbringt, wenn man noch nie richtig geliebt hat? Ihn überreden zu wollen, bringt garnichts, das hat meine Mutter auch versucht und ich hab aus Trotz die Bücher extra nicht gelesen.  :devgrin: Dann hab ich "Anna Karenina" gelesen und war  :twitch: Heute bin ich Fan der Klassiker.
Also, Zeit....
Das ist aber hier off-topic und passt vielleicht besser  hier?  (http://federfeuer.anorivrin.net/index.php?topic=9306.0)
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Viskey am 14 Oktober 2010, 12:36:37
Persönlich fände ich es schöner, wenn der Threadtitel statt "muss" ein "sollte" beinhalten würde.

Und weiters sehe ich das mit dem, was man gelesen haben sollte, so:
Es gibt Bücher, über die wird viel geredet. - Damit meine ich solche, über die für einen längeren Zeitraum geredet wird, mehr als mal kurz ein Jahr, wenn wieder ein Skandalbuch erscheint. (Ich meine, dass man sehr gut leben kann, ohne eine von Herrn Bohlens "Auto"biographien gelesen zu haben.) Vertreter dieser Kategorie wäre zB Herr Tolkien mit seiner Ring-Trilogie.

Dann gibt es Bücher (sind oft die selben wie im vorigen Punkt), die in anderen Büchern zitiert werden, oder auf die Bezug genommen wird. Ein geradezu klassischer Vertreter dieser Kategorie ist "Per Anhalter durch die Galaxis" mit dem berühmten "42".

In diese Bücher sollte man zumindest einmal hineingelesen haben, um sich selbst ein Bild machen zu können.
Um auf Goethe zurückzukommen: Der wird unseren Schülern gründlich verdorben, weil sie ih zu früh lesen müssen, wenn ihnen noch die nötige Reife fehlt. (Das gilt auch für andere Bücher. Ich persönlich kann bis heute darum den kleinen Prinzen nicht ausstehen.)

Last but not Least gibt es natürlich noch die Bücher, die uns persönlich so beeindruckt haben, dass wir meinen, jeder andere wäre davon genauso beeindruckt. Bei mir steht in dieser Kategorie gerade "Die Bücherdiebin".

[/ :klugklo:]
Viskey
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: FF am 14 Oktober 2010, 12:47:59
Och, ich glaube, dass schon alle den Fredtitel so verstanden haben, dass das "muss" kein "muss" sein muss.
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Wolfskind am 14 Oktober 2010, 12:49:59
edit: Mein Gott -e Güte, ist die Chefin wieder schnell heute!  :wiejetzt:
Ich lass es trotzdem stehen. :grinwech:

----
Dieses "muss" im Titel sehe ich so, wie in dem peinlichen Ausdruck "must-haves".

Ich glaube nicht, dass es nötig ist, den Thread-Titel zu verändern, damit allen klar ist, dass sie die hier aufgezählten nicht lesen müssen.  ;D
(Ich sehe in Gedanken schon zwei Mods in Teufelswohnung rennen:" Guten Tag, allegemeine FF-Kontrolle!Sämtliche Muss-Bücher und jeweils eine kurze Inhaltsangabe bitte!" :devgrin:)


In den meisten Beiträgen hier wird doch ganz gut begründet, warum derjenige, der die Bücher vorschlägt, findet, dass man sie gelesen haben sollte.  :weissnicht:
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: anabanana am 14 Oktober 2010, 12:54:32
Wie wärs aber mit einem Komma nach "Romane"?! ;)
Man könnte auch ein "könnte" setzen: Romane, die man (unbedingt) gelesen haben könnte!  :grinwech:
(Nicht für ungut, ist nur Spaß!)
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Rilyn am 14 Oktober 2010, 12:59:15
 :nudelholz:
Alles raus hier, was kein Buch ist!
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Viskey am 14 Oktober 2010, 12:59:19
 :zitter: Meine Güte, was hab ich angerichtet!  :zitter:

 :cheese:

Schon klar, dass das MUSS kein muss ist, sondern ein sollte. Aber ich bin heute in kleinkrämerischer Stimmung, scheint's.

Nix für ungut.

Viskey
Musterbücher schön sichtbar im Regal aufstell und zugehörige Rezensionen sortier
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Gregorius am 14 Oktober 2010, 13:18:17
Dieses "muss" im Titel sehe ich so, wie in dem peinlichen Ausdruck "must-haves".

Ich glaube nicht, dass es nötig ist, den Thread-Titel zu verändern, damit allen klar ist, dass sie die hier aufgezählten nicht lesen müssen.  ;D
(Ich sehe in Gedanken schon zwei Mods in Teufelswohnung rennen:" Guten Tag, allegemeine FF-Kontrolle!Sämtliche Muss-Bücher und jeweils eine kurze Inhaltsangabe bitte!" :devgrin:)

Muss man dann Orwell gelesen haben? ;D
Hm, ich war sehr enttäuscht als mir vone inem Freund gesagt wurde, er schließe sich der Mienung einer Buchhändlerkollegin an 1984 müsse man heute nur noch kennen, aber nicht mehr gelesen haben. Das finde ich unsinnig. Ebenso habe ich meine Probleme mit Reich Ranicki, auf den ich sonst absolut nichts kommen lasse, ich finde den Mann großartig, wenn er über das älterwerden von Büchern spricht. Wieso Dürenmatts "Der Besuch der alten Dame" heutzutage beispielsweise verblasst sein soll, verstehe ich absolut nicht.
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: felis am 15 Oktober 2010, 22:40:10
Was?! Der "Besuch der alten Dame"  :hach: soll veraltet sein?!
Back to topic - naja so halbwegs jedenfalls.
Was Kurzgeschichtenliebhaber unbedingt gelesen haben sollten, sind die kleinen Scheißhausgeschichten von einem gewissen Markus Walter aka zitatus.  :cheese:
Wer kurzweilige Unterhaltung von lustig bis nachdenklich mit immer treffsicheren Pointen mag, sollte sich das auf gar keinen Fall entgehen lassen.
Ganz dickes Kompliment an zitatus, den Meister der kleinen Form!  :applaus:
Titel: Muss man gelesen haben
Beitrag von: Kerstin-Viech am 15 November 2010, 19:33:43
Hallu :)

Im Internet gibt es unzählige Listen von Büchern, die man in seinem Leben gelesen haben sollte - mich würde allerdings interessieren, welche Bücher ihr empfehlen würdet (und warum).
Also: Welches Buch/welche Bücher muss man eurer Meinung nach gelesen haben?


