Autor Thema: Diskussionen über Breaking Dawn von Stephenie Meyer  (Gelesen 5063 mal)

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Luna

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Diskussionen über Breaking Dawn von Stephenie Meyer
« am: 09 August 2008, 15:42:46 »
Da es die Chefin ja erlaubt hat, nutze ich doch gleich meine Chance ;D

ACHTUNG! Ich mach extra einen Fred auf, damit hier frei über das Buch geschrieben werden kann. Wer es noch nicht gelesen hat, sollte hier stoppen!






Ich hoffe, ich bin nicht die Einzige, die es schon durch hat. Eigentlich hat es mir ganz gut gefallen, bis auf:
a) Bellas Schwangerschaft, weil sie unlogisch ist
b) Den Namen des Kindes, weil er bescheuert ist
c) Das Ende

Das Ende wist mir am meisten aufgestoßen.Ich habe eine richtig gute Schlacht erwartet,bei der Bella und Edward sterben, ihr Kind aber gerettet wird und die Volturi besiegt werden. Bei all den Shakespeare Andeutungen hab ich fest mit sowas gerechnet. Aber was passiert? Nichts. Die Quatschen sich tot und am Ende sind alle happy und haben alles,aber auch wirklich alles was sie wollten. Hat mir nicht gefallen

Rilke

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Re: Diskussionen über Breaking Dawn von Stephenie Meyer
« Antwort #1 am: 18 August 2008, 02:34:21 »
Hab das Buch seit zwei Tagen durch und bin ganz froh, mich hier mal auskotzen zu können.

Alles rund um die Schwangerschaft fand ich grässlich!

Dazu kommt noch, dass Jacob auf das Baby geprägt ist! Och nööööö! (Wobei ich den Moment ganz schön beschrieben fand - aber trotzdem!!!) Alles irgendwie - hmmm... befremdlich.

Der Name ist wirklich total bescheuert!

Sehr enttäuscht war ich darüber, wie der Moment abgelaufen ist, als Edward Bella unsterblich macht. Das hatte ich mir wirklich anders vorgestellt, als das ausgerechnet Jacob daneben steht  :devroll: Ist ja doch ein intimer Moment, den ich mir romantischer gewünscht hätte, aber durch die fast tödliche Geburt war ja nix mehr mit Romantik.

Die Begegnung mit den Volturi hatte ich mir so in etwa schon gedacht - viel Aufregung um letzendlich nichts. War ja schon bei der ersten Begegnung so, erst große Drohgebärden und dann kampfloses Einlenken. Wirklich enttäuschend!

Ich fand auch, dass das Buch echt Längen hat, die nicht hätten sein müssen. Ich wollte eigentlich für meine Tochter übersetzen, habe aber nach dem ersten Kapitel aufgegeben, weil ich mich sonst wochenlang mit diesem endlosen Geschwafel hätte auseinandersetzen müssen.

Mein Fazit: das 4. Buch ist total überflüssig, ich war nach dem 3. zufrieden!

Gregorius

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Re: Diskussionen über Breaking Dawn von Stephenie Meyer
« Antwort #2 am: 18 August 2008, 09:04:46 »
Ach HIER ist der thread ;D. Habs jetzt durch. hab eigentlich keien Zeit weil ich los muss. Mus trotzdem was schreiben. Also ich fand die Schwangerschaft eigentlich ein interessanter Einfall, das war eigentlich sehr geschickt gemacht um den Übergang zu Bellas Vampirwerdung fließend zu gestalten. Auch das Jacob sich auf das Mädel prägt fand ich nicht schlimm (gibt es eigentlich einen Wettbewerb unter Bestsellerautorinnen wer den Kindern seiner Hauptfiguren die grässlicheren Namen gibt?) auch wenn das eine nicht berücksichtigte Problematik birgt, äh, später mal mehr. Nur eins noch: Also man muss es ja mal sagen, für ein handelsübliches Jugendbuch das vorher wie so viele das böse s-Wort dezent umkreist hat, gings in dem Buch ja ganz schön zur Sache ;D.

