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Grill / Re: (KG) Alles, was mir blieb
« Letzter Beitrag von Ayeelah am 30 November 2021, 14:11:51 »
Du bist sooooo gut!!
Äh, ich meinte: perfekt höllisch böse :umarm:
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Grill / Re: (KG) Alles, was mir blieb
« Letzter Beitrag von Quisille am 29 November 2021, 13:38:52 »
Im Moment versuche ich erst mal ein wenig Theorie zu pauken, damit ich Quisilles Röstung besser verstehe

Da ich den Quatsch mit der Dramaturgie immer wieder erzähle, aber immer unvollständig, niemals systematisch, oder auch nur in einem verständlichen Gesamtkontext, hab ich das hier mal zusammengefasst. Als Rechercherstarter. ;)
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Grill / Re: (KG) Alles, was mir blieb
« Letzter Beitrag von Ayeelah am 28 November 2021, 19:43:32 »
Dein Vertrauen in Ehren, Uli.
Ohje, ohje  :traurig:

das mit dem Aufbauschen kenne ich ja schon von meiner "Feengeschichte" - die war ursprünglich auch nur eine Schreibübung und drei Seiten lang und ist dann immerhin "nur" etwa 150 Seiten lang geworden.
Natürlich kein Vergleich mit Duellen und lieben schwarzen Vöglein ... :wichtel:

Im Moment versuche ich erst mal ein wenig Theorie zu pauken, damit ich Quisilles Röstung besser verstehe  :lesles:

:lava:
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Grill / Re: (KG) Alles, was mir blieb
« Letzter Beitrag von Uli am 23 November 2021, 01:13:02 »
 :cheese:

ay Aye

Frag mal eine uns bekannte CheFFin nach der ersten Version eines bekannten, umfangreichen Werkes namens (irgendwas mit Vögeln ... die Kg hatte den Titel ´die Looser ´) - oder Ril nach der ersten Version von Duell.
Der Witz bei Kurzgeschichten ist genau der: Man kann das in ein paarhundert Zeilen abhandeln. Oder in ein paartausend Seiten.
(Frederick Pool hat aus einer KG eine Trilogie machen müssen, und Goethe schrieb mal ˋentschuldigen Sie die Länge dieses Briefes, ich hatte keine Zeit, mich kurz zu fassen ´

Und da ist der Punkt: Nur, wenn man den Roman ˋhat´, kann man eine KG schreiben - sonst ist sie unvollständig. Und danach … sollte man leiden, weil so vieles unerzählt bleibt.
Denke den Roman, und schreibe die KG. Das geht, und du kannst das.

Ich denke, deine Romane werden besser, wenn du mit der reduzierten Form anfängst (so wie Rabenzeit, beispielsweise) und dann ˋauserzählst ´. Struktur kannst du da reinbringen, wenn die Story das hergibt. Irgendwann, wenn es nötig wird.
du bist ja noch jung …

(oh, Mann! so viele provokante Äußerungen in so wenigen Zeilen - das ist ja die Hölle!)

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Grill / Re: (KG) Alles, was mir blieb
« Letzter Beitrag von Ayeelah am 22 November 2021, 19:35:34 »
Tee geht immer - und grün wie die Hoffnung sowieso :lava:

so wie ich mich kenne, würde ich aus deiner Idee einen 300seitigen Roman machen :devhmm:
aber hej - nehme ich als Herausforderung an und probiere ich mal aus. Danke dir :blume:

Das muss ich dann ja noch theoretisch (und praktisch) mit der Theorie des Struktur-Hammers verbinden, weil Struktur in einer KG ja zwingend ebenfalls erforderlich ist und ISSO. Äh.
Öhm.
Ich hirne noch weiter herum ...
 :lesles:
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Grill / Re: (KG) Alles, was mir blieb
« Letzter Beitrag von Uli am 22 November 2021, 18:30:58 »
aye Aye!

nachdem ich die Diskussion hier verfolgt habe und dabei feststellen musste, dass mir das zu komplex ist … reines Bauchgefühlgrillen von mir (und ein Tee dazu  :kaffee2:)