Hoffe, es gab diesen Fred nicht schon, nix gefunden. Doofe Suchmaschine hat mir nichts angezeigt. :blush:


edit: Themen zusammengeklebt. - FF
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Roseend am 15 November 2010, 21:31:41
Keine Ahnung, müssen musst du nix :cheese: Ich habe schon so viele gute Bücher gelesen und habe noch viele vor mir, leider komme ich seit ich schreibe nur noch selten zum Lesen. Deshalb schaue ich mir mittlerweile genau an, was ich mir vorknöpfe :cheese:

Die Geschmäcker sind ja sehr verschieden, was dem einen gefällt mag ein anderer überhaupt nicht ;)
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Katja am 15 November 2010, 21:49:16
Wenn Du nicht gerade Literaturwissenschaft studierst, bist Du doch erst mal ziemlich frei. Wenn Du Dich zu einem bestimmten Thema/Genre einer bestimmte Gattung etc. einarbeiten willst, sieht das allerdings schon wieder ganz anders aus. ;)

Was interessiert Dich denn?
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Uli am 15 November 2010, 21:57:45
Eben ...

SiFi ohne 2001, den Anhalter und Asimovs Robotergesetze geht gar nicht, aber Western kommt hervorragend ohne sie aus. Kriminalromane ohne Holmes zu kennen und Dupin und Poirot? Unmöglich! Aber alle drei haben keine Relevanz für Glitzervampir-Romanzen ... (Bram Stoker hat hier interessanterweise auch keine Relevanz, obwohl er kein begnadeter Detektiv ist). Und der Bleistifte sind da viele ...
 
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Forticus am 31 Dezember 2010, 20:04:16
  Zafón, Das Spiel des Engels

Eine Rezension

Oder warum ich es irgendwann lesen werde.

* * *  ACHTUNG ! SPOILER * * *
* * * * * * * * * * * * * * *

Vor kurzem bat mich eine FFreundin, einen Bekannten von sich zu empfangen. Ich sollte mir die unglaubliche Geschichte seines Lebens anhören. Eigentlich war mein Terminkalender für dieses Jahr bereits geschlossen. Die letzten Tage des Jahres wollte ich entspannen und mir kein weiteres Mal “Wenn sie das hören, wird nichts mehr so sein, wie es einmal war” anhören müssen. Zu oft waren mir Leute als weltbeste Erzähler empfohlen worden. Doch ihr Vortrag hatte dann den Charm eines Fachreferates oder Lexikon.
Schließlich gab ich dem Drängen der FFreundin nach. Ich kannte ihren kritischen Umgang mit neuen Geschichten. Sie würde mir schon nicht irgendwen ins Haus schicken.

Zwei Tage später, am Abend des Fünfundzwanzigsten, stand im gelben Licht der Straßenlaterne ein junger Mann von vielleicht 30 Jahren vor der Tür. Er nannte den Namen unserer FFreundin und stellte sich selbst als David Martín vor. Und als ob er sich für sein Aussehen entschuldigen wollte, bestand er noch auf der Türschwelle auf der Tatsache, 45 Jahre alt zu sein. Dass er in den letzten 15 Jahren nicht gealtert sei, hinge mit seiner Geschichte zusammen. Er stamme aus Barcelona und hätte viele Jahre vom Schreiben einer Romanserie gelebt.

Ich bat Don Martín in meine bescheidene Bibliothek, wo die eicherne Standuhr gerade ihre 20 Schläge tat und öffnete eine Flasche Cran Reserva. Martín begann sogleich von seiner Zeit als 17-jähriger Nachrichtenredakteur zu erzählen und wie er zum Romanautor wurde. Er nannte seinen damaligen Vorgesetzten beim Namen: Don Basilio Moragas. Wer denkt hier nicht an Basilisken und deren mordenden Blick? Und er charakterisierte ihn als einen, der "... die Theorie vertrat, verschwenderisch gebrauchte Adjektive und Adverbien seien etwas für Perverse und Leute mit Vitaminmangel. Wenn er einen Redakteur mit Hang zu blumiger Prosa ertappte, verdonnerte er ihn drei Wochen lang zum Verfassen von Todesanzeigen. Hatte der Betroffene nach dieser Reinigung einen Rückfall, so versetzte ihn Don Basilio lebenslänglich zur Handarbeitsseite". Don Basilio erkannte, dass der junge David zu anderem als Journalismus berufen schien und förderte ihn wohlwollend.

Martín erhielt für eine Romanserie einen langfristigen Vertrag. Dieser stand dem charakteristischen Aussehen der dubiosen Verleger in nichts nach. Er mietete sich in ein verrufenes Haus ein, das seit vielen Jahren leer stand. Jahrelang schrieb er Tag und Nacht, um den Vertrag zu erfüllen.

Im Alter von 28 Jahren hatte sich sein Pseudonym einen Namen  im Blätterwald der Kioske gemacht. Da erhielt Martín von einem mysteriösen Verleger das Angebot, ein Buch zu schreiben, mit dem sich eine neue Religion gründen ließe. Und nachdem seine Verleger auf grausame Weise veranlasst wurden, ihn aus dem Knebelvertrag zu entlassen, nahm er die Arbeit auf. Regelmäßig trafen sie sich, um den Fortgang der Arbeit zu besprechen. Fasziniert lauschte ich ihren hochtrabenden Dialogen, während ich ein drittes Glas bereit stellte. An einer Stelle wollte ich mich an der Diskussion beteiligen. Es ging dabei um das Wir-Gefühl der Auserwählten und dass dies letztlich nur durch ein Feindbild erreicht werden könne, in dem alles unreine der eigenen Gruppe in eine andere Gruppe hinein projiziert wurde. Doch der Patron, wie Martín ihn nannte, würdigte mich keines Blickes.

Ganz anders Don Martín. Gelegentlich unterbrach er den Handlungsstrang, um mir an passenden Stellen weitere Einblicke in seine Kindheit zu gewähren, oder zum Glas zu greifen. Dabei gestattete er mir Fragen zum Handwerk eines Schriftstellers. Hatte ich mir doch an der Umsetzung eigener Ideen schon die Zähne ausgebissen und dadurch meinen beruflichen Weg in fragwürdiger Weise beeinflusst. Einigen Fragen entgegnete er meisterhaft durch erzählerische oder szenische Formulierungen seiner Geschichte. Manche Geschehnisse könne man aber auch einfach nicht besser darstellen, so sagte er, als sie getreu zu berichten: der Patron erschien zu ihren Treffen wechselnd in komplett weißer wie auch in komplett schwarzer Kleidung. Und rückblickend fügten sich manche der von Martín zusammenhanglos eingestreuten Oberflächlichkeiten wie von selbst zusammen. Dabei erreichten sie eine Tiefe, in der sie dem Grauen in meinem Innersten in die engelsgleichen Augen schauten.