Mosaique

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Re: Diskussionen über Breaking Dawn von Stephenie Meyer
« Antwort #3 am: 18 August 2008, 10:37:44 »
Ich habs auch seit kurzem durch, und ehrlich gesagt gefiels mir super ;D Schlagt mich, aber gerade das Happy end hat mir gefallen :blush: Ich bin nun mal ein Happy-end-Fan, egal, wie kitschig es ist. Und vor allem fand ich es wirklich spannend, auch die Szene mit den Volturi (wo nachher letztendlich nicht viel passiert ist), gerade weil ich fest damit gerechnet hatte, dass jemand "Wichtiges" stirbt. Ich könnte glaube ich auch keine Hauptfigur in meinem Buch sterben lassen, dazu sind sie mir zu lieb geworden.
Bellas Schwangerschaft... nun, warum nicht? Es war spannend und irgendwie eine völlig neue Situation (bei allem, was ich mir vorher ausgemalt hatte, war das nicht dabei). Vor allem Edwards Beschreibung als "der brennende Mann"... Ich hab richtig mitgelitten :-\
Aber der Name des Kindes... der ist echt total bescheuert, auch der Zweitname "Carlie" *kaputtlach*. Mutter- und Vaterliebe hin oder her, das muss nicht sein. Da hätte sich sicher was Besseres gefunden!

Luna

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Re: Diskussionen über Breaking Dawn von Stephenie Meyer
« Antwort #4 am: 18 August 2008, 12:11:23 »
Ich wollte den Fred schon wieder löschen lassen und es im Februar noch mal versuchen.
Die Schwangerschaft fand ich unlogisch, weil es einfach nicht sein kann. Vampire produzieren keine Körperflüssigkeiten, weder Tränen noch Urin, aber Sperma? Nee.
Dann fand ich es für ein Jugendbuch auch eher seltsam, wie die Geburt beschrieben wurde (wer möchte jetzt noch Kinder bekommen? :-X) und dass die sich benehmen wie die Karnickel, obwohl vorher alles immer so dezent und mit Anstand gemacht wurde.
Damit kann ich ja alles noch leben, da ich enfach die Charaktere sehr mag und deshalb das Buch trotzdem gut fand.
Aber niemand wird mich von dem Ende überzeugen können. Bella und Edward mussten zusammen bleiben, klar. Ich find es auch nicht schlimm, dass sie beide nicht gestorben sind. Aber das Ende hatte überhaupt kein Konfliktpotenzial, es musste kein Opfer gebracht werden. Das macht die Probleme der anderen Bücher überflüssig. Wozu das Drama um Bellas Vampirwerdung? Läuft doch alles supi: Sie ist kein Killer, Charlie und Jacob hat sie auch noch, ihre Liebe zu Edward ist höchstens stärker geworden. Wer hat Angst vor den Volturi? Das sind Politiker und Diplomaten, keine Gegner. Die hatten so viel Potenzial, gerade weil sie ja auch gute Seiten haben (sorgen für Ordnung). Dann sind Alice und Jasper nicht wirklich geflohen, sondern kommen zur Rettung. Ich hab halt die letzte Seite gelesen und dachte "wie jetzt? das war's?"

Gregorius

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Re: Diskussionen über Breaking Dawn von Stephenie Meyer
« Antwort #5 am: 18 August 2008, 16:30:20 »
Ich fands auch Schade, das da nicht noch ein bisschen Massaker kam, zumal ich die Rumänen cool fand. Die Schlacht hätte ruhig schon ein bisschen gehen können bevor Alice dann auftaucht, gab doch genug Vamps die hätten sterben können bis zur Rettung der Hauptcharaktere, ansonsten war die Idee gar nicht doof.
Zitat
[...]und dass die sich benehmen wie die Karnickel, obwohl vorher alles immer so dezent und mit Anstand gemacht wurde.
Mir fehlt ein exzessiv lchender Smiley ;D. Aber ich fands gut, wenn auch im öhm...Detailreichtum etwas überraschend. Aber mal endlich nicht so prüde wie bei z.B. Potter.
Zu dem Thema Schwangerschaft: In Hinsicht der Sukkubus/Inkubus Theorie durchaus nicht aus der Luft gegriffen. Viel unlogischer ist eigentlich das die Beiden es überhaupt miteinander treiben können, weil, wenn kein Herzschlag dann kein Blutkreislauf dann kein...ne? Ja.
Meiner Meinung nach birgt das Ende übrigens einen verschwiegenen Konflikt. Nämlich: Nessi ist unsterblich. Jacob nicht. Tjaaaaa...