Letztlich beschränkt sich meine Kritik auf einen einzigen Punkt:
Ich erwarte aufgrund des Umfangs und der Aufgabenstellung eine Kurzgeschichte - und finde eher einen Roman-Auszug (oder sowas).
Jedenfalls etwas, was ich nicht für eine KG halte - und ich denke, dass ist etwas grundlegendes, was mit Feinröstung nicht zu bearbeiten ist.
(Analyse hattest du auch schon genug, und das meiste davon könnte ich wiederholen. Oder halt nicht)

vielleicht hilft es dir, wenn ich eine Idee zur Umsetzung als KG liefere?
(wenn nicht, ignoriere den Restpost …)

Wie wäre es, wenn der Prota mehrmals hintereinander in Situationen kommt, in denen sein Name angezweifelt wird - und a) ihm jedesmal zur Änderung desselben geraten wird, worauf er b) jedesmal heftiger reagiert, von genervt bos aggressiv - und bei der letzten Gelegenheit in Tränen ausbricht, wg ˋdas ist doch alles, was ich noch von ihr habe ´.
Wobei diese letzte Gelegenheit vielleicht die vom vorletzten Gegenüber wg Agression herbeigerufene Security / Polizei sein könnte.
Ein wenig verfeinert noch: Erste Situation eher belanglos, das Gegenüber ist beinahe gleichgültig ob des Namens, erwähnt aber beiläufig ˋalso, ich würde den ändern lassen ´ - vielleicht ein Fahrscheinkontrolleur, dem die Identität egal ist, solange das Ticket echt ist oder sowas. Jedenfalls auch eine Steigerung der Intensität von Seiten des Gegenübers.
Mit zunehmend heftiger Teaktion des Protas könnte er zunehmend seiner Mutter fluchen ob dieser Namensgebung (und anderer Dinge, vielleicht: Worunter Kinder halt so leiden können.)

Dann hättest du eine Eskalationsspirale, in der die Frage nach der Namensänderung (bzw deren Verweigerung] langsam aufgebaut würde - und damit ein ˋAuflösung ´ in der Pointe.
Da würde dann die Agression nach außen ebenso zusammenbrechen wie die Wut auf die Mutter - und das wiederum wäre eine KG.

Noch ein Tee?
(Grüner Assam tgfop, nix besonderes …)
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Grill / Re: (KG) Alles, was mir blieb
« Letzter Beitrag von Ayeelah am 22 November 2021, 17:53:28 »
Aber im Ernst:
bei euch beiden hab ich grad das Gefühl, ich bin wieder ein kleines Kind, das den Teddybären fest an sich drückt und mit großen Augen einem Gespräch der Erwachsenen lauscht, dass es so richtig echte Bären dort draußen in der großen weiten Welt gibt.
:heiliger:

Ich lass das mal sacken, dann kann ich mein Bauchgefühl zum Ende noch etwas gründlicher durchdenken.
ich bin grad sehr erleichtert, dass neben Struktur und Theorie auch das Bauchgefühl noch einen Platz hat (Bauch tätschelt)
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Grill / Re: (KG) Alles, was mir blieb
« Letzter Beitrag von Quisille am 22 November 2021, 17:36:03 »
Tatsächlich gibt es kein weiteres Thema, ich fand die Themenvorgabe an sich (eigentlich) interessant genug, hatte es als Sprungbrett zum Schreib-Wiedereinstieg genutzt und dann über das Forum hinaus versucht, aus der Fingerübung eine funktionierende Geschichte zu machen - bin aber beim Ursprungs-Thema geblieben.

Ah, verstehe. :lichtaufgeh: Dann suche ich nicht weiter danach, vielleicht bin ich hier auf Abwegen. Ich lass das mal sacken, dann kann ich mein Bauchgefühl zum Ende noch etwas gründlicher durchdenken.

Grüße
Q.
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Grill / Re: (KG) Alles, was mir blieb
« Letzter Beitrag von Ayeelah am 22 November 2021, 16:47:40 »
Uffff!!
Jawoll, der Struktur-Hammer ist schwer!
ich muss erst mal die vielen Knoten aus meinem Hirn hämmern, dann kann ich euch bestimmt antworten, wie ich antworten will.
Derweil - tut euch keinen Zwang an und diskutiert munter weiter, ich bin grad noch unfähig, was konstruktives beizutragen ... und hoffe auf weitere Erleuchtungen durch euch.