Doch waren die Berichte von David Martín in süffiger Atmosphäre noch so spannend, seine Haupt- und Nebenfrau waren beide flach. Ich konnte die Damen im Verlaufe der Geschichte nur mit Mühe an ihrem Altersunterschied erkennen. In vielen seiner Sätze war die Anzahl plakativer nichtssagender Adjektive gleich oder größer der Anzahl von Nomen. Und so wunderte es mich auch nicht wirklich, als er von einer Begegnung mit weniger wohlwollenden Kritikern erzählte. Bei einem Überfall ritzten sie ihm mit einem schmutzigen Messer ihre Bewertung in die Brust.

Nach dem dritten Glas Tempranillo waren wir zum vertrauten Du übergegangen. Da öffnete er sein Hemd, um mir die Narben jenes Vorfalles zu zeigen. David's Stern war deutlich zu sehen.

In dem einen Jahr seiner Auftragsarbeit für den Patron kam es zu mehreren mysteriösen wie bestialischen Todesfällen. Und fast wäre dabei nicht nur das Werk, sondern auch David selbst im biblischen Alter von 30 Jahren vollendet worden. Das Grabmal war bereits fertig gestellt und das Todesjahr 1930 eingemeißelt.

Ein Polizeiinspektor versuchte ihm nachzuweisen, der Patron sei reine Einbildung und David sei selbst für die Todesfälle verantwortlich. Schließlich musste David nach Frankreich fliehen. Auf seiner Flucht erhielt er noch die vereinbarte Summe, die für den Abschluss seines Auftrages vereinbart war. Und dass er in den vergangenen 15 Jahren nicht gealtert ist, war ebenfalls Bestandteil seines Vertrages mit dem Patron gewesen.

 :arbeit2: Als die Bibliotheksuhr zur 22. Stunde schlug, hatte ich den Eindruck, viel länger mit meinem Freund David zusammengesessen zu haben. Wir verabschiedeten uns herzlich und er überreichte mir zur Erinnerung seine Geschichte als Buch Manuskript. Es trug den Titel "Das Spiel des Engels" und David hatte sich dafür als Pseudonym den Namen Carlos Ruiz Zafón überlegt. Da erlaubte ich mir noch eine letzte Frage und berichtete ihm von meinen Schwierigkeiten die richtigen Bücher für mich zu finden. Das Problem war ihm bekannt und er versicherte mir aus seiner Erfahrung auf dem Friedhof der vergessenen Bücher, dass es nicht der Leser sei, der das Buch aussucht, sondern das Buch sich den Leser auswählt.

Am nächsten Morgen war ich gerade dabei mit stählerner Klinge ein rohes Ei zu köpfen, um den Kater zu besänftigen, als sich die FFreundin meldete. Warum ich mich am gestrigen Tag nichts von mir hören habe lassen? Ob sie mir den lieben David nicht hätte schicken sollen? Sie behauptete steif und fest, David hätte vorgestern schon kommen sollen und sie hatte mich gestern den ganzen Tag nicht erreichen können. Mit ungläubigen Blick auf die Datumsanzeige der Bibliotheksuhr stellte ich verwirrt fest, dass ich möglicherweise nicht nicht zwei, sondern 26 Stunden mit David in meiner Bibliothek verbracht hatte.

Nachdem ich das Manuskript in den letzten Tagen noch manches Mal in die Hand genommen habe, stehe ich immer noch unter dem Eindruck seiner fesselnden Erzählkunst. Ab jetzt würde nichts mehr so sein, wie es einmal war. Ich hatte wieder Spass daran, mir Geschichten anzuhören. Und hatte mir David zwar einiges über die Inhalte seiner Schauerromane berichtet, halte ich nun mit seinen Memoiren ein authentisches Zeugnis seiner Meisterschaft in Händen: Seine Autobiographie, abgefasst als grauenhaften Schundroman. Ob ich es nun weglege oder doch noch irgendwann lesen werde?

Denn das Lesen von sogenannten Schundromanen wurde mir im Alter von etwa 13 Jahren in einer Verschwörung von Eltern und Lehrern abgewöhnt. Ich sollte mich fortan mit Hochliteratur und Sachbüchern befassen. Meine daraufhin nicht mehr kanalisierten Gedanken trieben mich in den folgenden Jahren an Orte der totalen Finsternis. Vielleicht sollte ich mir die Lektüre grauenhafter Schundliteratur wieder angewöhnen, oder gar das Schreiben derselben? Scheint es doch die Seele im Zaum zu halten.

  :arbeit2: Ich denke, ich werde das Manuskript nach den Feiertagen mit in den Verlag nehmen und einem meiner Lektoren anvertrauen. Wenn wir eine neue Sparte unter dem Motto "Biographien zeitgenössischer Meister" eröffneten, ließe es sich der Zafón vielleicht auch von einem renomierten Wissenschaftsverlag wie dem unseren vermarkten.

Da fällt mir ein, ich wollte für meine Enkel noch eine Geschichte aufschreiben, bevor ich diese Welt endgültig verlassen werde. Mein Großvater erzählte sie mir jedes Jahr zur Wintersonnenwende, welche von den Männern unserer Familie über Generationen unter dem Deckmantel des Weihnachtsfestes begangen wurde: über gefangene Seelen und über Christbaumkugeln, die keine sind. Und vielleicht ließe sich die auch als Biographie unterbringen, nur habe ich keine Ahnung, ob diese alten Familiengeschichten wahr sind.