Luna

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Re: Diskussionen über Breaking Dawn von Stephenie Meyer
« Antwort #6 am: 18 August 2008, 16:43:19 »
Stoff für Band 5? Die epische Liebesgeschichte zwischen einem Werwolf, pardon, Shape-Shifter und einem Vampirmensch? ;D

Das mit dem Sex hätte mich nicht gestört, wenn vorher auch schon anders damit umgegangen worden wäre. So kam das für mich ein bisschen aus dem Nichts.
Ich fand eigentlich die ganze Idee mit den neu aufgetauchten Vampiren großartig, da hätte man so ein schönes Gemetzel draus machen können :devevil: Aber nein

Gregorius

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Re: Diskussionen über Breaking Dawn von Stephenie Meyer
« Antwort #7 am: 18 August 2008, 17:03:20 »
Zitat
Ich fand eigentlich die ganze Idee mit den neu aufgetauchten Vampiren großartig, da hätte man so ein schönes Gemetzel draus machen können
Hach, da sind wir wenigstens einer Meinung :cheerful:. Ich meine die Ägypter hätten dran glauben können inklusive Benjamin, Tanjas restliche Familie bis auf Tanja und ihren neuen Lover... Gab genug die hätten dran glauben können ohne gleich die Cullens sterben zu lassen, das hätte man durchaus bringen können meiner Meinung nach. Und auf die Rumänen war ich halt, wie gesagt, gespannt. Ich bin da Underworld verseucht, ich hab mitr die Volturi auch immer wie den Underworld  Viktor/Marcus mal drei vorgstellt (das da einer Marcus heißt war auch nicht hilfreich).
Hach, naja...
Ich meinte das mit Renesmee und Jacob eher so, das man ja das ganze Suiziddrama von bella und Edward kennt, das das Inprinten ja eigentlich auch eine Seelenverwandtschaft zur Folge hat müsste da in etwa 100 Jahren wenn jacob denn dann stirbt einiges auf die zu kommen...
(Ünbrigens, das mit den Shape-Shiftern fand ich auch noch klasse - doch nicht einfach nur ne neue Werwolfvariante)

Rilke

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Re: Diskussionen über Breaking Dawn von Stephenie Meyer
« Antwort #8 am: 20 August 2008, 01:00:35 »
wenn auch im öhm...Detailreichtum etwas überraschend

 :deveek:

Hab ich da in meiner Eile was überlesen? Oder auf Englisch nur nicht gepeilt? Ich hatte eher den Eindruck, das wird alles nur so angedeutet. Da fand ich das Gekuschel in Edwards Zimmer prickelnder. Naja, das war ja auch auf Deutsch. Muss ich wohl nochmal in Ruhe lesen  :devroll:

DarkLibelle

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Re: Diskussionen über Breaking Dawn von Stephenie Meyer
« Antwort #9 am: 20 August 2008, 16:22:32 »
Ich hoffe, ich bin nicht die Einzige, die es schon durch hat. Eigentlich hat es mir ganz gut gefallen, bis auf:
a) Bellas Schwangerschaft, weil sie unlogisch ist
b) Den Namen des Kindes, weil er bescheuert ist
c) Das Ende

Habe das Buch auch gleich am Erscheinungstermin erhalten und war nach dem Lesen irgendwie enttäuscht. Es hat viel verloren. Wenn ich bedenke wie toll ich die anderen Bücher fand, obwohl ich erst überhaupt nicht überzeugt davon war.
Aber Breaking Dawn war wirklich nicht das, was ich mir drunter vorgestellt habe.

zu a) Also das mit der Schwangerschaft von Bella, war irgendwie wirklich unlogisch, zwar eine einigermaßen gute Überlegung, aber halt nicht gut genug nachgeforscht. Die gesamte Schwangerschaft finde ich generell komisch. Carlisle erklärt, dass das Baby (den Namen möchte ich nicht aussprechen) so schnell wächst, wegen der Gengruppe... So wie es auch bei Jacob war. ABER wenn das Kind von einem Vampir und einen Menschen stammt, wie kann es dann Shape-Shifter Gene haben? Nur weil sie beide 25 Genpaare haben? Ich finde es einfach komisch, dass das Kind so schnell wächst.

zu b) Der Name ist wirklich nicht der einfallsreichste. Dann hätte Bella ihr auch mehrere Namen geben können. In einem anderen Forum meinte jemand, wenn Stephenie Meyer schon so einen einfallslosen Namen nimmt, dann sollte er auch alle Cullens und ihre richtige Familie einbeziehen also: Renesmettalie Carjalicphil. Da wäre sie dann aber auch nicht mehr mit Nessie durchgekommen :)

zu c) Ja, das Ende war wirklich nur eine Enttäuschung. Jede Seite habe ich umgeschlagen in der Hoffnung, dass ein riesiges Gemetzel losgeht. Sie haben Bella so gut vorbereitet und alles und dann kommt nicht mal ein Kampf? Es waren doch genug Leute da die sterben hätten können und selbst wenn nicht. Sie hätten wenigstens kämpfen können bis Alice kommt. Es war einfach ein schwaches Ende...