Auf jeden Fall - sehr interessant, so hatte ich das noch nie betrachtet. Shame on me. Die Geschichte ist rein aus dem Bauch entstanden - mit Theorie, Aufbau etc. hadere ich gewaltig ... nach wie vor. Bisher hat mir das auch noch kein "Schreibbuch" erhellen können :schnief:

Daher kann ich dazu auch keine qualifizierte Auskunft treffen, weil ich darin schlicht keine Qualifikationen habe :flenn:

Zitat
=> Nur aus akedemischem Interesse: Hat Deine Story ein Thema, das hinausgeht über den Anlass, dem sie ihre Entstehung verdankt? Gerade Writing-Prompts wie dieser hier aus dem fiction-writing.de-Forum bringen oft Texte hervor, die (bewusst) nur einen Teilaspekt des Schreibens beleuchten.
Tatsächlich gibt es kein weiteres Thema, ich fand die Themenvorgabe an sich (eigentlich) interessant genug, hatte es als Sprungbrett zum Schreib-Wiedereinstieg genutzt und dann über das Forum hinaus versucht, aus der Fingerübung eine funktionierende Geschichte zu machen - bin aber beim Ursprungs-Thema geblieben.


Erst mal ganz lieben Dank - mehr kommt später. Ich klöppel erst mal meine Gehirnwindungen wieder gerade :grinwech:
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Grill / Re: (KG) Alles, was mir blieb
« Letzter Beitrag von Quisille am 22 November 2021, 16:30:08 »
Psst. Hallo Eska, nur nebenbei, will ja nicht den Röstthread mit Diskussionen vollspammen ...

Zitat
„Na, dann beschweren Sie sich doch bei meiner Mutter, wenn Sie sie finden!

Heißt doch: Ich würde es zu gerne mit ihr klären, sie verstehen, aber habe sie verloren.

Hübsche Idee, das als Midpoint aufzufassen, ich aber habe den Satz völlig anders gelesen. Seine Mutter dürfte mit Vornamen "Jane" heißen, und ich mutmaße, sie ist vermisst. Und dann find mal eine Vermisste in den Krankenhäusern oder Kühlhallen wieder, wenn die "Jane Doe" heißt... Für mich war das ein humoristischer Einwurf. Hätte in einem heiteren Text sogar als Pointe getaugt. Die Mutter wird auch bis Plotpoint 2 nicht mehr erwähnt, und bis dahin bleibt auch der äußere Konflikt alleiniger Träger der Handlung, der Konflikt bekommt in meinen Augen keine neue Wendung. Es gelingt mir einfach nicht, den Satz mit der Mutter als Midpoint zu sehen. Und er legt auch keinen Köder aus, der in der Pointe einen Payoff hätte. Der Köder muss vielleicht nicht unbedingt im Midpoint kommen, keine Ahnung, aber später habe ich auch keinen mehr gefunden.

Kurzzeitig dachte ich noch an den hier als Köder:

Zitat
„Wüsste gerne, welche Drogen meine Mutter bei der Namenswahl eingeworfen hatte.“

Dann würde aber das Timing nicht ganz stimmen, denn die Pointe kommt ja wenige Sätze später. Außerdem stellt der eben zitierte Satz eine Frage, die in der Pointe gar nicht aufgegriffen wird, nämlich: "Was hat sie sich nur dabei gedacht?" Die Pointe hingegen beschäftigt sich nicht mit Mamas Motivation, sondern den Auswirkungen ihrer Grille auf ihren John. Und Johns Mutterliebe wird im gesamten "Akt II" nicht thematisiert, auch nicht in Frage gestellt.

Meistens analysiere ich erst dann, wenn was nicht funktioniert. Für mich funktioniert das Ende nicht so recht, daher die Suche im Spannungsbogen nach Ursachen, wo stimmt es nicht mit der Struktur oder dem Timing. Gewissermaßen "À la recherche du Timing perdu". :cheese:

:bluemelein: Q.
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