  * * * ENDE * * *
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Ginnie am 01 Januar 2011, 11:45:58
Forticus, du solltest Schriftsteller werden!  :anbet1:
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Forticus am 01 Januar 2011, 12:05:09
 :blush:

Ab der Stelle "22 Uhr" habe ich gerade noch gravierende Änderungen gemacht, vermutlich während Du gelesen hast. Nun wird wohl eher ein Schuh draus, was meine Berufswahl (ähm ... die von "ich") angeht. Und "meine bescheidene Bibliothek" ergibt nun auch plötzlich einen Sinn. Muahharr.
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Leony19 am 11 Januar 2011, 12:49:41
Begeistert gelesen "Kerstin Gier"

- Band 1 Rubinrot
- Band 2 Saphierblau
- Band 3 Smaragdgrün

Eine Zeitresegeschichte mit Romanze. Ich hab die Bücher nun ein 2 mal gelesen, weil ich Gwendolyn und Gideon und einfach alles an den Büchern klasse finde. Sowohl Gwendolyns Erzählstil der amüsant ist. Gleichzeitig spannend und irgendwie... sarkastisch. Einfach herrlich. Die Bücher sind auf Platz 1 meiner Lieblingsbücher.  :hach:
Ich liebe ja diese Jugendromane. Und ich finde, Kerstin Gier hat ganze Arbeit geleistet Einfach suuuuuuuper toll und ich kanns nur weiter empfehlen.  :whee:

Ich freu mich jetzt schon auf die nächsten Bücher, die ich lesen werde. 

LG
Leony
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Mondstern am 19 Januar 2011, 23:35:17
Die Wohlgesinnten ist ein 1400 Seiten Roman des Schriftstellers Jonathan Littell, der eine fiktive Biographie mit realen Ereignissen und Personen des Holocausts verbindet.
Wer sich für dass Dritte Reich und den Holocaust interessiert „muss“ dieses Buch lesen. Es ist aus der Ich-Perspektive eines hohen SS-Offiziers geschrieben, der „nur“ seinen Job macht. Hervorragend recherchiert lief es mir oft eiskalt den Rücken herunter.

Leider mit 36 Euro nicht gerade billig, aber es gibt jetzt auch eine Taschenbuchausgabe für 18 Euro.

Lest euch die Kundenrezensionen bei Amazon mal durch
http://www.amazon.de/Die-Wohlgesinnten-Jonathan-Littell/dp/3833306289/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1295475723&sr=1-1

und hier noch interessantes bei Tante Wiki
http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Wohlgesinnten

LG Mondstern
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Forticus am 07 Februar 2011, 22:30:23

Beim Federfeuerlesetreffen waren einige der älteren Semester erstaunt darüber, dass einige der jüngeren Semester gewisse *hüstel* Standardwerke der Dystopie nicht kennen, was jetzt nicht als Vorwurf gemeint ist. Ich war selbst erstaunt, dass das schon so lange er ist, seit ich die Werke gelesen habe. Ich erlaube mir, einen kleinen Kanon vorzustellen, den ich hiermit den jüngeren Semestern nahelegen möchte. Angegeben ist jeweils das Erscheinungsjahr der Originalausgabe.

Samjatin, "Wir", "My" (russ.), 1920, Der gläserne Bürger im gläsernen Wohnblock, http://de.wikipedia.org/wiki/Samjatin
Huxley, "Schöne Neue Wellt", "Brave New World", 1932, Manipulationen von Föten, Kastengesellschaft durch  Züchtung.
Orwell, "1984" "Nineteen Eighty-Four", 1948/49, historische Zeitungsmeldungen werden gemäß aktueller Ereignisse justiert.

Die drei Bücher haben gemeinsam, dass ich sie selbst im Alter von 16 bis 18 gelesen habe. Allerdings nicht in der Reihenfolge ihres Erscheinens, was ich aber empfehlen kann: man sieht dann sehr schön, wer von wem ... wie sich die Ideen entlang des historischen Hintergrundes weiterentwickelt haben.
Die Werke haben meiner Ansicht nach nicht an Brisanz verloren. Insbesondere nicht für junge Menschen, die die "unsichere Zukunft" noch vor sich haben. Ob ich, inzwischen 30 Jahre gealtert, die Bücher heute noch einmal lesen würde? Schwierige Frage. Ich gehöre jetzt zum Establishment, welches ich seinerzeit für die in den Büchern geschilderte mögliche Zukunft verantwortlich gemacht habe. Jetzt sammle ich Informationen über Menschen und nutze sie aus, klassifiziere die Menschen auf einer Skala von +50 bis -50, rede mir die Vergangenheit schön und verteidige meine Besitzstände gegen Klischees. Insofern waren die Bücher seinerzeit gute Lehrbücher für das reale Berufs-und Privatleben.

Abschließend möchte ich der o.g. Trilogie ein Sachbuch hinzufügen. Es passt meiner Einschätzung nach thematisch (gelesen mit 20):
Fromm, "Ihr werdet sein wie Gott",  "You shall be as Gods", 1966. Sachbuch, Exegese des Alten Testamentes zur Utopie des Menschen / der Menschheit.

Prosit! (lat.: es möge nützen)
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Lilith am 07 Februar 2011, 23:01:23
Zitat
Fromm, "Ihr werdet sein wie Gott"

Ouh, der Nachname ist in dem Zusammenhang allerdings auch ... interessant. :uhoh:
(Ja, ich kenne Erich Fromm. ;))
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Kerstin-Viech am 18 Mai 2011, 23:19:54
Oh mann ... ich bin pleite! So wie das aussieht! Ich habe jetzt eine Liste mit *nachzähl* 17 Büchern, die ich lesen möchte! *uff*

Ich mag dann aber auch was anfügen. Für Fantasy-Liebes-Fans: Von Bettina Belitz: Splitterherz & Scherbenmond. Ich hoffe, dass der nächste Band bald erscheint!
Eine fesselnde Geschichte über Nachtmahre, die Träume rauben. Der erste Band hat mich fasziniert, den konnte ich gar nicht weglegen. Und mit dem Ende war ich äußerst unzufrieden. Der zweite Band war nicht ganz so gut ... aber wer kennt das nicht? Einmal angefangen ... Ist im Twilight-Stil geschrieben, von der Story her, aber es fesselt trotzdem ;D
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Neyasha am 20 Mai 2011, 11:54:28
Ich muss zugeben, dass ich "Splitterherz" eher zu den "Romanen, von denen ich euch abrate" zähle. Eigentlich lese ich (obwohl ich ihn gähnend langweilig finde) nur deshalb weiter, damit ich mit Berechtigung eine böse Rezension schreiben kann (abgebrochene Bücher rezensiere ich nicht).  :blush:

Da ich in diesem Thread schon ein wenig den Überblick verloren habe, bin ich mir nicht sicher, ob das folgende Buch schon empfohlen wurde (zumal es ja nicht unbedingt "neu" ist):
To Kill a Mockingbird/Wer die Nachtigal stört von Harper Lee.
Das ist ein wirklich lesenswertes Buch, in dem so vieles drinnensteckt. Es geht nicht nur um Toleranz, Rassismus und Ungerechtigkeit, sondern auch um die Kindheit und eine kindliche Idylle bzw. Unschuld, die allmählich zerstört wird.
Der Roman ist toll geschrieben, spannend, aufrüttelnd, warmherzig, ... ach, ich muss den unbedingt mal wieder lesen.  :hach:
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Kerstin-Viech am 20 Mai 2011, 12:19:59
Wirklich? Mich hat Splitterherz gefesselt. War eine klasse Lektüre für die Badewanne ;D
(Aber da sieht man mal wieder: Geschmäcker  und Ohrfeigen sind verschieden.)
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Neyasha am 20 Mai 2011, 14:11:01
Das sowieso. Ich glaube, es finden sich so einige Bücher sowohl hier als auch im "Bücher, die zu lesen man sich sparen kann"-Thread.  ;D
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Leony19 am 23 Juni 2011, 21:23:45
Ich weiß jetzt nicht, ob es ein Buch ist dass man u n b e d i n g t lesen muss, aber ich persönlich finde es gut. Und jeder der was ernstes mal lesen will, etwas, dass zum nachdenken anregt, dem würde ich es empfehlen. ;)

Das Buch heißt "Please don't hate me - Nichts ist wichtig, wenn man tot ist" von A.S. King.

 
[Edit]Splitterherz und Scherbenmond fand ich nervig. Ich hab beides im Regal stehen, den 2 dann aber irgendwo in der Mitte abgebrochen, weil ich die Figuren nur noch treten wollte. [/Edit]

LG
Leony
Titel: Re:Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Satire am 24 Juni 2011, 01:21:25
Ich lasse einfach auch mal einen Buch-Tipp hier:

Mein absolutes Lieblingsbuch, seit ich denken kann:
Wolfgang und Heike Hohlbein - Märchenmond
- Es ist einfach, aber total spannend und fesselnd!
Kristin Cashore - Die Flammende
- Das habe ich verschlungen! Absolut zu empfehlen!
Christopher Paolini - Eragon
- Irgendwie schon fast ein klassiker!
Christoph Marzi - Malfuria
-Das lese ich gerade und es ist fantastich!!!!!

LG
Satire
 :lesles:
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Jens am 14 Februar 2013, 17:32:23
Hallo.

Eine gute Idee, seine Favoriten zu teilen. Ich fänd es schade wenn dieser Thread komplett einschläft. Deswegen hier zwei meiner liebsten Bücher.

Moby Dick
Den kann ich immer wieder lesen. Ich mag den Kampf zwischen Ahab und sich selbst Moby Dick.

Ego - John von Düffel
Sehr spezielles Buch. Man muß sich darauf einlassen, auf dieses Buch mit seinem eigenwilligem Protagonisten. Aber wer es kann, wird seine wahre Freude daran haben.


Gruß
J.

Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Thanatos am 14 Februar 2013, 18:12:54
Da gibt es einige, v.a. wenn man nach verschiedenen Genres und Jahrhunderten geht....

Meine favoriten

1984 - George Orwell
Ich denke, dazu muss man nichts sagen, oder?

Hartmann von Aue - Erec
Mit dem Roman wird im Prinzip die Erzählkunst in der deutschen Literatur eingeführt (wer es nicht glaubt soll mal die seitenlange Beschreibung von Enites Pferd lesen  ;D)

Geschichten von Asimov
SF schlechthin, einige davon sehr erfolgreich verfilmt

Thanatos
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Oldlady am 14 Februar 2013, 19:08:50
Die folgenden Bücher habe ich schon mindestens fünfmal  gelesen (vielleicht weil sie nicht sonderlich intellektuell und einfach unterhaltsam sind  :cheese:)

Der Herr der Ringe

Pu der Bär

Kipling: Dschungelbuch, Kim

Scott Card: Ender

Harry Potter (alle Bände)

Horwood: Duncton Stone

Eragon (erster Band)











Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: utzrk am 14 Februar 2013, 19:38:10
Zu Ender, das auch eins meiner Lieblingsbücher ist (und im Original - bedeutend sinnvoller - Ender's Game heißt) gibt es noch einen, sagen wir mal, Parallelroman (Enders Schatten, im Original mit dem selben Titel), der die ganze Sache aus der Perspektive einer "Nebenperson" des Originalromans betrachtet - sehr interessant!

Orson Scott-Card ist sowieso einer meiner Lieblingsautoren, sowohl im SF-Bereich, als auch bei Fantasy. Sehr beeindruckt hat mich auch "Songmaster" (Meistersänger).

Tschüß
Utz
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: trallala am 14 Februar 2013, 19:48:30
Hallo,

wer sich im Jugendbuchbereich tummelt, sollte John Green kennen. Ich habe "Das Leben ist ein mieser Verräter" und "Eine wie Alaska" gelesen und finde die Bücher einfach
total wuchtig. Saugut geschrieben.


T!
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Verena am 05 April 2013, 18:36:53
Sturmhöhe von Emely Bronte

Stolz und Vorurteil von Jane Austen

Was ich unglaublich toll fand war "...und der Preis ist dein Leben" Band1-3
von C.M. Singer.
Ich weiß nicht, ob man diese Bücher unbedingt gelesen haben muss, aber ich war begeistert.

In Sachen Jugendbuch:

Der Goldene Kompass von Phillip Pullman (ALLE TEILE)

Bartimäus von Jonathan Stroud (auch alle Teile)

Die unendliche Geschichte und Momo von Michael Ende

Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Dorte am 12 Mai 2013, 23:43:53
Der Name der Rose von Umberto Eco.
Eines der besten Bücher aller Zeiten - und dabei mag ich keine historischen Romane ;D
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Viskey am 13 Mai 2013, 13:33:39
Tja, ein guter Autor kann dir eben alles verkaufen.  ;D

Wobei mich Der Name der Rose sehr irritiert hatte, als ich es gelesen hatte. - Ist lange her, und ich ging mit der Erwartung daran, dass ich da jetzt den Film zu lesen bekomme...  :grinwech:
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Hombre am 14 Mai 2013, 00:09:01
Ist schon interessant, was man alles gelesen haben sollte. Was mich nur wundert:

Kaum einer liest mehr Karl May. Ich habe seine Bücher früher viel gelesen. Okay, ich gebe zu, mit meinen 54 Jahren ist früher für viele jüngere Leute so unbekannt, wie die Welt in einem Science-Fiction Roman. Aber, mal abgesehen von der heute strengen und ungewöhnlichen Sprache des Autors, die der Zeit geschuldet ist, in der Karl May nun einmal aufgewachsen ist, hier kann man viel lernen:

- Seitenweise Dialoge ohne Items wie sagte er, fragte er, ... (und immer weiß man, wer gerade spricht)
- Romane in der Ich-Perspektive, die vielen sehr schwer fällt (hier kann man lernen, wie ... ach, lest selbst.)