Generell fande ich dieses Buch nicht wirklich so toll wie die anderen, sie hat sehr nachgelassen.

Gruß
DarkLibelle

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Re: Diskussionen über Breaking Dawn von Stephenie Meyer
« Antwort #10 am: 20 August 2008, 17:24:57 »
Ich lese gerade auf Amazon.com die verheerenden Einpunktrezensionen. Tut mir ja fast leid für die Fans... genauer gesagt, es TÄTE mir leid, wenn diese ganze BuE-Kiste nicht von vornherein "Ich bin superkitschiger Fangirlmainstream, KAUF MICH!!!!!!!" geschrien hätte. Sorry, nee. Und dafür hat die Frau 750.000 Dollar VORSCHUSS gekriegt?
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Gregorius

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Re: Diskussionen über Breaking Dawn von Stephenie Meyer
« Antwort #11 am: 20 August 2008, 17:32:38 »
Wuh, nicht schlecht, stolze Summe. Also ich war wirklich nicht enttäuscht, ganz und gar nicht, ich fand das Buch sehr gelungen, nur eine Schlacht am Ende hätte ich halt schön gefunden. Aber aus Interesse werde ich jetzt mal diese Amazon-Rezension lesen ;D.

Luna

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Re: Diskussionen über Breaking Dawn von Stephenie Meyer
« Antwort #12 am: 20 August 2008, 20:22:10 »
Sooo schlimm fand ich es auch nicht, wie einige es darstellen. Bis auf das Ende konnte ich mit den meisten Sachen leben.
Ich fand die auch gar nicht kitschig, jedenfalls nicht die englischen Bücher. Klar geht es um Romantik und Edward ist schon ein bisschen Mr Perfect, aber ich würde mir den ersten Band an deiner Stelle mal ausleihen, Federfeuer. Vielleicht gefällt es dir ja doch.
Ich mochte die Bücher vor allem wegen Bella so gerne. Die ist sarkastisch, ein bisschen altmodisch und tollpatschig. Keine Mainstream-Heldin ;)

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Re: Diskussionen über Breaking Dawn von Stephenie Meyer
« Antwort #13 am: 20 August 2008, 20:50:51 »
Ich werde mir Band 1 auch ausleihen, wenn Katja ihn von einer anderen Freundin zurückbekommt.

Die übereinstimmende Meinung der Rezensenten scheint ja zu sein, dass die ersten drei Bücher nett und anspruchslos zu lesen sind und Band 4 eine monströse Katastrophe ist, die alles kaputtmacht.
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Re: Diskussionen über Breaking Dawn von Stephenie Meyer
« Antwort #14 am: 20 August 2008, 20:54:44 »
Die übereinstimmende Meinung der Rezensenten scheint ja zu sein, dass die ersten drei Bücher nett und anspruchslos zu lesen sind und Band 4 eine monströse Katastrophe ist, die alles kaputtmacht.

Komisch... ungefähr das Selbe wird auch von Harry Potter gesagt. Ist es nicht so, dass sich die Erwartungen der Leser an ein ganz bestimmtes Ende immer mehr steigern und der Autor so eigentlich nur scheitern KANN?
... meine unmaßgebliche Meinung. ;)

Luna

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Re: Diskussionen über Breaking Dawn von Stephenie Meyer
« Antwort #15 am: 20 August 2008, 21:21:19 »
Zitat
Ist es nicht so, dass sich die Erwartungen der Leser an ein ganz bestimmtes Ende immer mehr steigern und der Autor so eigentlich nur scheitern KANN?
Daran habe ich noch gar nicht gedacht, aber dass spielt sicher eine große Rolle. Die Fans stellen sich vor, wie das Ende aussieht (wer mit wem zusammen kommt) und wenn es dann anders endet, ist das Buch doof. Andererseits ist das Buch auch doof, wenn es genauso endet wie man es erwartet. Der Autor kann eigentlich nur verlieren ;) Wobei man bei 750.000 ja nciht von verlieren sprechen kann.
Ich hab ein bisschen das Gefühl, dass die Autorin es wirklich ALLEN Recht machen wollte. Wie ich schon sagte, das Ende ist mir einfach zu happy.

@Federfeuer
Die Twilightsaga ist sicherlich kein Meilenstein der Literaturgeschichte, aber ich fand es schön zu lesen, mochte die Figuren sehr und fand es stellenweise auch tiefsinnig.