Ich denke, ich brauche hier keinen speziellen Titel seiner Romane zu posten. Die sollten ja wohl bekannt sein, oder? Bei Gott, ich hoffe doch ...

Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Viskey am 14 Mai 2013, 00:16:03
Ich hab als Kind einen Karl May geschenkt bekommen. Angefangen zu lesen und mich tödlich gelangweilt. Ich weiß nicht mehr, welches Buch es war, aber es war das erste Buch meines Lebens, das ich nicht ausgelesen habe. *duck und flücht*
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Oldlady am 14 Mai 2013, 00:18:16
Ich habe Karl May als Jugendliche sehr gemocht. Manches ist wirklich lustig, vieles gekonnt – da gebe ich Dir Recht –, und einfallsreich. Wenn man erwachsen ist, wird Karl Mays Superman-Getue aber unerträglich - genauso wie das religiöse Zeug.

Irgendwie finde ich es aber auch schade, dass die jetzige Generation das nicht mehr liest.


Oldlady


Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: utzrk am 14 Mai 2013, 10:37:49
Ja, vor gefühlt hundert Jahren (so im Alter von acht, neun oder zehn - weiß nicht mehr so genau) habe ich Karl May verschlungen, zumindest die Indianergeschichten. Seitdem faszinieren sie mich, die Ureinwohner (sind zwar eigentlich auch Einwanderer wie wir hier in Europa, aber was solls?) Amerikas. Inzwischen weiß ich natürlich, dass sie mit Mays Indianern wenig gemein haben, aber egal. Spannend fand ich die Romane damals auf jeden Fall - ob ich sie heute nochmal lesen würde? Ich weiß nicht. Es ist eben schon lange, lange her ...

Tschüß
Utz
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: IronGinger am 14 Mai 2013, 10:55:17
Ich gehöre ja zur jungen Generation und ich muss zugeben, dass ich auch kein besonders großer Fan von Karl May bin, aber ich hab mal "der Schatz im Silbersee" gelesen. Mit 8 oder so. Das war aber auch das einzige Buch, was ich jemals von ihm gelesen habe.
Was mich abr trotzdem etwas... Schockiert. Wenn ich so Leute in meinem alter frage, Wer das denn ist. Die wissen es nicht und das find ich dann doch..... Hmmmm :)
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Sirius am 26 Mai 2013, 12:47:41
Vor einigen Tagen habe ich ein Buch "entdeckt".

"Die Erfindung des Lebens"
von Hanns-Josef Orthell

Es ist ein leiser Roman. Hier erzählt ein junger Mann mit sanften und gleichzeitig eindringlichen Worten seine Entwicklung von einem stummen Kind bis hin zum erfolgreichen Schriftsteller. Er beschreibt mit Rückblenden in seine Kindheit wie es zu seinem Jetzt-Zustand gekommen ist.

Meiner Meinung nach ein faszinierendes Buch.
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Leony19 am 27 Mai 2013, 11:28:01
Ich lese von Sir Arthur Conan Doyle "Sherlock Holmes - der Hund von Baskerville" ^^
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Haramis am 27 Mai 2013, 12:01:27
Jonas Jonasson: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand.

Dieses Buch zeigt einmal eine ganz andere Sichtweise auf die Welt und die Menschen, gepaart mit sehr viel trockenem Humor.

Ich mochte es sehr. :)
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Sirius am 27 Mai 2013, 12:04:15
Hallo Haramis,

dieses Buch versuche ich schon seit etlichen Wochen in der Bibliothek auszuleihen.
Aber die Warteliste ist lang.
Lohnt es sich, dieses Buch selber zu kaufen?

Gruß
Sirius
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Haramis am 27 Mai 2013, 12:06:27
Lohnt es sich, dieses Buch selber zu kaufen?
Ich finde schon, aber das ist nur meine Meinung. ;)
Gehört definitiv zu den Büchern, die ich persönlich auch noch ein zweites Mal lesen würde. :)
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Sirius am 27 Mai 2013, 12:11:57
Hallo Haramis,

danke für den Tipp.
Ich werde mir das Buch kaufen.

Grüße
Sirius
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Tintenklecks am 27 Mai 2013, 18:11:54
Ich habe Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand vor einigen Wochen gelesen und kann Haramis nur zustimmen.

Das Buch begeistert aufgrund seiner Art, die Dinge zu beschreiben. Als Leser nehme ich eine ganz ungewöhnliche Perspektive ein, als wäre ich selbst der Hundertjährige, der in Pantoffeln durch die Seiten schlurft - ein Vergnügen.
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Sirius am 27 Mai 2013, 18:28:00


Zitat
Ich habe Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand vor einigen Wochen gelesen und kann Haramis nur zustimmen.

Hallo Tintenklechs,

Die telefonische Bestellung ist vor fünf Minuten raus gegangen.

Ich bin gespannt.

Gruß
Sirius
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Melbur am 27 Mai 2013, 23:39:20
Ich lese von Sir Arthur Conan Doyle "Sherlock Holmes - der Hund von Baskerville" ^^
Vielleicht mein Lieblings-Doyle  :cheerful: Atmosphärisches ist es sehr viel stärker als andere Holmes-Geschichten.

Zum Hunderjährigen:
Es ist, wie es ist, und es kommt, wie es kommt  :grinwech:

Ich jage immer noch dem Schatten des Windes hinterher. Irgendwie will ich das Buch nicht zu Ende gelesen haben. Nächsten Monat wird auf jeden Fall Barcelona besucht, mit völlig anderen Augen.
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Sirius am 28 Mai 2013, 17:19:21
Zitat
Ich lese von Sir Arthur Conan Doyle "Sherlock Holmes - der Hund von Baskerville" ^^

In den Holmes-Büchern von Sir Arthur Conan Doyle wird eine Ausdrucksform benutzt, die mich irgendwie nervös macht - das ist mir früher nie aufgefallen - vermutlich habe ich mich geändert, denn die Bücher sind die gleichen geblieben.

Hallo Noir,

Deine Sätze:
Ich jage immer noch dem Schatten des Windes hinterher. Irgendwie will ich das Buch nicht zu Ende gelesen haben.

Jage nicht dem Schatten des Windes hinterher. Warte bis die Zeit gekommen ist, in der du das Buch unbedingt lesen musst - wo es dir quasi immer wieder im Weg liegt und du so lange drüber "stolperst" bis du es endlich gelesen hast.

Alles (auch ein Buch) hat seine Zeit.

Gruß
Sirius
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Uli am 21 Juni 2013, 22:02:17
der Pate, Mario Puzo.

Unbedingt lesen (und unbedingt den Film meiden ...)
Eine wunderbare Angelegenheit, schriftstellerisch voller No-Gos (die kein bisschen stören), inhaltlich genial, vielschichtig und spannend.

Zum Einen behandelt das Buch den Werdegang des Paten selber, aber ein Hauptaugenmerk gilt seinem Sohn - der zuerst die kriminelle Vergangenheit (die er ablehnt) verstehen muss - und dann eine Entscheidung zu treffen hat.
Nun ... lesen.
Darüber diskutieren wäre ein eigenes Thema wert ...
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Leony19 am 29 Juni 2013, 23:11:43
Hat jemand von euch mal die Jack London Bücher "Ruf der Wildnis" und "Wolfsblut" gelesen und kann die empfehlen?
Ich kenn nur die Verfilmungen und überlege sie mir aufs E-Book runter zuladen.
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Dorte am 29 Juni 2013, 23:19:24
Ja und ja. Sind nicht ohne Grund Klassiker. Man muss halt Abenteuergeschichten alter Schule mögen. :)
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Leony19 am 29 Juni 2013, 23:22:40
Danke Faustina, dann werd ich sie lesen. Ich hab als Kind all diese Abenteuerfilme geliebt und bin jetzt meine Klassikerlektüren am aufbessern. Kaum zu fassen, was mir alles entgangen ist.  :blush:
Nicht mal in der Schule haben großartig Klassiker gelesen. Aber vielleicht ist das auch gut, vielleicht hätte ich das damals gar nicht so würdigen können, wie jetzt.
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Dorte am 29 Juni 2013, 23:27:00
Es sind halt etwas altmodische Geschichten. Ich habe die in meiner Abenteuerromanphase im frühen Teenie-Alter gelesen, zusammen mit der Schatzinsel/Entführt/Catriona (Robert Louis Stevenson war zeitweilig in unserer Bücherei nicht vertreten, weil ständig bei mir) und klassischen Detektivgeschichten wie Sherlock Holmes und Miss Marple. ;D
Wie sie sich im Erwachsenenalter heutzutage lesen, kann ich natürlich nicht beurteilen. Probier's einfach aus, schadet ja nicht. :)
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Bateman am 29 Juni 2013, 23:36:51
Wolfsblut habe ich vor kurzem erst wieder gelesen. Ich find's überhaupt nicht altmodisch. In der Schule hab ich's gehasst, weil es absolut falsch behandelt wird (oder ich den falschen Lehrer hatte, wie üblich). Jack Londons Geschichten - besonders natürlich "The Road" - haben fast was Reaktionäres.
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Leony19 am 29 Juni 2013, 23:44:34
Na ja, ich hab jetzt "Tom Sawyer" gelesen und bin bei "Huck Finns Fahrten" jetzt. Sherlock Holmes hab ich auch und Abenteuerklassiker mag ich schon recht gern. Die Winnetou Bücher kenne ich alle. Vor mir liegt noch Dorian Gray, Das Gespenst von Canterville, Die Schatzinsel, Der letzte Mohikaner und diverse andere. Auf die freu ich mich auch schon.

Danke für die Empfehlungen. Wir haben Klassiker in der Schule so gut wie gar nicht behandelt. Ich erinnere mich nur noch an "Leonce und Lena" und an "Der Gute Mensch von Sezuan". Das wars an Klassikern. Dadurch hab ich jetzt richtig Lust, mich da durchzustöbern. ^^
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Chris am 29 Juni 2013, 23:52:49
Habe gerade angefangen "Der alte Mann und das Meer" zu lesen. Gott, was da gerade am Anfang alles zerrissen werden würde hier im FF. Habe da auf den ersten Seiten einen Satz entdeckt, der 41 Wörter lang ist, etliche Kommata enthält und gleich 4 mal das Wörtchen "und". Das macht mir Hoffnung ;)
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Leony19 am 30 Juni 2013, 00:00:04
Auch nicht übel. Und das mit dem "zerrissen" hab ich auch schon bei einigen Büchern gedacht. :D
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Katja am 30 Juni 2013, 03:18:34
Habe gerade angefangen "Der alte Mann und das Meer" zu lesen. Gott, was da gerade am Anfang alles zerrissen werden würde hier im FF. Habe da auf den ersten Seiten einen Satz entdeckt, der 41 Wörter lang ist, etliche Kommata enthält und gleich 4 mal das Wörtchen "und". Das macht mir Hoffnung ;)

Liebe Leute, es heißt verrissen! Und nein, das würde hier nicht verrissen werden. Nur weil die meisten keine langen und verschachtelten Sätze schreiben können, heißt das nicht, dass solche Sätze per definitionem schlecht sind. Mir wäre es lieber, wenn Texte geröstet werden würden, weil sie nicht funktionieren, statt sie zu rösten, weil irgendeiner mal gesagt hat, lange Sätze, Adjektive und Blablaba sind schlecht. Sorry, das sind zwei Dinge, die keksen mich hier schon lange an.  :grump:
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Sirius am 30 Juni 2013, 09:30:43
@ Chris

"der alte Mann und das Meer" ist in der heutigen Zeit am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig.
Doch beim Weiterlesen "kriecht" die Geschichte so langsam unter die Haut, dass du es kaum bemerkt - sie lässt dich nicht mehr los - so ging es mir jedenfalls.
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Dorte am 30 Juni 2013, 09:49:10
Liebe Leute, es heißt verrissen! Und nein, das würde hier nicht verrissen werden. Nur weil die meisten keine langen und verschachtelten Sätze schreiben können, heißt das nicht, dass solche Sätze per definitionem schlecht sind. Mir wäre es lieber, wenn Texte geröstet werden würden, weil sie nicht funktionieren, statt sie zu rösten, weil irgendeiner mal gesagt hat, lange Sätze, Adjektive und Blablaba sind schlecht. Sorry, das sind zwei Dinge, die keksen mich hier schon lange an.  :grump:
Wäre da vielleicht einen eigenen Thread wert? :)
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Sirius am 30 Juni 2013, 10:28:52
@ Faustina,

mich würde so ein Thread interessieren, in dem diskutiert wird, ob und wann längere Sätze oder kurze Sätze angebracht sind etc.
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Katja am 30 Juni 2013, 10:33:38
Ich überlege mal, wie ich einen solchen Thread starten kann. Was ich Dir aber schon mal verraten kann, Sirius: es gibt keine Regel, ob und wann lange Sätze "funktionieren". Sie tuen es oder sie tuen es nicht. Bei Mann und Kleist funktioniert es. Die Frage sollte doch eher lauten, wie und warum lange Sätze funktionieren.
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Sirius am 30 Juni 2013, 10:46:47
@ Katja

wie auch immer man es nennt.
Es gibt Sätze, die lang sind und durch Kürzung an Inhalt verlieren würden.
Genauso wie es kurze Sätze gibt, in denen alles enthalten ist und durch Verlängerung "verwässert" würden und kaum noch Aussagekraft hätten.
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Chris am 30 Juni 2013, 11:07:27
Habe gerade angefangen "Der alte Mann und das Meer" zu lesen. Gott, was da gerade am Anfang alles zerrissen werden würde hier im FF. Habe da auf den ersten Seiten einen Satz entdeckt, der 41 Wörter lang ist, etliche Kommata enthält und gleich 4 mal das Wörtchen "und". Das macht mir Hoffnung ;)

Liebe Leute, es heißt verrissen! Und nein, das würde hier nicht verrissen werden. Nur weil die meisten keine langen und verschachtelten Sätze schreiben können, heißt das nicht, dass solche Sätze per definitionem schlecht sind. Mir wäre es lieber, wenn Texte geröstet werden würden, weil sie nicht funktionieren, statt sie zu rösten, weil irgendeiner mal gesagt hat, lange Sätze, Adjektive und Blablaba sind schlecht. Sorry, das sind zwei Dinge, die keksen mich hier schon lange an.  :grump:

Ungefähr genau DAS wollte ich damit ausdrücken ;)

Das mit "verrissen" war mir nicht ganz bewusst, zerrissen, ist aber nicht falsch, denn es drückt trotzdem aus, was ich meinte.
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Dorte am 30 Juni 2013, 11:10:14
Wenn du ein Buch zerreißt, hast du hinterher Papierschnipsel. Wenn du ein Buch verreißt, hast du hinterher einen traurigen Autor. "zerreißen" ist in diesem Kontext schlicht falsch und drückt NICHT dasselbe aus wie "verreißen". Deswegen sind es zwei verschiedene, nicht synonyme Wörter. Sprachliche Präzision endet nicht in Erzähltexten, sondern darf auch gerne in Forenbeiträgen auftauchen. ;D
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Chris am 30 Juni 2013, 11:48:01
Ich weiss, dass es nicht dasselbe ausdrückt. Das liegt daran, dass ich nicht dasselbe ausdrücken WOLLTE.

Ich sprach von einem Text, nicht von einem Buch, und zerreissen produziert nichts produktives/besseres sondern nur noch Schnipsel, wie du so schön sagtest.

Ich halte das Buch bisher für gut und wollte mit meiner Ausage ausdrücken, dass ein solcher Satz hier teilweise "zerrissen" - in nutzlose Schnippsel zerfetzt - werden würde. Dieses Gefühl liegt daran, dass ich manchmal das Gefühl habe, dass Kritik nur um der Kritik willen angewandt wird. Quasi zwanghaft, weil man glaubt, ALLES kritisieren zu müssen, was irgendwie kritisierbar ist.

Aber ich schweife ab, das wird definitiv OT.
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: schroeder am 30 Juni 2013, 11:56:35
Darf ich hier noch kurz was nachschieben?

Sarkasmus lebt von Überzeichnung. In diesem Fall wäre "zerreißen" ein passender Begriff. Das sollte man zumindest im Hinterkopf behalten, wenn man den Gebrauch scheinbar unpassender Worte kritisiert. Finde ich jedenfalls!  :)
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Ayeelah am 30 Juni 2013, 12:32:42
:devhmm:
Und wenn wir schon OT sind:  Im Sinne des Federfeuers rösten bedeutet mehr oder weniger: Ein Text wird hier weder zerrissen noch verrissen - hier wird konstruktiv kritisiert, damit der Autor seinen Text verbessern kann, nicht, damit der Kritisierende sein Ego künstlich und auch nur vermeintlich aufwerten kann. Und ja - auch rösten will erst einmal gelernt sein, von daher mag der Eindruck "Kritik um der Kritik willen" durchaus gerechtfertigt sein.

Dennoch: Wer hier ist, um zu verreißen, hat das falsche Forum erwischt. Punkt.

Und jetzt bitte wieder back to topic. :devhmm:
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Ayira am 24 August 2017, 16:54:58
Vielleicht sollte ich mich kurz schämen gehen, denn den Herr der Ringe habe ich bisher noch nicht gelesen. Allerdings wird sich das demnächst ändern. Nachdem ich mir jetzt wieder die 3 Filme angeschaut habe und sie mir gefühlsmäßig (nicht im Sinne von Kopiererei) eine Inspiration für mein Buch waren, habe ich beschlossen, mich über das Geschrieben zu wagen.

Allerdings auf deutsch, in der Übersetzung der Frau und nicht des Mannes ein paar Jahre später (Namen leider vergessen). Anscheinend ist die seine schlechter übersetzt (?) Ich lese zwar gern englisch, aber bei Tolkiens Schreibstil, den ich vom Hobbit kenne ... lese ich es mal lieber auf deutsch - und dann seh ich weiter, ob ich mir die englische Version von meiner Freundin leihe.

Ich freu mich drauf  :whee:
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: FF am 25 August 2017, 09:15:59
UNBEDINGT die Margaret Carroux-Version lesen! Wolfgang Krege hat geglaubt, er müsste den Schreibstil modernisieren, und das wurde eine Katastrophe.
Titel: Re: Romane die man unbedingt gelesen haben muss.
Beitrag von: Ayira am 25 August 2017, 11:56:57
Danke FF, habe mir die Kritiken etwas durchgelesen bzw. hat mich meine beste Freundin auch gleich auf diese Übersetzung angesetzt. Sie hat mit Schülern (oder waren es Studienkollegen?) beide Übersetzungen zum Vergleich gelesen und gemeint, die Neuauflage von dem Herrn sei eine Katastrophe ...